Zum Thema ‘Populärwissenschaftliches’

Gut einschlafen können



Wenn es für jemanden ein großes Anliegen ist, nicht genug Schlaf zu erhalten, dann sollte man diese Gedanken nicht einmal aufkommen lassen. Deshalb sollte man alle Uhren aus dem Zimmer verbannen und das Mobiltelefon mit dem Bildschirm auf das Nchtkästchen legen. All dies reduziert den Stress, da man nicht permanent durch sie erinnert wird, wie wenig Zeit doch bis zum Morgen bleibt. Nebenbei bemerkt: Wenn man nicht einschlafen kann, dann hat man im Schlafzimmer nichts zu suchen. So paradox dieser Rat erscheinen mag, doch bald ist man an jenem Punkt angelangt, an dem das Versuchen, doch endlich einzuschlafen, einen nur mehr hindert, das zu tun. Daher: Je länger man unruhig in seinem Bett liegt und nicht und nicht einschlafen kann, desto massiver werden die Befürchtungen, dass es heute wieder nicht klappt, wodurch es bald zu einem Dominoeffekt kommt, denn man wird in der folgenden Nacht wieder an die Stresssituation des vorigen Abends erinnert. Wenn man im Bett bleibt, verbindet man seinen Schlaf mit genau diesen Ängsten und Sorgen, nicht einschlafen zu können. Nach zwanzig Minuten erfolgloser Einschlafversuche sollte man also das Schlafzimmer verlassen und sich auf etwas konzentrieren, bis man wirklich müde genug ist, um ins Bett zu fallen. Deshalb sollte man auch niemals zu früh zu Bett gehen, da dies wahrscheinlich mehrere Stunden lang Angst vor dem Nichteinschlafen auslösen wird, da sich der menschliche Körper an bestimmte Zeiten gewöhnt hat, wenn man zu Bett geht und auch, wenn man wieder aufwacht. Deshalb sollten man nicht mehr als eine halbe Stunde früher zu Bett gehen, denn je müder man ist, desto mehr verbindet man sein Bett mit erholsamen Schlaf und nicht mit dem Warten auf das endgültige Einschlafen. Das kann man mit einer entspannenden Abendroutine unterstützen, die dem Gehirn das Signal gibt, jetzt in den Schlafmodus zu gehen. Man kann ein heißes Bad oder Lesen ausprobieren, aber auch Entspannungsübungen helfen, weil während einer Meditation das parasympathische Nervensystem und damit auch der innere Beruhigungsmechanismus aktiviert wird.



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Menschen überzeugen



Man hat einen Menschen noch lange nicht überzeugt, wenn man ihn zum Schweigen gebracht hat.
Christopher Morley

Manche Menschen haben eine beeindruckende Überzeugungskraft und Überredungskunst, wobei der Grat zwischen Überzeugen und Manipulieren schmal ist, doch die zugrundeliegenden Prinzipien sind durch die empirischen Forschung der Psychologie gut ergründet. William McGuire schreibt dazu: „In den über vier Jahrtausenden der auf Quellen gestützten westlichen Geschichte gibt es vier Jahrhunderte, in denen das Studium der Überzeugungsarbeit zu einer regelrechten Kunst gedieh. Das erste dieser Jahrhunderte war das perikleische Zeitalter im antiken Athen, das zweite fiel auf die Jahre der römischen Republik, das folgende spannte sich über die Renaissance in Europa; das vierte schließlich ging mit dem vergangenen Jahrhundert einher, in dem groß angelegte Werbe-, Informations- und Massenmedienkampagnen aufkamen.“ Robert Cialdini hat sechs Verhaltensprinzipien abgeleitet, mit denen Menschen, insbesondere Führungskräfte, andere leichter überzeugen können.

  • Das Prinzip Sympathie besagt, dass Menschen andere Menschen mögen, die sie selber mögen, d. h., man sollte daher Gemeinsamkeiten entdecken und aufrichtiges Lob verteilen.
  • Das Prinzip Wechselseitigkeit besagt, dass Menschen gerne mit gleicher Münze zurückzahlen, d. h., man muss den anderen auch geben, was man selber bekommen will.
  • Das Prinzip Gruppenzugehörigkeit bezieht sich darauf, dass Menschen gerne Ebenbildern folgen, man sollte sich daher immer darum bemühen, den Einfluss sozial Gleichgestellter zu nutzen.
  • Das Prinzip der Folgewirksamkeit besagt, dass sich Menschen an ihren klar abgegebenen Zusagen orientieren, wobei solche Zusagen ausdrücklich, öffentlich und freiwillig erfolgen sollten.
  • Das Prinzip Autorität besagt, dass sich Menschen gerne dem Urteil von Experten beugen, man sollte daher seinen Sachverstand immer wieder zeigen uns nicht annehmen, er sei für die anderen ohnehin offensichtlich.
  • Das Prinzip Knappheit bezieht sich darauf, dann Menschen mehr von dem möchten, wovon sie nur wenig bekommen können,. d. h., man muss immer wieder die einzigartigen Vorzüge und exklusiven Informationen hervorheben.

Quelle

http://www.harvardbusinessmanager.de/ (16-11-28)



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Test der Stressbelastung – Stresstest



stressbelastung

Stressreaktionen sind von den Lebensumständen aber auch von der individuellen Sichtweise und Wahrnehmung der Umwelt abhängig, und somit an die kognitive Bewertung eines Stressfaktors gebunden. Zur Feststellung des gerade aktuellen Ausmaßes der Stressbelastung bietet sich dieser Stress-Test an, der aus vierzig Fragen besteht, wobei man bei jeder Frage drei Auswahlmöglichkeiten besitzt.

Neben den Ergebnissen zu seiner Stressbelastung erhält man nach dem Test auch zahlreiche praktische Hinweise, wie man in Zukunft vermeiden kann, in Stresssituationen zu geraten bzw. wie man damit umgehen kann.

Link:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/TEST/STRESS/Test.shtml



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