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Allgemein

Essstörungen verstehen: Definitionen, Ursachen und Merkmale

    FAQ zu Essstörungen: Wissenswertes im Überblick Was sind Essstörungen aus medizinischer Sicht? Essstörungen sind schwerwiegende psychosomatische Erkrankungen, bei denen das Essverhalten als Bewältigungsstrategie für tieferliegende seelische Konflikte dient. Zu den bekanntesten Formen zählen die Anorexia nervosa (Magersucht) und die Bulimia nervosa (Ess-Brechsucht), während die Adipositas oft als psychogene Heißhungerstörung klassifiziert wird. Kennzeichnend ist eine übertriebene gedankliche Beschäftigung mit Nahrung, Gewicht und dem eigenen Körperbild. Was versteht man unter einer Körperschemastörung bei Magersucht? Die Körperschemastörung ist ein Kernsymptom… Weiterlesen »Essstörungen verstehen: Definitionen, Ursachen und Merkmale

    Die Psychologie des Hörens

      Über Aufmerksamkeit, Beziehung und Erfahrung eines grundlegenden menschlichen Sinns. Das Hören gehört zu den grundlegendsten Formen menschlicher Weltbegegnung. Während der Sehsinn häufig als paradigmatischer Erkenntnissinn gilt, eröffnet der Hörsinn eine andere, weniger gegenständliche und stärker relationale Weise des Weltbezugs. Geräusche, Stimmen und Klänge erscheinen nicht als isolierte Objekte, sondern als Ereignisse in der Zeit, die sich nur im Vollzug des Wahrnehmens erschließen. Aus psychologischer Perspektive lässt sich Hören daher nicht allein als sensorischer Prozess beschreiben, sondern als… Weiterlesen »Die Psychologie des Hörens

      ExpertInnenlectures „Gender und eLearning“ im WS 06/07

        Erste Lecture: „Gendern heißt ändern!“ Referentinnen: Birgit Buchinger, Ulrike Gschwandtner und Bente Knoll Zeit: Donnerstag, 14. Dezember 2006: 14:00 – 18:00 (s.t.) Ort: Semperdepot, Mehrzwecksaal, 2. Stock (rechts), Lehárgasse 8, 1060 Wien Zweite Lecture: „Viewing the elearning Landscape Through the Lens of Gender” in Kooperation mit dem „Projektzentrum Lehrentwicklung“ (FRIDAY LECTURE) und dem „Referat Genderforschung“ der Universität Wien Referentin: Gill Kirkup Zeit: Freitag, 12. Jänner 2007: 13:30 – 15:00 (s.t.) Ort: Projektzentrum Lehrentwicklung der Universität Wien, Porzellangasse… Weiterlesen »ExpertInnenlectures „Gender und eLearning“ im WS 06/07

        Die aktive Informationswahl verstärkt die Wahrnehmung von Wahrheit

          Seit etwa fünf Jahrzehnten ist in der psychologischen Forschung das Phänomen bekannt, dass Menschen dazu neigen, Informationen allein aufgrund ihrer wiederholten Darbietung für wahr zu halten. Dieser „Truth-Effekt“ beschreibt die kognitive Verzerrung, bei der Vertrautheit fälschlicherweise als Evidenz für den Wahrheitsgehalt einer Aussage interpretiert wird. Eine aktuelle Untersuchung von Ingendahl et al. (2026) erweitert dieses Verständnis nun um eine entscheidende Komponente der digitalen Ära: die aktive Informationssuche. In einer Serie von acht Experimenten mit insgesamt fast 1.000… Weiterlesen »Die aktive Informationswahl verstärkt die Wahrnehmung von Wahrheit

          Warum die Psychodiagnostik neu gedacht werden sollte

            Psychische Störungen werden bisher immer nach dem Vorbild körperlicher Erkrankungen eingeteilt:, d. h., Symptome werden gebündelt, erhalten einen Krankheitsnamen und bestimmen die Behandlung. Experten und Expertinnen kritisieren jedoch, dass dieses System psychische Probleme nur scheinbar klar voneinander abgrenzt, denn während körperliche Diagnosen meist auf nachweisbaren biologischen Ursachen beruhen, beschreiben psychische Diagnosen lediglich beobachtetes Erleben und Verhalten, ohne dass diese Kategorien eindeutig mit biologischen Merkmalen verknüpft wären. Hinzu kommt, dass viele Symptome wie Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder Angst alltägliche… Weiterlesen »Warum die Psychodiagnostik neu gedacht werden sollte

            Das menschliche Denken steht unter Energiegrenzen

              Aktuelle Untersuchungen stellen die energetische Grundlage des Denkens in den Mittelpunkt der Kognitionsforschung, denn Haueis & Colaço (2025) konnten zeigen, dass gängige Modelle geistiger Prozesse – von Wahrnehmung über Gedächtnis bis hin zu Aufmerksamkeit – die energetischen Rahmenbedingungen des Gehirns bislang kaum berücksichtigen. Obwohl das Gehirn lediglich einen kleinen Teil der Körpermasse ausmacht, beansprucht es einen erheblichen Anteil des gesamten Energieverbrauchs und arbeitet dabei immer noch effizienter als moderne Computersysteme. Diese Tatsache wird in vielen theoretischen Modellen… Weiterlesen »Das menschliche Denken steht unter Energiegrenzen

