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Forschung

Die Psychologie erforscht menschlichen Erlebens und Verhalten, die Entwicklung des Menschen von Geburt an bis zum Tod sowie die physischen Ursachen und äußeren Einflussfaktoren.

Rauchentwöhnung auch über die Zunge nötig

    Die bisherige Theorie zur Entstehung der Nikotinabhängigkeit ging davon aus, dass das Nikotin von der Lunge über die Blutbahn ins Gehirn gelangt, wo es die Ausschüttung diverser Botenstoffe auslöst, unter anderem auch des Neurotransmitters Dopamin, der über das Belohnungszentrum jenes angenehme Gefühl erzeugt, das irgendwann in die Abhängigkeit führt. Man vermutete aber schon länger, dass neben diesem klassischen Weg der Suchtentstehung auch der Geschmack etwas beiträgt, denn unter Menschen, die sehr sensibel für bittere Substanzen sind, gibt… Weiterlesen »Rauchentwöhnung auch über die Zunge nötig

    Internetsurfen fordert das Gehirn mehr als Bücherlesen

    *** Hier KLICKEN: Das BUCH dazu! *** Der tägliche Umgang mit neuen Medien führt nach Ansicht des Neurowissenschaftlers Gary Small dazu, dass sich Hirnzellen verändern, wodurch allmählich neue neuronale Bahnen in unserem Gehirn gestärkt und alte geschwächt werden. Er sieht dabei einen „Evolutionsprozess“ am Werk, der mit nie da gewesener Geschwindigkeit voranschreitet, für den ein „Zustand fortgesetzter partieller Aufmerksamkeit“ typisch ist. Das menschliche Gehirn befindet sich in ständiger Alarmbereitschaft und hält ununterbrochen Ausschau nach spannender Information, hat… Weiterlesen »Internetsurfen fordert das Gehirn mehr als Bücherlesen

    Emotionale Gesichtsausdrücke sind genetisch verankert

      Bei starken Emotionen wie Enttäuschung oder Freude zeigen Menschen ganz typische Grimassen, die kulturübergreifend gleich sind. David Matsumoto (San Francisco State University) wertete 4800 Fotografien von Athleten aus, von denen ein Teil von Geburt an blind waren, und die bei den olympischen und paralympischen Spielen 2004 gewonnen oder verloren hatten. Von Geburt an blinde Menschen können die Sieger- und Verlierergesten nicht durch Nachahmung gelernt haben, zeigen jedoch die selben Gesichtsausdrücke wie Sehende. Das lässt vermuten, dass die… Weiterlesen »Emotionale Gesichtsausdrücke sind genetisch verankert

      Focus und der IQ – ein Missverständnis

        Tom Holert setzt sich in seinem Text kritisch mit den in zahlreichen Magazinen derzeit hochgespielten Hype um die Hirnforschung und deren angeblich so sensationellen Ergebnissen auseinander. Er zitiert vor allem die zahlreichen Focus-Artikel aus den letzten Jahren, in denen versprochen wird: »So steigern Sie Ihren IQ. Hirnforscher weisen nach: Intelligenz ist lernbar. «Wissenstests«, »Der große Wissenstest: Wie gut ist Ihre Allgemeinbildung?«, »Testen Sie Ihr Wissen! 55 Fragen für die Allgemeinbildung – von leicht bis knifflig«, »Die 100… Weiterlesen »Focus und der IQ – ein Missverständnis

        Liebe als Sucht

          Helen Fisher (Rutgers University, New Jersey untersuchte Probanden, die im Schnitt seit mehr als 21 Jahren mit einem Partner zusammen waren, in dem sie ihnen ein Bild des Lebensgefährten abwechselnd mit dem Porträt einer neutralen Person zeigte. Mittels Magnetresonanztomographie gab es im ventralen Tegment dieselbe Aktivierung, die man in früheren Studien bei Frischverliebten gefunden hatte. Bei Frischverliebten wurden allerdings starke Aktivitäten im Gyrus cinguli registriert, während bei langjährig Verliebten eine erhöhte Aktivität von serotoninreichen Regionen im Hirnstamm… Weiterlesen »Liebe als Sucht

          Cyber-Mobbing

            Mobbing oder Stalking auf Facebook, Gewaltspiele im Internet oder via Handy verschickte Gewaltfotos werden in der Jugendszene zunehmend zum Problem, denn die schlimmste Strafe kann es sein, von den Friendslisten auf Facebook oder anderen Plattformen gestrichen zu werden, von Einladungen nicht mehr zu erfahren. Möglichst viele Freunde in diesem Forum zu haben gilt bei vielen als Gradmesser der sozialen Beliebtheit, wobei ausgegrenzt zu werden für manche emotional und sozial noch nicht gefestigte Jugendliche schwere psychische Folgen haben… Weiterlesen »Cyber-Mobbing

