Zum Thema ‘Allgemein’

Kleine Geschichte des Spielzeugs



In der Steinzeit wurden Tonpuppen, Klappern, Rasseln und Pfeifen für Kinder verfertigt.
In der Antike gab es bewegliche Puppen aus Holz, Ton, Terrakotta, Knochen oder Gips. In Rom fand man sogar Puppenmöbel!
Wer im Mittelalter wohlhabend war, schenkte seinen Kindern eine Schaukel und Steckenpferde, Holz und Tontiere, Ritterfiguren oder Puppen. Gebraucht wurden auch Windrad, Kreisel, Pfeifen, Trommeln, Zimbeln (Saiten- Schlaginstrument, ähnlich der Zither), Klickern, Reifen oder Springseilen. Die Kinder einfacher Leute besaßen Murmeln, Bälle aus Bast, Ton- oder Lappenpuppen und Holzkreisel.
Ab dem 16. Jahrhundert entstanden erste Spielzeugfabriken, Nürnberg wurde zur Handels- und Herstellermetropole: Von dort kamen Puppenstuben, Holzsoldaten, Steckenpferde oder Trommeln. Auch Klicker- und Federballspiele und Spielsachen aus Papier und Karton. Metall zog mit Zinnfiguren, Pistolen, Gewehren, Dampfzügen, -schiffen, -mühlen und -fabriken in die Kinderzimmer ein.
Das 20. Jahrhundert brachte elektronische Spielwaren, Plastik für die Herstellung und heute sind bekanntlich digitale Spiele in Mode.



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Rezepte für ewiges Liebesglück



Bigamie ist es, eine Frau zu viel zu haben, Monogamie dasselbe.
Oscar Wilde

Der Partnerschaftsberater Christian Thiel gibt 20 Tipps gibt, die jede Liebe lebenslang konservieren. Er denkt auch, dass es möglich ist, ganz alleine, ohne Mithilfe des Partners die Beziehung zu verbessern.
1.) Sorgen Sie für gute Stimmung und lassen Sie Probleme manchmal ruhen.
2.) Vermeiden Sie Streit, denn faires Streiten gibt es nicht.
3.) Lieben Sie Ihren Partner wie er ist und versuchen Sie nicht, ihn umzuerziehen.
4.) Nehmen Sie die Dinge selbst in die Hand – lösen Sie Ihre Probleme, anstatt den anderen zu belasten.
Nicht das Leben umstellen!
5.) Freundschaften pflegen. Denn: “Freundschaften sind eine große Hilfe, wenn wir vom Partner nicht das Verständnis bekommen, das wir brauchen.”
6.) Erkennen Sie, wie die Familie den Partner geprägt hat, und lernen Sie, familiäre Eigenheiten zu akzeptieren.
7.) Sorgen Sie für sich selbst. Gerade Frauen neigen dazu, ihr Leben umzustellen, wenn sie einen Partner haben. Bleiben Sie sich treu.
8.) Am Ball bleiben. Damit ist gemeint, dass Mann und Frau im Gespräch bleiben sollten. Tipp: Planen Sie täglich ein 20-Minuten-Gespräch ein.
9.) Halten Sie Ihre Sexualität lebendig. “Die Abnahme des sexuellen Interesses ist normal. Bei langen Phasen empfiehlt sich professionelle Hilfe.”
10.) Treffen Sie die Entscheidung zusammenzuziehen ganz bewusst, denn es ist alles andere als einfach, gemeinsam in einer Wohnung zu leben. Wichtig: Hausarbeit teilen.
11.) Loben Sie Ihren Partner sooft Sie können.
12.) Veränderung Partner verändern sich, wenn die Beziehung gut ist, im Laufe der Zeit ganz von allein zum Positiven.
13.) Orientieren Sie sich an den positiven Eigenschaften des anderen.
14.) Stehen Sie dem Partner in schwierigen Situationen bei.
15.) Zeigen Sie in Konfliktsituationen die Gelbe Karte, die so viel sagt wie “Verwarnung!”
16.) Einerlei, was passiert. Bleiben Sie treu.
17.) Gehen Sie bei Untreue niemals zur Tagesordnung zurück. Warten Sie auf eine Entschuldigung und lernen Sie, zu verzeihen.
18.) Setzen Sie sich eigene Ziele. Das stärkt Selbstbewusstsein und Partnerschaft.
19.) Unternehmen Sie unbedingt etwas gegen schlechte Launen und ewige Nörgelei.
20.) Mithelfen, die Lebensziele des Partners zu verwirklichen. Der Unterschied zwischen einem glücklichen und einem unglücklichen Paar ist ganz einfach: Einem glücklichen Paar ist klar, dass es in einer Beziehung selbstverständlich ist, die eigenen Lebensziele und die des Partners zu verwirklichen.

Es fällt niemandem ein, von einem Einzelnen zu verlangen,
dass er glücklich sei – heiratet aber einer, so ist man sehr erstaunt, wenn er es nicht ist.
Rainer Maria Rilke

Ähnlichkeiten in der Beziehung wichtig

Beatrice Rammstedt & Jürgen Schupp (2008) haben an 7000 Paare zwischen 18 und 95 Jahren zu ihren Beziehungen befragt und konnten zeigen, dass Beziehungen harmonischer verlaufen und länger halten, wenn sich das Paar ähnelt, vor allem bei Übereinstimmungen in der Offenheit für Neues und in der Gewissenhaftigkeit, also der Neigung sich an Regeln zu halten. Andere eher negativ bewertete Merkmale wie Neurotizismus (Wert für Unruhe und Ängstlichkeit) und Extraversion spielen jedoch keine so große Rolle für den harmonischen Gleichklang in einer Beziehung. Es ist nach Meinung der WissenschaftlerInnen auch unwahrscheinlich, dass sich die Partner im Lauf der Zeit angleichen, denn die untersuchten fünf Persönlichkeitsmerkmale sind sehr stabil.

