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Forschung

Die Psychologie erforscht menschlichen Erlebens und Verhalten, die Entwicklung des Menschen von Geburt an bis zum Tod sowie die physischen Ursachen und äußeren Einflussfaktoren.

Intelligenzquotienten – Veränderungen vom Kindergartenalter zum Schulalter

    Der Intelligenzquotient (IQ) ist eines der stabilsten Persönlichkeitsmerkmale überhaupt. Die Intelligenzleistungen können aber, wie in der vorliegenden Studie festgestellt wurde, durch psychosoziale und biologische Risikofaktoren stark beeinflusst werden. Als bedeutendstes Ergebnis ist festzuhalten, dass der IQ der hier getesteten Kinder geringer wurde, je höher die Anzahl der Risikofaktoren war.

    Gesundheitsrisiken bei Unternehmern

    Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer Studie, die den Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Unternehmern, deren Arbeitsmerkmalen und deren Erfolg untersucht. Die 53 beteiligten Unternehmer nahmen hierzu an einem 24-stündigen ambulanten Blutdruckmonito-ring teil und wurden ausführlich zu ihrem Unternehmen interviewt. Die Ergebnisse zeigten, dass vor allem lange Arbeitszeiten und Konkurrenzdruck als Risikofaktoren für anhaltende Gesundheitsprobleme gelten.

    Erziehungsverhalten türkischstämmiger und deutscher Mütter

      Türkischstämmige Eltern, besonders aber Mütter wenden bei Kindern im Vorschulalter sehr oft ein rigides und inkonsistentes Erziehungsverhalten an. Dieses kann durch psychosoziale Faktoren mehr oder weniger stark beeinflusst werden. Auch steht im Zusammenhang mit der Kultur die Einstellung, dass türkischstämmige Mütter oftmals die Erziehungsverantwortung an die Kindergartenleiter abwälzen.

      Online-Selbsthilfeprogramm gegen Depressionen

        Die Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Uni Bern testet im Rahmen einer Studie ein Selbsthilfeprogramm, das depressiven Menschen helfen soll, ihre Krankheit in den Griff zu bekommen. Projektleiterin Katja Hämmerli: „Viele Leute mit Depressionen suchen erst sehr spät einen Arzt auf, weil sie sich schämen. Jetzt können sie sich im Internet erste Hilfe holen“. Das Programm gibt Tipps, wie man mit seinen Gefühlen umgehen kann, oder Anleitungen für Entspannungsübungen. Auch Erfahrungsberichte anderer Patienten sind abrufbar.… Weiterlesen »Online-Selbsthilfeprogramm gegen Depressionen

        Burnout: Ausgebrannt und unzufrieden

          In einer Studie werden Zusammenhänge zwischen arbeitseinheitsbezogenen Chance-Charakteristika und Reaktion wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Umstellungsphase deutlich gemacht. Organisationale Veränderungen führen bei Mitarbeitern oft zu emotionaler Erschöpfung. Diese steht meist in einen Zusammenhang mit reduzierter Arbeitszufriedenheit und erhöhtem Kündigungsabsicht der Mitarbeiter.

          Routinen des Entscheidungsverhaltens

            Routinen beeinflussen maßgeblich das Entscheidungsverhalten und die Handlungen von erwachsenen Personen. Diese Abhandlung befasst sich damit, wie die reiche Fülle von Routinen Entscheidungen beeinflussen und wie die Informationssuche, die Generierung von Alternativen und die Wahl das Verhalten bestimmen

            Das Medienverhalten der 3- bis 10-Jährigen in OÖ – Fernsehen, Internet, Handy

              In der 1. OÖ. Kinder-Medien-Studie des BIMEZ wurde das Medienverhaltens von Kindern aus dem Blickwinkel von Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren, Eltern von Kindern im Alter von 3 bis 10 Jahren und PädagogInnen untersucht. Durchgeführt wurde die Studie vom market-Institut im Auftrag des BildungsMedienZentrums des Landes OÖ (BIMEZ). Die gesamte Studie ist auf dieser Webseite als Download erhältlich. Obwohl das Fernsehen ganz oben auf der Hit-Liste bei in der Altersgruppe von 6 bis 10… Weiterlesen »Das Medienverhalten der 3- bis 10-Jährigen in OÖ – Fernsehen, Internet, Handy

