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Forschung

Die Psychologie erforscht menschlichen Erlebens und Verhalten, die Entwicklung des Menschen von Geburt an bis zum Tod sowie die physischen Ursachen und äußeren Einflussfaktoren.

Konferenz Schlaf: Somnologie – Erkenntnisse einer neuen Wissenschaft

Der Schlaf ist genauso notwendig für den Menschen wie Essen und Trinken. Und mindestens genauso wichtig ist die Frage, wie wir schlafen, denn häufig wird in der Nacht entschieden, wie wir uns am Tag fühlen. Der Schlaf gerät durch den Rund-um-die-Uhr-Betrieb von Industrieanlagen und der Dienstleistungsgesellschaft „unter Druck“, andererseits rückt er in den Mittelpunkt, weil unsere hoch technisierte Gesellschaft für die sichere Steuerung von Anlagen, Geräten und Fahrzeugen auf Menschen angewiesen ist, die ausgeschlafen sind. Am 27.… Weiterlesen »Konferenz Schlaf: Somnologie – Erkenntnisse einer neuen Wissenschaft

Workshop: Question Wording: Art or Science?

    Workshopankündigung Ausschreibung für einen Workshop für Nachwuchswissenschaftler/innen ausgerichtet durch die Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung, Bildungsrecht (KBBB) Sektion Empirische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) Question Wording: Art or Science? Münster Ι 07.10.2009 Ι 9-17 Uhr „The Art of Asking Questions“ (Payne 1951) oder „The Science of Asking Questions“ (Schaeffer & Presser 2003)? Mittlerweile liegen vielfältige Erkenntnisse über die kognitiven Prozesse vor, die – im Rahmen der Evaluations- und Surveyforschung – bei der Beantwortung von standardisierten Befragungen ablaufen.… Weiterlesen »Workshop: Question Wording: Art or Science?

    Höchstleistungen entstehen in Kooperation

      Bei innovativen Entwicklungen in Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen Konfliktpotentiale. Die erfolgreichste Bewältigungsform ist immer die Kooperation: Sie stärkt die Handlungsfähigkeit und vermehrt das Wissen. Ein Machtkampf schwächt beide Komponenten auf beiden Seiten. Eine empirische Untersuchung von Wolfgang Scholz (Humboldt Universität Berlin) lässt die Tendenz erkennen, dass „Hochleister mehr Zusammenarbeit und weniger Machteinsatz zeigen.“ Machtausübung wird häufig damit gerechtfertigt, dass man die Handlungsfähigkeit sichern müsse. Auch hier sehen die empirischen Befunde anders aus: Die größte Handlungsfähigkeit ergibt… Weiterlesen »Höchstleistungen entstehen in Kooperation

      Onlinefragebogen zum Thema Drogen

      Mit einem Online-Fragebogen möchten Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg herausfinden, wie der Wissensstand zu Drogen und deren Risiken in der Bevölkerung ist. Auf der Webseite www.drogenbogen.de werden jeweils 15 Wissens- und Verhaltensfragen zu den psychoaktiven Substanzklassen Cannabis, Ecstasy, Halluzinogenen, Kokain und Amphetaminen gestellt. Die Umfrage ist anonym; neben allgemeinen Angaben zur Person wird lediglich abgefragt, ob der Teilnehmer bereits Erfahrungen mit Drogen hat. Um ihre Mitarbeit gebeten werden sowohl Drogenkonsumenten als auch Personen,… Weiterlesen »Onlinefragebogen zum Thema Drogen

      Unterschwellige Wahrnehmung

      Untersuchungen zur unterschwelligen Wahrnehmung (subliminale Wahrnehmung) zeigen, dass Information aufgenommen, abgespeichert und später wieder abgerufen werden kann, auch wenn diese unbewusst bleiben.

