Unterschwellige Wahrnehmung


Ein visueller Reiz ist »subliminal«, das heißt nicht bewusst wahrnehmbar, wenn man ihn maximal 30 Millisekunden darbietet und danach durch einen anderen Reiz »maskiert«. Das lateinische “sub limen” bedeutet »unterhalb der Grenze« und bezieht sich auf Reize, die so schwach sind, dass wir sie nicht bewusst wahrnehmen können. Ein unterschwelliger Reiz kann aber das Verhalten von ProbandInnen beeinflussen, es findet ein »Priming« statt. Wird jedoch die Aufmerksamkeit abgelenkt, findet kein Priming statt. Umfangreiche Untersuchungen zur unterschwelligen Wahrnehmung (subliminale Wahrnehmung) zeigen, dass Information aufgenommen, abgespeichert und später wieder abgerufen werden kann, auch wenn diese Prozesse der Aufmerksamkeit entgehen – also unbewusst bleiben.

Es ist demnach eine Tatsache, dass sehr viel mehr Information aufgenommen als bewusst wird (Dixon, 1981, Feldmann, 1988). Alltagsbeobachtungen, wie das bekannte Cocktail-Party-Phänomen beweisen: Wenn man sich im Gedränge einer Party auf ein bestimmtes Gespräch konzentriert, so vernachlässigt man alle anderen Stimmen im Raum. Fällt jedoch unerwartet der eigene Name in einem entfernten Gespräch, so wechselt die Aufmerksamkeit sofort und man hört dort bewusst zu. Das bedeutet, es gibt einen Wechsel der Bewusstseinsinhalte, der unbewusst gesteuert wird. Dazu muss vorher ein Suchprozess präattentiv ablaufen, der nur dann Information ins Licht der Aufmerksamkeit rückt, wenn sie dem Subjekt wichtig erscheint. Vander Ghinst et al. (2019) haben gezeigt, dass Kinder oft in Cocktailparty-Situationen scheitern, denn selektives Hören gelingt Kindern noch nicht so gut wie Erwachsenen. Im Alter zwischen sechs und neun Jahren ist diese Fähigkeit zum selektiven Hören noch nicht voll entwickelt, wonach es das Gehirn der Kinder nicht schafft, sich ausschließlich auf die wichtigen Reize zu konzentrieren, vor allem dann, wenn der Geräuschpegel im Hintergrund hoch ist. Vor allem kleine Kinder haben häufig Probleme damit, in einer Umgebung mit vielen Hintergrundgeräuschen einem Gespräch zu folgen. Die Fähigkeit zum selektiven Hören ist bei Menschen meist erst in der Pubertät ausgereift.

In vielen Experimenten sind sowohl unterschwellige Wahrnehmung, unterschwellige Auslösung konditionierter Reaktionen und unterschwellige Beeinflussung willkürlicher Reaktionen überprüft worden. Kaser (1986) zeigte, dass akustisch subliminal dargebotene Suggestionen später in Zeichnungen wieder auftauchten. Borgeat und Goulet (1983) fanden, dass akustisch unterschwellig dargebotene Suggestionen (“Sorgfältiger arbeiten”) eine direkte Auswirkung auf das Leistungsverhalten der Probanden hatten.

Offensichtlich können aufgenommene Informationen gespeichert werden, ohne bewusst zu werden und es wird unbewusst selegiert, welche Inhalte ins Bewusstsein gelangen. Nach Feldman werden indirekte Suggestionen im Sinne von Metaphern, eingestreuten Suggestionen und unterschwelligen Wahrnehmungen direkt im Langzeitspeicher abgelegt, ohne dass sie den Filter des Bewusstseins und des Kurzzeitgedächtnisses passieren, in dem sie durch bestimmte kognitive Kontrollmechanismen zensiert werden könnten. John Bargh (Universität Yale) ließ seine Probanden einen Sprachtest durchführen, ohne dass diese eine Ahnung hatten, worum es bei dem “Sprachtest” ging. Keinem fiel auf, dass die Sätze, die sie zusammenstellen sollten, mit Wörtern wie “Heim”, “einsam”, “langsam”, “vergesslich” und “grau” durchsetzt waren – also alles Wörter, die man mit dem Alter verbindet. Diese Wörter ließen die Probanden psychologisch altern, denn als sie das Labor verließen, bewegten sie sich langsamer und müder als Testpersonen, deren Text keine mit dem Alter assoziierten Wörter enthalten hatte. Solche Forschungen belegen, dass sich unser Verhalten durch unbewusste Reize messbar beeinflussen lässt.

