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Prolearn’s 4th Thematic Workshop on Social Software

    in cooperation with iCamp and the Austrian Ministry of Education, Science and Culture Vienna, 2 March 2007 http://tws.prolearn-project.org/index.html The workshop is designed to serve as a forum for research areas related to Social Software and its use in Technology Enhanced Learning.The meeting will provide unique networking possibilities for participating researchers and users in this field. It will enable discussions around innovative research results and findings, experience reports and will address further research needs, as well as case… Weiterlesen »Prolearn’s 4th Thematic Workshop on Social Software

    ExpertInnenlectures „Gender und eLearning“ im WS 06/07

      Erste Lecture: „Gendern heißt ändern!“ Referentinnen: Birgit Buchinger, Ulrike Gschwandtner und Bente Knoll Zeit: Donnerstag, 14. Dezember 2006: 14:00 – 18:00 (s.t.) Ort: Semperdepot, Mehrzwecksaal, 2. Stock (rechts), Lehárgasse 8, 1060 Wien Zweite Lecture: „Viewing the elearning Landscape Through the Lens of Gender” in Kooperation mit dem „Projektzentrum Lehrentwicklung“ (FRIDAY LECTURE) und dem „Referat Genderforschung“ der Universität Wien Referentin: Gill Kirkup Zeit: Freitag, 12. Jänner 2007: 13:30 – 15:00 (s.t.) Ort: Projektzentrum Lehrentwicklung der Universität Wien, Porzellangasse… Weiterlesen »ExpertInnenlectures „Gender und eLearning“ im WS 06/07

      Die Wiederverwendbarkeit digitaler Artefakte in Lernprozessen.

        Vortrag von Herrn Dr. Rolf Lindner (TU-Darmstadt) am Donnerstag, 18.01.2007 um 14.00 Uhr im SR 12.41 (altes Heizhaus, Universitätsstrasse 2-4, 4.OG, siehe http://www.wegweiser.ac.at/static/plaene/gif/B_UP.gif (Gebäude Nr. 12) Kurzfassung Anhand von modellhaften Abstraktionen wird die Rolle erläutert, die heutige und künftige Informations- und Kommunikationstechnologie innerhalb persönlicher und gesellschaftlicher Lernprozesse spielen könnte. Hierbei wird ein Bogen gespannt, der von der Neurophysiologie über die Erziehungswissenschaften bis zu den Lerntechnologie-Normen reicht. Ziel des Vortrags ist es, zu informieren, zu provozieren und eine… Weiterlesen »Die Wiederverwendbarkeit digitaler Artefakte in Lernprozessen.

        Unbedingt Normalzeit als Standardzeit einführen, d. h., die aktuelle Winterzeit

        Mitten im tiefsten Winter wurde mir endlich bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt. Albert Camus Die Mehrheit der Europäer befürwortet zwar die Abschaffung der Zeitumstellung und bevorzugt dabei die Sommerzeit, doch die Winterzeit entspricht eher der inneren Uhr des Menschen. Die Sommerzeit ist kein natürliches Ereignis, sondern ein politischer Beschluss, der die innere Uhr immer wieder aus dem Takt bringt. Dabei entspricht die Winterzeit, also die natürliche Zeit, dem menschlichen Biorhythmus, der den Schlaf, den… Weiterlesen »Unbedingt Normalzeit als Standardzeit einführen, d. h., die aktuelle Winterzeit

        Jahreszeiten beeinflussen moralische Entscheidungen

          Die Frage, ob die moralischen Überzeugungen feste Konstanten der Persönlichkeit sind oder durch äußere Umstände schwanken können, erhielt durch die Untersuchung von Hohm, O’Shea & Schaller (2024) eine überraschende Antwort: Die menschlich Moral scheint mit den Jahreszeiten  mit zu gehen. In einer umfassenden Analyse von Daten aus einem ganzen Jahrzehnt, die über 230.000 Antworten von US-Bürgern umfassten, stellten die Forscher fest, dass insbesondere die sogenannten bindenden moralischen Werte – also Loyalität, Autorität und Reinheit – einem markanten… Weiterlesen »Jahreszeiten beeinflussen moralische Entscheidungen

          Essstörungen verstehen: Definitionen, Ursachen und Merkmale

            FAQ zu Essstörungen: Wissenswertes im Überblick Was sind Essstörungen aus medizinischer Sicht? Essstörungen sind schwerwiegende psychosomatische Erkrankungen, bei denen das Essverhalten als Bewältigungsstrategie für tieferliegende seelische Konflikte dient. Zu den bekanntesten Formen zählen die Anorexia nervosa (Magersucht) und die Bulimia nervosa (Ess-Brechsucht), während die Adipositas oft als psychogene Heißhungerstörung klassifiziert wird. Kennzeichnend ist eine übertriebene gedankliche Beschäftigung mit Nahrung, Gewicht und dem eigenen Körperbild. Was versteht man unter einer Körperschemastörung bei Magersucht? Die Körperschemastörung ist ein Kernsymptom… Weiterlesen »Essstörungen verstehen: Definitionen, Ursachen und Merkmale