              Wie Hypnose funktioniert

                Schreck, generell Überraschungen führen dazu, dass momentan eingesetzte Schemata der Wahrnehmung und des Denkens nicht genutzt werden können. Damit fehlen „für eine Schrecksekunde“ gleichsam die Werkzeuge zur Wirklichkeitskonstruktion. In dieser Situation ist unser Bewusstsein empfänglich für Kommandos, die ihm bei der Auswahl adäquater Schemata helfen. Dies wird von Hypnotiseuren ausgenutzt. Der Hypnotiseur versetzt übrigens den Hypnotisierten mit dem Befehl „Sleep“ nicht etwa in Schlaf, sondern er verengt dessen Bewusstsein punktförmig. Der Befehl „Sleep“ ist gleichbedeutend mit: „Höre… Weiterlesen »Wie Hypnose funktioniert

                Ironic process theory

                  *** Hier KLICKEN: Das BUCH dazu! *** Daniel Wegner (Harvard University, Cambridge) fasst in einer Überblicksstudie (2009) den Forschungsstand zu seiner „Ironic process theory“ (1994) zusammen, in der erklärt werden soll, warum Menschen manchmal in unpassenden Situationen mit genau denjenigen Wahrheiten herausplatzen, die sie eigentlich mit aller Macht geheimhalten wollen. Es ist offenbar gedanklicher Stress, der diese Fehlleistungen auslöst, also eine kognitive Belastung in Kombination mit einer Schwäche im System. Zwei Prozesse laufen nach Wegners Ansicht dabei… Weiterlesen »Ironic process theory

                  Konferenz Schlaf: Somnologie – Erkenntnisse einer neuen Wissenschaft

                  Der Schlaf ist genauso notwendig für den Menschen wie Essen und Trinken. Und mindestens genauso wichtig ist die Frage, wie wir schlafen, denn häufig wird in der Nacht entschieden, wie wir uns am Tag fühlen. Der Schlaf gerät durch den Rund-um-die-Uhr-Betrieb von Industrieanlagen und der Dienstleistungsgesellschaft „unter Druck“, andererseits rückt er in den Mittelpunkt, weil unsere hoch technisierte Gesellschaft für die sichere Steuerung von Anlagen, Geräten und Fahrzeugen auf Menschen angewiesen ist, die ausgeschlafen sind. Am 27.… Weiterlesen »Konferenz Schlaf: Somnologie – Erkenntnisse einer neuen Wissenschaft

                  Workshop: Question Wording: Art or Science?

                    Workshopankündigung Ausschreibung für einen Workshop für Nachwuchswissenschaftler/innen ausgerichtet durch die Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung, Bildungsrecht (KBBB) Sektion Empirische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) Question Wording: Art or Science? Münster Ι 07.10.2009 Ι 9-17 Uhr „The Art of Asking Questions“ (Payne 1951) oder „The Science of Asking Questions“ (Schaeffer & Presser 2003)? Mittlerweile liegen vielfältige Erkenntnisse über die kognitiven Prozesse vor, die – im Rahmen der Evaluations- und Surveyforschung – bei der Beantwortung von standardisierten Befragungen ablaufen.… Weiterlesen »Workshop: Question Wording: Art or Science?

                    Höchstleistungen entstehen in Kooperation

                      Bei innovativen Entwicklungen in Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen Konfliktpotentiale. Die erfolgreichste Bewältigungsform ist immer die Kooperation: Sie stärkt die Handlungsfähigkeit und vermehrt das Wissen. Ein Machtkampf schwächt beide Komponenten auf beiden Seiten. Eine empirische Untersuchung von Wolfgang Scholz (Humboldt Universität Berlin) lässt die Tendenz erkennen, dass „Hochleister mehr Zusammenarbeit und weniger Machteinsatz zeigen.“ Machtausübung wird häufig damit gerechtfertigt, dass man die Handlungsfähigkeit sichern müsse. Auch hier sehen die empirischen Befunde anders aus: Die größte Handlungsfähigkeit ergibt… Weiterlesen »Höchstleistungen entstehen in Kooperation