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Digitale Medien und Schlafqualität

    Die zunehmende Nutzung digitaler Medien in unserem Alltag hat in den letzten Jahren zu einer intensiven Diskussion über deren Auswirkungen auf unsere Schlafqualität geführt. Zahlreiche Studien haben sich eingehend mit diesem Thema befasst und liefern wertvolle Erkenntnisse. Insbesondere der Gebrauch von Smartphones, Tablets und anderen elektronischen Geräten kurz vor dem Schlafengehen wird als problematisch eingestuft. Das von diesen Bildschirmen ausgestrahlte blaue Licht hat nämlich einen direkten Einfluss auf unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Dieses Licht hemmt die Produktion des Schlafhormons… Weiterlesen »Digitale Medien und Schlafqualität

    Soziale Landkarte im Gehirn bei Fledermäusen

      Wie verstehen und reagieren Fledermäuse auf ihre Umgebung? Fledermäuse sind hochgradig soziale Wesen. Sie leben in Gruppen und haben untereinander Freundschaften, aber auch Tiere, mit denen sie weniger gut auskommen. Wenn ein Feind in ihr Revier eindringt, beginnen bestimmte Bereiche in ihrem Gehirn besonders stark zu aktivieren. Omer et al. (2023) haben herausgefunden, dass die Nervenzellen im Gehirn von Fledermäusen unterschiedlich aktiv werden, je nachdem ob sie Freunde oder Feinde wahrnehmen. Um das Gehirn der Fledermäuse zu… Weiterlesen »Soziale Landkarte im Gehirn bei Fledermäusen

      Sind Pflanzen intelligent?

        Die Frage, ob Pflanzen über Intelligenz verfügen, wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Die Forschung belegt, dass Pflanzen trotz des Fehlens eines Gehirns in der Lage sind, Risiken abzuschätzen, Strategien zu entwickeln und sich gezielt zu verteidigen. In diesem Zusammenhang stellt sich jedoch die Frage, ob diese Fähigkeiten ausreichen, um Pflanzen als intelligent zu betrachten. Pflanzen zeigen intelligentes Verhalten, das dem vieler Tiere ähnelt. Delfine sind in der Lage, abstrakt zu denken, Raben nutzen Werkzeuge und Tintenfische… Weiterlesen »Sind Pflanzen intelligent?

        Verschiedene Formen der Depression

          Tozzi et al. (2024) haben entdeckt, dass Depressionen in mindestens sechs unterschiedliche Biotypen unterteilt werden können, die sich durch spezifische Muster der Hirnaktivität unterscheiden lassen. Diese Entdeckung basiert auf einer Studie, die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) zur Untersuchung der Gehirnaktivität von 801 Personen mit Depressionen oder Angststörungen sowie 137 gesunden Kontrollpersonen verwendete. Die Studienteilnehmer ruhten während der fMRT-Scans oder führten Aufgaben aus, die sie geistig und emotional forderten. 250 der Patienten erhielten zudem eine Behandlung mit einem gängigen… Weiterlesen »Verschiedene Formen der Depression

          Gibt es gemischte Gefühle?

            In einer aktuellen Studie haben Psychologen die Reaktion des menschlichen Gehirns auf widersprüchliche Emotionen untersucht und dabei überraschende Entdeckungen gemacht. Bislang ging man davon aus, dass sogenannte „gemischte Gefühle“ wie bittersüße Nostalgie lediglich eine Kombination positiver und negativer Emotionen darstellen. Die aktuelle Studie zeigt jedoch, dass sie ein eigenständiges Aktivitätsmuster im Gehirn aufweisen. Vaccaro et al. (2024) widmeten sich dieser Fragestellung und nutzten den animierten Kurzfilm „One Small Step“, um bei 27 Testpersonen verschiedene Emotionen auszulösen. Der… Weiterlesen »Gibt es gemischte Gefühle?

            Psychologie und Rendite

              Die Psychologie spielt bei der Geldanlage eine entscheidende Rolle und beeinflusst das menschliche Handeln maßgeblich. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich der eigenen Verhaltensmuster bewusst zu sein, um Fehler zu vermeiden, die die Rendite mindern könnten. Anleger streben nach Erfolg und möchten eine gute Rendite erzielen. Dennoch begehen viele Anleger Fehlinvestitionen. Es wird betont, dass es hilfreich ist, die eigenen Schwächen zu kennen, um Fehler zu vermeiden. Die Behavioral Finance hat eine Reihe von Verhaltensfehlern identifiziert, die… Weiterlesen »Psychologie und Rendite