Bekanntlich nehmen Menschen Informationen nicht passiv allein von außen wahr und reagieren darauf, sondern sie konstruieren Wahrnehmungen auf dem Hintergrund der eigenen Erfahrung. In einem Experiment (Siegel et al., 2018) mussten Versuchspersonen einen neutralen Gesichtsausdruck interpretieren. Zusätzlich nutzte man das Phänomen der Augendominanz, bei dem ähnlich wie bei der Händigkeit ein Auge dominant ist und die über dieses Auge gewonnene Eindrücke bevorzugt werden. In ihrem Experiment präsentierte man vor dem dominanten Auge eine Abfolge von verpixelten Bildern, jeweils gefolgt von einem neutralen Gesichtsausdruck. Zeitgleich wurden den Probanden auch vor dem nicht dominanten Auge Bilder gezeigt, die aber grimmige, neutrale oder lächelnde Gesichter zeigten und auf Grund des zu geringen Kontrastes nicht bewusst wahrgenommen werden konnten. Danach mussten die Probanden aus fünf Gesichtern jenes auswählen, das ihrer Meinung nach am besten dem Gesicht entsprach, das sie zuvor in der Bildfolge gesehen hatten. Die Ergebnisse zeigten, dass bei einem untergeschobenen lächelnden Gesicht auch das bewusst wahrgenommene neutrale Gesicht als lächelnd in Erinnerung geblieben war.

Jeden Augenblick erreichen Menschen unzählige Informationen, von denen nur ein kleiner Teil verarbeitet wird, wobei man davon bisher ausging, dass unbedeutende Informationen wie Hintergrundgeräusche nur schwach verarbeitet werden, wenn die Aufmerksamkeitsanforderungen hoch und die Hintergrundgeräusche irrelevant, d. h., keine erkennbare Spur im Langzeitgedächtnis hinterlassen. In einem Experiment (Hutmacher & Kuhbandner, 2019) wurden die Teilnehmer gebeten, an einem Ver­such teilzunehmen, bei dem man angeblich herausfinden wollte, wie gut Men­schen sich trotz Ablenkungen auf eine Aufgabe konzentrieren können. Dabei saßen die Probanden vor einem Bildschirm, auf dem ihnen kurze deutsche Wör­ter für jeweils 250 Millisekunden präsentiert wurden. Kam ein Wort zweimal hintereinan­der vor, sollten sie eine Taste drücken. Über Kopfhörer wurden dabei Alltagsgeräusche abgespielt, etwa wie ein Glas mit Wasser gefüllt wird, ein Kühlschrank brummt oder eine Waschma­schi­ne läuft. Nach dem Experiment spielte man den Probanden zwei Geräusche aus derselben Kategorie vor, etwa das Brummen zweier Kühlschränke, und sie sollten dann entscheiden, welche der beiden Audiodateien sie gerade schon einmal gehört hatten. Die Trefferquote lag bei bei einem unmittelbar nach dem Experiment durchgeführten Test bei 57 Prozent, einen Tag später lag die Quote noch bei 56 %.

Zur Geschichte

Bekannt wurden subliminale Techniken durch einen Versuch des US-amerikanischen Marktforschers James Vicary aus dem Jahr 1957. Er blendete in einem Kino wiederholt und für die Zuschauer unsichtbar kurz die Werbebotschaft »Iss Popcorn, trink Coca-Cola!« ein. Angeblich erhöhte das den Colakonsum um ein Fünftel, den Popcornverzehr gar um 60 Prozent, so Vicary danach. Auch wenn er fünf Jahre später einräumte, dass es das Experiment in der Art nie gegeben habe, sondern er lediglich den Umsatz seiner Werbeagentur hochschrauben wollte: Der Mythos von der unmerklichen Manipulierbarkeit unseres Verhaltens war geboren. Vicary führte das Experiment zwar in einem Kino und danach auch noch einmal mit einer Schar interessierter Journalisten durch, aber die Zahlen waren durchweg gefälscht: Das ominöse Gerät, welches die kurzen, unsichtbaren Botschaften sendet, existiert, führt jedoch nicht zu den bahnbrechenden Ergebnissen. 2007 wiederholte der Werbeexperte und Hypnotherapeut Jim Brackin das Experiment auf einem Marketing-Kongress in Istanbul. Er warb mittels unterschwelliger Einblendungen für das fiktive Produkt »Delta«. Die 1400 Zuhörer im Kongresssaal sollten sich nach einer Filmvorführung zwischen diesem und einem anderen Produkt »Theta« entscheiden. 81 Prozent wählten »Delta«. Die in wissenschaftlichen Studien übliche Gegenprobe, ob dasselbe Experiment ohne subliminale Einblendungen ein anderes Ergebnis gehabt hätte, wurde jedoch nicht durchgeführt. 2008 fanden Forscher der University of Pennsylvania um Anna Rose Childress heraus, welche große Wirkung subliminale Reize im Gehirn haben können. 22 Männern, die wegen ihrer Kokainsucht durchschnittlich 15 Jahre in Behandlung waren, zeigten sie Bilder, die mit der Substanz in Zusammenhang standen. Die Untersuchung per fMRT zeigte, dass der unbewusste Reiz ihr Belohnungszentrum in Aufruhr versetzte. Die Interpretation der Wissenschaftler: Eine schnelle Reaktion auf bestimmte Reize stellt einen evolutionären Vorteil dar. So kann es zum Beispiel entscheidend sein, unbewusst auf etwas Essbares zu reagieren. Die Reaktion auf die Droge folgt dem gleichen Schema, ist aber durch den langjährigen Konsum »erlernt« (Ulhaas 2008, S. 38ff).