Literatur
Rammstedt, Beatrice & Schupp, Jürgen (2008). Personality Similarities in Couples – Only the congruent survive – personality similarities in couples. Personality and Individual Differences, 45, 533-535.



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Rauchen und Ernährung



Beim Rauchen gelangen insbesondere aromatische Kohlenwasserstoffe Nitrosamine, Schwermetalle wie Cadmium, giftige Blausäure sowie der Hauptwirkstoff, das Nikotin, in den Körper. Alle diese Stoffe stehen in engem Zusammenhang mit der Entstehung diverser Krebsarten, allen voran Lungenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs. Erhöhter Blutdruck, Arteriosklerose (Verengung der Blutgefäße), sowie ein erhöhter Cholesterinspiegel sind ebenfalls Folgen des schädlichen Nikotin-Inhalierens. Damit steigt das Risiko eine Herz-Kreislauferkrankung zu erleiden!

“Antioxidantien” können die zahlreichen gefährlichen freien Radikale, die durch den Rauch in den Körper gelangen, zerstören und unschädlich machen. Speziell die Vitamine C und E sind in der Lage Vitalstofflöcher des Rauchers wieder zu füllen und für eine bessere “Verträglichkeit” des Nikotins zu sorgen. Allein der Vitamin C Bedarf ist bei Rauchern um etwa 50 mg pro Tag höher als bei Nichtrauchern. Starke Raucher (mehr als 20 Zigaretten pro Tag) haben ausserdem eine um 10% verringerte Absorption des Vitamin. Dieser Mehrbedarf ergibt sich ausserdem aus dem dem Mehrverbrauch durch die anfallende Radikale. Niedrige Vitamin C Blutspiegel sind für Raucher daher meist typisch.Für sie ergibt sich daher die Empfehlung von 150 mg Vitamin C pro Tag.

Tabak enthält tausende chemische Substanzen, wobei Nikotin nach etwa sieben Sekunden den Weg ins Gehirn findet und die Dopamin-Rezeptoren beeinflusst, also das Belohnungssystem aktiviert. Wird Rauchen zur Routine, gewöhnt sich auch das Gehirn an seine Belohnung und verlangt nach rund zwei Stunden mehr, wobei es zu einem noch stärkeren Verlangen kommt, wenn dieser Wunsch nicht erfüllt wird.

Wer das Rauchen aufgibt, kann körperliche Schäden wieder “reparieren”, denn nach 10 rauchfreien Jahren entspricht das Risiko beispielsweise an Lungenkrebs zu erkranken dem selben Risiko eines Nichtrauchers diese Erkrankung zu erleiden. Die Lunge konnte sich nach dieser Zeit wieder regenerieren.


 

Auch wenn immer wieder behauptet wird, Gemüse und Obst könnten vor geistigem Abbau schützen, nachgewiesen ist dieser Zusammenhang aber noch nicht. Bisherige Studien zum Zusammenhang von gesunder Ernährung und der Funktion des Gehirns wiesen meist die Schwäche auf, dass sie entweder nur geringe Teilnehmerzahlen aufwiesen oder sich über einen relativ kurzen Zeitraum erstreckten. Zudem ist es häufig schwierig, die verschiedenen Lebensstilfaktoren voneinander zu unterscheiden. In einer Studie von Yuan et al. (2019) wurden die Angaben von knapp 28000 Männern der Health Professionals Follow-up Study ausgewertet, wobei die Teilnehmer zwischen 1986 und 2002 mehrfach einen umfassenden Ernährungsfragebogen ausgefüllt hatten, in dem sie für 130 Nahrungsmittel angaben, wie häufig sie diese jeweils konsumierten. Zusätzlich wurden auch die Einschätzungen der kognitiven Fähigkeiten erhoben. Die Auswertung der Studie ergab, dass diejenigen Probanden, die von Problemen mit ihrem Gedächtnis berichteten, über lange Zeit deutlich ungesünder gelebt hatten, als die anderen. Sie hatten sich weniger bewegt und häufig Raucher. Allerdings waren sie zu Beginn der Studie auch wesentlich älter und wiesen einen erhöhten Blutdruck sowie höhere Cholesterinwerte auf und hatten häufiger einen Diabetes mellitus, sodass ein Bezug der Beschwerden zur Höhe des Obst- und Gemüsekonsums nicht nachgewiesen werden konnte. Doch nachdem das anfängliche Alter sowie die Gesamtkalorienaufnahme berücksichtigt wurden, zeigte sich ein klarer Zusammenhang, denn die Teilnehmer mit dem höchsten Gemüsekonsum, wiesen dabei um 38 Prozent reduzierte Wahrscheinlichkeit für eine starke und eine um 22 Prozent reduzierte Wahrscheinlichkeit für eine moderate Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen auf. Beim Obstkonsum waren es jeweils 21 und 12 Prozent, wobei sich als besonders förderlich für die Gehirnfunktionen sich unter anderem Blattgemüse, Tomaten, Beeren und Obstsäfte erwiesen. Vor allem Obstsäfte wie Orangensaft schienen allem dann protektiv zu wirken, wenn sie in höherem Alter stark konsumiert wurden, sodass man vermutet, dass die Karotinoide in den Säften vor allem das alternde Hirn schützen.

Literatur

http://schlank.nachrichten.at/
Yuan, C., Fondell, E., Bhushan, A., Ascherio, A., Okereke, O. I., Grodstein, F., Willett, W. C. (2019). Long-term intake of vegetables and fruits and subjective cognitive function in US men. Neurology, doi: 10.1212/WNL.0000000000006684.



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