      Gehirn und Gene

        Wenn sich Menschen eine Abfolge von Zahlen merken müssen, dann gibt es eine Personengruppe, die das eher über die Aktivierung von neuralen Netzwerken tun, die für die Sprache verantwortlich sind, und eine andere Gruppe, bei der eher jene Areale im Gehirn aktiv sind, die für die numerische Verarbeitung verantwortlich zeichnen. Generell antworteten letztere Denktypen rascher auf die Aufgaben. Koten et al. (2009) untersuchten sowohl Zwillinge als auch „normale“ Geschwister mittels funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRI), während diese verschiedene  Aufgaben… Weiterlesen »Gehirn und Gene

        Arbeitsgedächtnistraining bei ADHS

        Computerspiele können eingesetzt werden, um das Arbeitsgedächtnis zu trainieren. Das Arbeitsgedächtnis ist jener Kurzzeitspeicher, in dem Informationen wenige Sekunden lang aufgenommen werden. ADHS-Kinder haben generell ein Problem mit ihrem Arbeitsgedächtnis, weshalb sie schlechter behalten, was die Lehrerin gerade von ihnen verlangt. Sie gelten daher manchmal als trotzig und widerspenstig, obwohl sie auf Grund ihrer Erkrankung gar nicht in ihrem Gehirn verarbeitet haben, was sie tun sollen. Ein gezieltes Training zur Verbesserung des Arbeitsgedächtnisses hat Torkel Klingberg vom… Weiterlesen »Arbeitsgedächtnistraining bei ADHS

        Aggressives Verhalten bei Kindern

          Zuschreibung von Verantwortlichkeit bei negativen Erlebnissen, Emotion und aggressives Verhalten stehen auch bei Kindern im Vorschulalter in direktem Zusammenhang. Dies ist das Ergebnis der von Tittmann und Rudolph durchgeführten Untersuchung anhand des von ihnen selbst entwickelten Verfahrens SAVE (Spielaufgabe zur Erfassung von Verantwortlichkeitszuschreibungen und Emotionen). Die Validierung des Verfahrens erfolgte durch die zusätzliche Erhebung des soziometrischen Status der Kinder und durch die Einschätzungen der Erzieherinnen.

          Prognose des Studienabbruchs

            Die Arbeit diente zur Abklärung warum Studenten ihr Studium abbrechen, wobei die Daten an der Universität Linz erhoben wurden. Gründe für den Studienabbruch sind neben der Unzufriedenheit mit dem Verlauf des Studiums auch unzulängliche Prüfungsleistungen und eine ineffiziente Arbeitshaltung. Um das Drop-out-Risiko an den Universitäten zu senken, wird empfohlen, die Studienorganisation und die Studienwahlberatung weiter zu verbessern.

            Täter und Opfer bei Gewalt an Schulen

              Jugendliche können anhand ihrer Eigenschaft und favorisierten Handlungsalternativen in vier Gruppen unterteilt werden: die Unauffälligen, die Täter, die Opfer und die Opfer-Täter. Sie differenzieren sich unter anderem hinsichtlich Alter, Geschlecht und den besuchten Schulen. Doch unabhängig von all diesen Faktoren wurden beinahe alle SchülerInnen bereits mit Gewalt konfrontiert.

              Wie beeinflussen Routinen das Entscheidungsverhalten?

                Routine beeinflusst den Entscheidungsprozess durch handlungsbezogenes Wissen (persönliche Erfahrungen) und angelernte Gewohnheiten. Der Mensch entscheidet sich, ob er auf seine Routine zurückgreifen soll, oder ob er aufgrund von verschiedenen Aspekten eine Entscheidung gegen seine Routine treffen soll. Die Entscheidung für oder gegen die Routine hängt einerseits davon ab, ob ein Mensch ein tendenziell starke oder schwache Routine besitzt und andererseits von der Art des Informationsinputs und vom Zeitdruck.

                Rauchentwöhnung auch über die Zunge nötig

                  Die bisherige Theorie zur Entstehung der Nikotinabhängigkeit ging davon aus, dass das Nikotin von der Lunge über die Blutbahn ins Gehirn gelangt, wo es die Ausschüttung diverser Botenstoffe auslöst, unter anderem auch des Neurotransmitters Dopamin, der über das Belohnungszentrum jenes angenehme Gefühl erzeugt, das irgendwann in die Abhängigkeit führt. Man vermutete aber schon länger, dass neben diesem klassischen Weg der Suchtentstehung auch der Geschmack etwas beiträgt, denn unter Menschen, die sehr sensibel für bittere Substanzen sind, gibt… Weiterlesen »Rauchentwöhnung auch über die Zunge nötig