Haar Horowitz et al. (2020) haben ein tragbares elektronisches Gerät namens Dormio entwickelt, um am Beginn des Schlafs automatisch serielle auditorische Trauminkubationen zu erzeugen, wobei während dieser hypnagogischen Phase wiederholt gezielte Informationen angeboten werden, die eine direkte Einbeziehung dieser Informationen in den Trauminhalt ermöglichen sollen. Dormio greift dabei in jene frühe Schlafphase ein, in der die Schläferin bzw. der Schläfer einen Grenzbereich zwischen Traum und Wachzustand (Hypnagogie) erlebt. Dadurch sollen die BenutzerInnen allmählich in eine immersive Welt hinübergleiten, mit all den damit verbundenen Empfindungen, etwa des Schwebens oder Fallens, wobei das bewusste Steuern der Gedanken dabei allmählich außer Kontrolle geraten soll. Zwar ähnelt diese Phase der Hypnagogie den Traumempfindungen des REM-Schlafes, doch kann man während dieses Übergangs vom Wachsein zum Schlafen immer noch Geräusche und Gesprochenes aus der realen Welt wahrnehmen und verarbeiten. Bei diesen Schlafexperimenten registrierte man über Sensoren laufend die Bewusstseinszustände, wobei in dem Augenblick, in dem die Probandin bzw. der Proband in den Schlaf hinüberdämmert, eine Software automatisch bestimmte Sätze abzuspielen beginnt. Ist die Probandin bzw. der Proband dann tatsächlich eingeschlafen, weckt ihn das System kurz auf und fordert ihn auf, zu erzählen, was ihm beim Schlafen durch den Kopf gegangen ist. Nach der kurzen Unterbrechung schläft der Proband wieder ein, um kurz darauf erneut geweckt zu werden, um von ihren Träumen zu berichten. Dieser Zyklus aus Träumen, Erwachen und Erzählen wiederholt sich mehrere Male, sodass Erinnerungsinhalte während des Schlafs dadurch in einer Weise reaktiviert werden sollen, dass sie dann als Teil der Trauminhalte in Erscheinung treten. Die bisherigen experimentellen Ergebnisse deuten darauf hin, dass das System Träume tatsächlich erfolgreich zu manipulieren vermag, denn als Dormio die Probanden aufforderte, vor und während des Übergangs zum Schlafzustand an einen Baum zu denken, kamen in zwei Drittel Prozent der gesammelten Traumberichte Bäume in prominenter Weise vor, während Traumberichte einer Kontrollgruppe ohne Dormio-Einsatz praktisch keine Hinweise auf Bäume enthielten.

Silent Subliminals

Subliminale Wahrnehmung taucht derzeit auch unter dem Titel “Silent Subliminals“, wobei es hier angeblich um Affirmationen handelt, die dem Hörer in einem unhörbaren Frequenzbereich zwischen 16 KHz – 20 KHz übermittelt werden, also teilweise im Ultraschallbereich liegen. Versprochen wird, Reichtum, Wohlstand und Fülle zu aktivieren, wobei Silent Subliminals Träume, Ziele und Wünsche in Rekordzeit manifestieren. Der Unterschied zu normalen geführten Meditationen liegt angeblich darin, dass die darin gesprochenen Affirmationen für einen erwachsenen Hörer nicht hörbar sind, dennoch würden diese bei angenehmer Lautstärke die Inhalte über das Ohr aufgenommen und vom Unterbewusstsein verstanden.

