‘Psychopathologie’

Der Begriff Psychopathologie bezeichnet die Lehre von den psychischen Erkrankungen.

Arten von Schlafstörungen

Montag, Mai 1st, 2017

Es gibt viele Arten von Schlafstörungen, die unbehandelt zu Tagesmüdigkeit mit erhöhter Unfallgefahr führen,und Depressionen auslösen können.

  • Psychophysiologische Schlafstörungen: Ursachen können erhöhte körperliche oder seelische Anspannung sein. Auch nächtliches Grübeln gehört dazu.
  • Narkolepsie: Durch eine Regulationsstörung im Wach-Schlaf-Zentrum im Gehirn kommt es zu plötzlichen Schlafattacken unter Tags. Man schläft z.B. im Kino, beim Fernsehen und bei anderen eintönigen Tätigkeiten ein. In der Nacht wacht man immer wieder auf. Davon sind etwa zwei Prozent der Bevölkerung sind betroffen.
  • Schlafapnoe-Syndrom: Es betrifft meist Schnarcher und ist gekennzeichnet durch viele nächtliche Atemaussetzer für mehr als zehn Sekunden. Die Sauerstoffsättigung im Blut fällt ab, die Leute fühlen sich am Morgen wie gerädert. Das Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzrhythmusstörungen kann sich dadurch erhöhen.
  • Restless-legs-Syndrom: Diese Gefühlsstörungen in den Beinen, die vorwiegend in Ruhe und nachts auftreten, lassen die Betroffenen nicht einschlafen. Diese haben das Bedürfnis, die Beine immer zu bewegen. In Europa leiden sechs bis zwölf Prozent der Bevölkerung darunter.

Übrigens: Einen Vorteil haben Schlafstörungen, den sie sind die beste Voraussetzung dafür, sich an seine Träume zu erinnern. Siehe dazu Erinnerung an Träume.


Kurioses: Neu auf dem Markt sind „Weighted Blankets“, künstlich beschwerte Decken, die sich wie eine Umarmung um den Körper schmiegen. Gefüllt sind sie mit Granulat, das mit der Bewegung des Körpers mitgeht und ihn umhüllt. Entwickelt wurden diese Decken schon Ende der 1990er Jahre für hyperaktive Kinder, die unter der acht bis zehn Kilogramm schweren Last abends angeblich leichter zur Ruhe kommen, doch in letzter Zeit werden sie aber auch von Erwachsenen mit Schlafproblemen gekauft, die sich darunter geborgener fühlen.



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Immer mehr Jugendliche konsumieren Cannabis

Samstag, Juli 30th, 2016

Nach Kay Uwe Petersen & Rainer Thomasius (2007) konsumieren aber immer jüngere und immer mehr Jugendliche Cannabis (Cannabis sativa, Cannabis indica). 19% der 12-bis 25-jährigen Deutschen besaßen 1997 Cannabis-Erfahrung, während der folgenden 10 Jahre stieg der Anteil weit über 30%. Noch deutlicher wuchs die Probierbereitschaft im gleichen Zeitraum – von mehr als 20% auf etwa 50%. Wer besonders früh – also bereits vor dem 16. Lebensjahr – mit dem Cannabis-Konsum beginnt, ist in besonderem Maß gefährdet, eine Sucht zu entwickeln und weitere Drogen zu nehmen.

Nach Ansicht der Kinder- und Jugendpsychiaterin Kathrin Sevecke ist der schädliche Einfluss von Cannabis auf das Gehirn Heranwachsender viel größer ist als bisher angenommen, d. h., je früher Jugendliche mit dem Konsum beginnen, desto eher greift das in die sensible Phase ihrer Gehirnreifung ein. Es ist also ein großer Unterschied, ob ein Erwachsener, bei dem das Gehirn ausgereift ist, konsumiert oder ein Adoleszent, bei dem hirnstruktureller Umbau stattfindet, d. h., der Beginn und die Intensität des Konsums sind entscheidend.

Es ist bekannt, dass Zellen und Gewebe dann am leichtesten beeinflussbar und störanfällig sind, wenn sie sich in der Phase der Zellteilung und großer Aktivität befinden, was etwa bei der Gehirnentwicklung in der Pubertät der Fall ist. Kommt es in dieser Zeit zu schädigenden Einflüssen durch Drogen wie Cannabis, werden besonders diese Funktionen beeinträchtigt, deren Ausbildung gerade in dieser Phase stattfindet und die dadurch in ihrer Entwicklung gestört werden. Schädigungen durch Substanzkonsum in der Zeit der Pubertät bis in etwa Mitte der zwanziger Jahre betreffen vor allem jene Zentren, die für zielgerichtetes Handeln, Selektion von Eindrücken, Einschätzung und Planung sowie logisches Denken zuständig sind (vgl. Stangl, 2012).

Quellen

Kay Uwe Petersen, Rainer Thomasius (2007). Auswirkungen von Cannabiskonsum und -missbrauch. Pabst.
Stangl, W. (2012). Risikofaktoren und Entwicklungsmechanismen für jugendlichen Drogengebrauch und -mißbrauch. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PSYCHOLOGIEENTWICKLUNG/EntwicklungsfaktorenDroge.shtml (2012-04-01).
http://derstandard.at/2000044840503/Suchtkranke-Teenager-Uebermaechtiger-Wunsch-zu-konsumieren (16-09-22)



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Mobbing

Sonntag, Juni 26th, 2016

Mobbing ist in der weit überwiegenden Zahl der Fälle eine Gewalterscheinung im nahen sozialen Umfeld. Mobbing ist in wissenschaftlichen Betrachtung ein noch relativ wenig erforschtes Phänomen, das sich über eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Disziplinen erstreckt: Psychologie, Soziologie, Psychiatrie, Juridik, Politische Wissenschaft, Sozialpsychologie, Betriebswirtschaft usw. Auf dieser hier empfohlenen Webseite werden die wichtigsten Formen und Ausprägungen beschrieben und analysiert. Auch das Phänomen des Stalking wird detailliert behandelt.



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