              Der Einfluss von Gewohnheiten auf alltägliches Verhalten und ihre Bedeutung für Verhaltensänderungen

                Der Einfluss von Gewohnheiten auf alltägliches Verhalten und ihre Bedeutung für Verhaltensänderungen Die meisten menschlichen Handlungen im Alltag beruhen weniger auf bewusster Entscheidung als vielmehr auf routinemäßigen Gewohnheiten. Eine aktuelle Studie von Rebar et al- (2025) verdeutlicht, dass rund zwei Drittel des täglichen Handelns automatisch ablaufen. Man befragte dazu 105 Personen über eine Woche hinweg, wobei die Teilnehmenden sechs Mal pro Tag per Smartphone Auskunft darüber gaben, was sie gerade taten und weshalb. Die Auswertung ergab, dass… Weiterlesen »Der Einfluss von Gewohnheiten auf alltägliches Verhalten und ihre Bedeutung für Verhaltensänderungen

                Witz, Humor, Lachen, Psychologie, Psychotherapie

                Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen. Immanuel Kant Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens. Ludwig Börne *** Hier KLICKEN: Das BUCH dazu! *** Wenn man junge Schimpansen, Orang-Utans, Bonobos, Gorillas immer wieder kräftig kitzelt, dann kichern und grunzen icht nur Schimpansen und Bonobos, die dem Menschen evolutionär nahe stehen, sondern auch Gorillas und Orang-Utans antworteten auf das Kitzeln mit stakkatoartigen Lauten.… Weiterlesen »Witz, Humor, Lachen, Psychologie, Psychotherapie

                Die Bedeutung haptischer Kommunikation in der Werbung

                  Der Tastsinn ist unser primärer Sinn und eng mit der Bildung von Emotionen, Vertrauen und Bindung verknüpft. Im Gegensatz zu kurzlebigen digitalen Eindrücken können haptische Reize eine nachhaltige Wirkung erzielen, da sie Markenbotschaften direkt im impliziten Gedächtnis verankern. Ein physisches Produkt, das man anfassen kann, schafft nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch ein ganzheitliches Erlebnis, das Sehen, Hören und Fühlen miteinander verbindet. Es vermittelt Authentizität und Substanz, die in der berührungslosen digitalen Welt oft fehlen. Durch die strategische… Weiterlesen »Die Bedeutung haptischer Kommunikation in der Werbung

                  Gelassenheit lernen: Psychologische Impulse aus der stoischen Philosophie

                    Es kommt nicht darauf an, was euch passiert, sondern wie ihr darauf reagiert. Epiktet Die Suche nach Gelassenheit ist eine der zentralen Bestrebungen des modernen Menschen. In einer Zeit permanenter Reizüberflutung, emotionaler Überforderung und zunehmender Unsicherheit erscheint der stoische Weg zur inneren Ruhe aktueller denn je. Die stoische Philosophie, deren Hauptvertreter Seneca, Epiktet und Mark Aurel sind, bietet einen erprobten, psychologisch anschlussfähigen Weg zu mehr Resilienz, emotionaler Selbststeuerung und Akzeptanz. Dabei geht es nicht um Gleichgültigkeit, sondern… Weiterlesen »Gelassenheit lernen: Psychologische Impulse aus der stoischen Philosophie

                    Verzeihen fördert die Gesundheit

                      Wir sollten nicht immer gleich annehmen, wir seien absichtlich gekränkt worden. Jane Austen Lieben uns die Frauen, so verzeihen sie uns alles, selbst unsere Vergehen; lieben sie uns nicht, so verzeihen sie uns nichts, selbst unsere Tugenden nicht. Honoré de Balzac Wir vergeben zu wenig und vergessen zuviel. Sophie-Jeanne Soymonof Swetchine Das Leben wird leichter, wenn wir nicht jeden Stein, der uns in den Weg gelegt wird, in den Rucksack packen. Stefan Werner Huber Frederic Luskin hat… Weiterlesen »Verzeihen fördert die Gesundheit

                      Das Blickverhalten von Menschen entwickelt sich im Laufe der Entwicklung

                        Die Art und Weise, wie Menschen ihre Umwelt visuell erkunden, ist keineswegs zufällig, denn der Blick bewegt sich mehrmals pro Sekunde und richtet sich gezielt auf für den jeweiligen bedeutsame Elemente, wie Gesichter oder Texte. Lange Zeit nahm man an, dass das typische Blickverhalten bereits im Grundschulalter ausgereift sei, doch neue Erkenntnisse widerlegen diese Annahme und zeigen, dass sich das Blickverhalten bis ins junge Erwachsenenalter kontinuierlich weiterentwickelt. Eine Studie von Linka et al. (2025) untersuchte die Blickbewegungen… Weiterlesen »Das Blickverhalten von Menschen entwickelt sich im Laufe der Entwicklung