In den Werbetexten, die CDs mit solchen “Silent Subliminals” verkaufen wollen heißt es dann: Wer den Erfolgsfilm “The Secret” von Rhonda Byrne gesehen hat, der weiß um die Macht des Unterbewusstseins und dessen Einfluss auf das Leben eines jeden Menschen. Nach dem Gesetz der Anziehung (Law of Attraction) zieht jeder Mensch das in sein Leben, was er vorrangig denkt und wovon er überzeugt ist (Denkmuster und Glaubenssätze). Um Änderungen in seinem Leben herbeiführen zu können, muss das Unterbewusstsein umprogrammiert werden. Man muss sich von blockierenden Glaubenssätzen und Denkmustern befreien. Dies funktioniert beispielsweise durch positiv formulierte Affirmationen, die dem Unterbewusstsein durch häufiges Wiederholen, das gewünschte Ziel vermitteln. Das Unterbewusstsein akzeptiert alles ohne zu beurteilen, ganz gleich ob etwas gut oder schlecht ist. Damit wir nun nicht ferngesteuert werden können, wird es im Wachzustand durch den Verstand / das Bewusstsein vor Einflüssen von Außen geschützt.

Der Verstand beurteilt die Informationen, die auf uns durch Mitmenschen und die Umwelt einströmen und akzeptiert oder lehnt diese ab. Das Bewusstsein wird deshalb auch “Wächter am Tor zum Unterbewusstsein” genannt. Deshalb sollen Affrmationen morgens direkt nach dem Aufwachen und abends kurz vor dem Einschlafen gelesen oder laut gesprochen werden, da zu diesem Zeitpunkt das Unterbewusstsein die Affirmationen besonders gut aufnimmt. Sobald nun das Unterbewusstsein die Affirmationen akzeptiert und für wahr hält, beginnt es sofort damit das gewünschte bzw. den gewünschten Zustand wie beispielsweise Reichtum, Erfolg und Gesundheit, im Außen also in der Realität zu manifestieren. Es tritt dann in der Realität in Erscheinung, das dem Unterbewusstsein vermittelte Ziel manifestiert sich. Das Problem normaler Meditationen und darin enthaltener Affirmationen ist, dass der Verstand (Bewusstsein) die Affirmationen häufig ablehnt und somit die Aufnahme in das Unterbewusstsein sehr erschwert oder sogar unmöglich macht. Bei Krankheit sabotiert er Affirmationen wie: “Ich bin gesund und fühle mich wundervoll”, mit der Frage: “wie soll ich gesund sein, wenn ich krank bin”. Dadurch wird diese positive Affirmation wirkungslos und gelangt nicht in das Unterbewusstsein. Eine Heilung wird dadurch sehr erschwert. An diesem Punkt setzen die Silent Subliminals (stille Affirmationen / Botschaften) an. Sie sind für das Gehör eines Erwachsenen unhörbar und können somit vom Verstand nicht abgelehnt oder angezweifelt werden. Dadurch werden sie direkt und ungefiltert in das Unterbewusstsein übertragen. Da das Unterbewusstsein nicht beurteilt ob etwas gut oder schlecht ist, akzeptiert es diese stillen Affirmationen sofort und beginnt mit deren Realisierung im Außen.”