            Die Auswirkungen medialer Misogynie auf das gesellschaftliche Frauenbild

              In der heutigen digitalen Ära ist Misogynie, ein Begriff, der sich aus dem Altgriechischen für „Hass“ und „Frau“ ableitet, zu einem allgegenwärtigen Bestandteil der medialen Landschaft geworden. Von herabwürdigenden Stereotypen, die Frauen als „hysterisch“ oder „dumm“ stigmatisieren, bis hin zu bösartigen Unterstellungen und offener Feindseligkeit in sozialen Netzwerken, ist die Abwertung des Weiblichen ein systematisches Phänomen. Die psychologische Tragweite dieser Entwicklung wird oft unterschätzt, doch eine aktuelle und wegweisende Metaanalyse von Nater et al. (2026) verdeutlicht das… Weiterlesen »Die Auswirkungen medialer Misogynie auf das gesellschaftliche Frauenbild

              Schlafähnliche Gehirnaktivität als Schlüssel zur Aufmerksamkeitsproblematik bei ADHS

                Aktuelle neurowissenschaftliche Forschung liefert neue Hinweise darauf, dass die Aufmerksamkeitsprobleme bei Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) tief in der physiologischen Dynamik des Gehirns verwurzelt sind. Eine Studie von Elaine Pinggal und Kolleginnen und Kollegen an der Monash University in Melbourne (Pinggal et al., 2026) legt nahe, dass das Gehirn von Menschen mit ADHS während wacher Zustände wiederkehrend in einen schlafähnlichen Zustand übergeht. Diese unbemerkten Mini-Episoden der Erschlaffung neuronaler Aktivität könnten erklären, warum Betroffene häufiger Schwierigkeiten haben, ihre Aufmerksamkeit… Weiterlesen »Schlafähnliche Gehirnaktivität als Schlüssel zur Aufmerksamkeitsproblematik bei ADHS

                Die Psychologie des Hörens

                  Über Aufmerksamkeit, Beziehung und Erfahrung eines grundlegenden menschlichen Sinns. Das Hören gehört zu den grundlegendsten Formen menschlicher Weltbegegnung. Während der Sehsinn häufig als paradigmatischer Erkenntnissinn gilt, eröffnet der Hörsinn eine andere, weniger gegenständliche und stärker relationale Weise des Weltbezugs. Geräusche, Stimmen und Klänge erscheinen nicht als isolierte Objekte, sondern als Ereignisse in der Zeit, die sich nur im Vollzug des Wahrnehmens erschließen. Aus psychologischer Perspektive lässt sich Hören daher nicht allein als sensorischer Prozess beschreiben, sondern als… Weiterlesen »Die Psychologie des Hörens

                  Warum Intelligenz mehr als nur Schnelligkeit ist

                    Die Frage, warum manche Menschen zu beeindruckenden Spitzenleistungen fähig sind, während andere bereits bei simplen kognitiven Herausforderungen an ihre Grenzen stoßen, beschäftigt die Wissenschaft seit Jahrzehnten, doch die moderne Hirnforschung liefert heute verblüffende Antworten, die unser Bild von Intelligenz grundlegend wandeln. Lange Zeit glaubte man, dass ein schlaues Gehirn schlicht „mehr“ arbeitet oder anatomisch größer sein müsste, doch die Realität in der rund 1,4 kg schweren Masse  ist weitaus komplexer und eleganter. Unterschiede in der kognitiven Leistungsfähigkeit… Weiterlesen »Warum Intelligenz mehr als nur Schnelligkeit ist

                    Die Evolution der kognitiven Dissonanz

                      Wenn feste Erwartungen und die tatsächliche Realität hart aufeinanderprallen, reagiert die menschliche Psyche nicht bloß mit einfacher Irritation, sondern mit einem komplexen Mechanismus, der als kognitive Dissonanz bekannt ist. Dieses Konzept, das in den 1950er-Jahren von Leon Festinger begründet wurde, beschreibt die innere Anspannung, die entsteht, wenn Überzeugungen und Erlebnisse nicht im Einklang stehen. Ein fast schon amüsantes Beispiel für die menschliche Fähigkeit zur Selbsttäuschung lieferte Festingers Beobachtung einer Sekte: Als die prophezeite Sintflut ausblieb, deuteten die… Weiterlesen »Die Evolution der kognitiven Dissonanz

                      Auch intensives Training kann die biologischen Grenzen des Multitaskings nicht aufheben

                        Die weitverbreitete Vorstellung, dass das menschliche Gehirn durch ausreichendes Training in der Lage sei, mehrere komplexe Aufgaben tatsächlich gleichzeitig zu bewältigen, wird durch eine Untersuchung von Schubert et al. (2025) grundlegend revidiert. Man konnte nachweisen, dass das Gehirn selbst nach intensiven Übungsphasen keine echte Parallelverarbeitung realisiert, sondern stattdessen auf ein hocheffizientes Modell der sequentiellen Abarbeitung zurückgreift. Lange Zeit wurde in der Wissenschaft das Phänomen des sogenannten „Virtually Perfect Time Sharing“ als Beleg für eine grenzenlose Multitaskingfähigkeit gewertet,… Weiterlesen »Auch intensives Training kann die biologischen Grenzen des Multitaskings nicht aufheben