              Neue Erkenntnisse zu den Ursachen des Stotterns

                Das Stottern betrifft etwa einen von hundert Erwachsenen und kann zu erheblichen Kommunikationsproblemen und sozialen Ängsten führen. Am häufigsten tritt es als Entwicklungsstörung auf, kann aber auch durch eine fokale Hirnschädigung verursacht werden. Die letztgenannten Fälle könnten einen einzigartigen Einblick in die Gehirnregionen geben, die das Stottern verursachen. In einer aktuellen Studie von Theys et al. (2024) wurde das neuroanatomische Substrat des Stotterns anhand von drei unabhängigen Datensätzen untersucht. (i) Fallberichte aus der veröffentlichten Literatur über erworbenes… Weiterlesen »Neue Erkenntnisse zu den Ursachen des Stotterns

                Webseite arbeitsblaetter.stangl-taller.at

                  Die Webseite arbeitsblaetter.stangl-taller.at bietet eine umfangreiche und detaillierte Sammlung von Informationen über die Grundlagen der Psychologie. Sie deckt eine Vielzahl von Themen ab, darunter die Definition und die historische Entwicklung der Psychologie als Wissenschaft. Die verschiedenen psychologischen Schulen und Ansätze werden ausführlich erklärt, von der Verhaltenspsychologie über die Kognitionspsychologie bis hin zur tiefenpsychologischen Perspektive. Des Weiteren behandelt die Webseite Themen wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen, Motivation, Emotionen, Intelligenz, Persönlichkeit und viele weitere Bereiche der Psychologie. Es werden grundlegende… Weiterlesen »Webseite arbeitsblaetter.stangl-taller.at

                  Multidimensionale Diagnostik für das Erkennen kognitiver Veränderungen

                    Wolski et al. (2024) präsentieren ein strukturiertes Vorgehen zur Diagnose von leichten kognitiven Beeinträchtigungen im Rahmen der hausärztlichen Versorgung. Dabei wird die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung solcher Störungen hervorgehoben, da dies die Grundlage für eine angemessene Behandlung und Unterstützung der betroffenen Patienten bildet. Das diagnostische Verfahren umfasst verschiedene Schritte, darunter eine ausführliche Anamneseerhebung, körperliche Untersuchungen, kognitive Tests und Screening-Verfahren zur Bewertung der geistigen Leistungsfähigkeit. Besonderen Wert wurde auf eine multidimensionale Diagnostik gelegt, die über die rein kognitiven… Weiterlesen »Multidimensionale Diagnostik für das Erkennen kognitiver Veränderungen

                    Wird die frontotemporale Demenz heilbar?

                      Die Frontotemporale Demenz (FTD) ist eine schwerwiegende Gehirnerkrankung, die bis heute nicht heilbar ist. Sie manifestiert sich in Gedächtnisverlust, Sprachstörungen und Veränderungen der Persönlichkeit. In 5–12 % der Fälle wird die Erkrankung durch einen Rückgang des Proteins Progranulin ausgelöst. Der Verlust dieses Proteins führt zu Problemen im Proteinabbau, was zu einer Ablagerung unlöslicher toxischer Proteine im Gehirn führt. Dies wiederum kann zu Entzündungen im Gehirn, Zelltod und massiven Funktionsstörungen des zentralen Nervensystems führen. Bis zu 40 %… Weiterlesen »Wird die frontotemporale Demenz heilbar?

                      Das menschliche Gehirn – kompakt

                        Mehr als 650 Millionen Jahre brauchte die Evoution, um die anfangs sehr einfachen Nervensysteme in der Tierwelt zum menschlichen Gehirn weiterzuentwickeln. Das menschliche Gehirn in all seiner Komplexität basiert jedoch auf jenen Bausteinen (Nervenzellen) und Kommunikationsmitteln (elektrische und chemische Signale), die schon bei einfachen Lebewesen zu finden sind. Auch das Darmbakterium Escherichia coli ist fähig, auf Reize in seiner Umgebung sinnvoll zu reagieren, wobei ihm spezielle Empfangsmoleküle in der Zelwand hefen, Nahrungsquellen oder Giftstoffe wahrzunehmen. Werden diese… Weiterlesen »Das menschliche Gehirn – kompakt

                        Die Geschwisterbeziehung

                          Geschwisterbeziehungen sind überaus komplex und durchlaufen im Laufe des Lebens verschiedene prägende Phasen, können einerseits Quelle großer Freude, Unterstützung und Verbundenheit, aber andererseits auch Konflikte und Herausforderungen sein. Diese lebenslangen Beziehungen spielen aber eine zentrale Rolle in der persönlichen Entwicklung. Frühe Prägung und die Rolle der Eltern: Der Grundstein für die Geschwisterbeziehung wird bereits in den ersten Lebensjahren von den Eltern gelegt. Eine positive Einstellung und Vorbereitung der Kinder auf das Geschwisterkind sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen… Weiterlesen »Die Geschwisterbeziehung