Noch ein vergleichbarer Werbetext 😉

An zweiter Stelle gleich nach der Macht der Liebe ist die Macht der Suggestion dabei bestimmend, wie du denkst und fühlst. Deine suggestive Umgebung hat einen immensen Einfluss darauf, was aus dir wird und was mit dir geschieht. Jeder Wandel in deiner physischen, geistigen oder emotionalen Umwelt kann in einem Augenblick die Art und Weise ändern, wie du denkst, fühlst und handeln. Du wirst von Änderungen der Temperatur oder des Lautstärkepegels beeinflusst. Du wirst von Gesprächen oder Auseinandersetzungen mit anderen unmittelbar betroffen. Nur eine unfreundliche Bemerkung kann dir den ganzen Tag verderben. Eine kleine gute Neuigkeit kann dich stundenlang fröhlich stimmen. Unglücklicherweise neigen die meisten suggestiven Einflüsse in deiner Umwelt dazu, negativer Natur zu sein, es sei denn, du kontrollierst sie sorgfältig. Radio, Fernsehen und Zeitungen sind voll von “negativen Sensationen”. Die meisten Gespräche sind voll von Nörgeleien, Beschwerden und Verurteilungen. Die meisten Menschen haben in ihrem Denken und Reden eine “Ist-es-nicht-schrecklich”-Haltung angenommen. Die Gespräche sind vielfach negativ und kritisch. Der Schlüssel zu deinem geistigen Programmieren liegt für dich darin, dass du systematisch und entschlossen die Kontrolle über deine suggestive Umwelt übernimmst. Du musst eine geistige Welt schaffen, die vorherrschend positiv ist und mit dem Leben, das du führen willst, übereinstimmt. Dies erfordert, dass du in Zukunft bewusst über die Zutaten für deine “geistige Ernährung” entscheidest. Die Kontrolle über deine suggestive Umwelt zu übernehmen gelingt dir mit XYZ viel leichter, denn die BauerSubliminals ebnen dir den leichten Zugang zu deinem Unterbewusstsein, damit es neu für deine Ziele programmiert werden kann. Wusstest du: Dein Unterbewusstsein kann nicht zwischen einer realen Erfahrung und einer, die du dir lebhaft vorstellst, unterscheiden. Jedes Mal wenn du dir ein Ereignis ins Gedächtnis rufst und es bewusst wieder erfährst, wird es von deinem Unterbewusstsein genrau so abgelagert und akzeptiert, als ob du es gerade wiederholt hättest. Das heisst, wenn du in irgendeinem Bereich deines Lebens nur eine positive Erfahrung gemacht hast und immer wieder daran denkst, programmierst du dich dazu, diese Erfahrung zu wiederholen. Falls du noch keine solche positive Erfahrung gemacht hast, kannst du dir auch einfach eine ausdenken und sie dir bildhaft vorstellen. Dein Unterbewusstsein wird nicht wissen, dass du dir das nur ausgedacht hast. Die Macht des Unterbewusstseins kannst du mit dem BauerSubliminals Gesamptpaket ungemein positiv beeinflussen und in die Richtung lenken, in die du persönlich gehen willst. Damit tust du nicht nur dir und deinen Mitmenschen etwas Gutes, du programmierst dich regelrecht auf den Erfolg, den du schon immer erreichen wolltest. Achtung das Angebot ist nur noch bis am XX/XX/XXXX gültig!

Literatur

Borgeat, F., & Goulet, J. (1983). Psychophysiological changes following auditory subliminal suggestions for activation and deactivation. Perceptual and Motor Skills, 56, 759-766
Dixon, N. (1981). Preconscious processing. New York: Wiley..
Feldmann, J. (1988). Subliminale Wahrnehmung und Informationsverarbeitungs-Theorie. Hypnose und Kognition, 5, 74-86.
Haar Horowitz, Adam, Cunningham, Tony J., Maes, Pattie & Stickgold, Robert (2020). Dormio: A targeted dream incubation device. Consciousness and Cognition, 83, doi:10.1016/j.concog.2020.102938.
Vander Ghinst, Marc, Bourguignon, Mathieu, Niesen, Maxime, Wens, Vincent, Hassid, Sergio, Choufani, Georges, Jousmäki, Veikko, Hari, Riitta, Goldman, Serge & De Tiège, Xavier (2019). Cortical tracking of speech-in-noise develops from childhood to adulthood. The Journal of Neuroscience, doi:10.1523/JNEUROSCI.1732-18.2019.
Hutmacher, Fabian & Kuhbandner, Christof (2019). Detailliertes Langzeitgedächtnis für unbeaufsichtigte, irrelevante und zufällig kodierte auditorische Informationen. Journal of Experimental Psychology, doi:10.1037%2Fxge0000650.
Kaser, V. (1986). The effects of an auditory subliminal message upon the production of images and dreams. Journal of Nervous and Mental Disease, 174(7), 397-407.
Siegel, E. H., Wormwood, J. B., Quigley, K. S. & Barrett, L. F. (2018). Seeing What You Feel: Affect Drives Visual Perception of Structurally Neutral Faces. Psychological Science, doi: 10.1177/0956797617741718.
Uhlhaas Christoph (2008). Bemerkenswert unbemerkt. GEHIRN&GEIST, 11, 38 – 42.







  1. 2 Responses to “Unterschwellige Wahrnehmung”

  2. Dieser Artikel ist Schwachsinn.
    Er bietet keine Lösung für die Frage:
    “Ob und wieweit Sublimina das Verhalten beeinflußen.”
    Da immer die Negativstudien weggelassen werden,
    ist dieser Artikel nur eine Unterschwellige Meinungsaussage vom Author, die Lautet:
    “Ich glaube an Unterschwellige Botschaften aber trete keinen Beweiß an.”.

    By ojre on Sep 24, 2010

  3. Eine solche Reaktion in einer solchen Rechtschreibung lässt auf den Geisteszustand des Schreibers mehr schließen als auf seine Argumentationsfähigkeit.

    By Elgar on Sep 25, 2010

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