            Auch aus dem Schaden anderer Leute wird man klug

              Frühere Untersuchungen von Entscheidungsprozessen hatten gezeigt, dass das Gehirn zwei getrennte Datenverarbeitungsströme nutzt. Einer gründet auf den eigenen Erfahrungen, d.h., Menschen lernen auf Grund von eigenem Erfolg und Misserfolg. Der zweite Datenstrom basiert darauf, dass Menschen als soziale Lebewesen auch von anderen Menschen beeinflusst werden, was diese anderen tun und sagen. Timothy Behrens (Universität Oxford) untersuchte nun die Gehirnaktivitäten bei Denkaufgaben und fand heraus, dass das Gehirn die Handlungen anderer Menschen praktisch in derselben Weise gewichtet, wie… Weiterlesen »Auch aus dem Schaden anderer Leute wird man klug

              Hypnotherapie

              Hypnotherapie ist ein Verfahren, das einen differenzierten Kanon an Behandlungstechniken zur Verfügung stellt und in verschiedenen psychologischen und neurobiologischen Bereichen theoretisch verankert ist. Die Beschreibung der Hypnose als theoretisch begründetes Verfahren basiert nicht auf einem einheitlichen Theoriegebäude, sondern auf Ergebnissen aus so verschiedenen Bereichen wie Wahrnehmungspsychologie, Gedächtnisforschung und Hirnforschung sowie der Psychotherapie. In der hypnotischen Trance nimmt der Klient seine Innenbilder und Gefühle intensiver wahr; dabei lenkt der Therapeut die Aufmerksamkeit auf übersehene Erfahrungen, Verhaltensmöglichkeiten und positive… Weiterlesen »Hypnotherapie

              Angstabwehrmechanismen

                Bei Angstabwehrmechanismen handelt es sich um eine organisierte Abwehr des Ich gegen Angst. Angst ist sowohl eine starke als auch eine überwiegende negativ empfundene Emotion. Angst ist notwendig zur Bewältigung von Gefahren, aber zu viel Angst wirkt lähmend und kann damit genau diese Bewältigung verhindern. Deswegen muss es eine Methode geben, zu viel Angst zu kompensieren, auszugleichen oder „wegzudrücken“. Neuere Studien haben auch gezeigt, dass Erinnerungen im Langzeitgedächtnis, die unter hoher Erregung, wie etwa in stressreichen oder… Weiterlesen »Angstabwehrmechanismen

                Schlafstörungen

                  Bei den Erwachsenen leiden etwa 25 Prozent unter Schlafstörungen. Von Schlafstörung (Insomnie) spricht man, wenn man mindestens dreimal pro Woche über einen Monat lang schlecht ein- oder durchschläft. Als Ursachen geben Patienten körperliche Symptome wie Schmerzen, Stress, Grübeln, Angst, Lärm und Ärger an. Akute Angstzustände am Abend und in der Nacht sind übrigens ein weit verbreitetes Phänomen, denn tagsüber sind Menschen normalerweise mit vielen Aktivitäten beschäftigt, egal ob mit Arbeit, Freunden oder Familie, doch in der Nacht… Weiterlesen »Schlafstörungen

                  Einstellungen gegenüber der Arbeit und ihre Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden

                    Im Rahmen der Diplomarbeit von Michaela Städele zum Thema „Die zwanghafte/anankastische Persönlichkeitsstörung und ihr Zusammenhang mit der Arbeitssucht“ an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn wurde vom 1. Dezember 2007 bis zum 15. Januar 2008 im Internet die Befragung „Einstellungen gegenüber der Arbeit und ihre Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden“ durchgeführt. Diese Studie hatte mehrere Ziele: Zum einen verfolgte die Arbeit das Ziel, gesundheitliche und psychische Beeinträchtigungen zu identifizieren, die mit Arbeitssucht einhergehen. Ein weiterer Kernaspekt der Studie bestand… Weiterlesen »Einstellungen gegenüber der Arbeit und ihre Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden

                    Hoax oder Wissenschaft

                      Im Artikel Erwin Giedenbachers „Hoax or History?“ setzt er sich mit der wachsenden Bedeutung wissenschaftlicher Texte auseinander, die im Web auftauchen, und der Problematik, Seriöses von Unseriösem zu unterscheiden. Er schreibt: „Seriöse wissenschaftliche Internet-Seiten sind in der Minderzahl und werden auch innerhalb der communities schlecht rezipiert, da sie entweder textlich unattraktiv (d. h. schwer verständlich) oder visuell wenig ansprechend sind – oder oft beides. Dies soll jedoch keineswegs ein Plädoyer dafür sein, dass WissenschaftlerInnen in Zukunft ausschließlich… Weiterlesen »Hoax oder Wissenschaft