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Die Door-in-the-face-Technik

    Viele Verkaufstricks basieren auf der Norm der Reziprozität, also dass wir uns verpflichtet fühlen, anderen einen Gefallen, eine Leistung oder ein Entgegenkommen zurückzugeben, die wir angeboten bekommen oder erhalten haben. Der Verkäufer macht ein Angebot, welches bewusst so groß ist, dass die Zielperson ablehnt. Dann folgt eine sehr viel kleinere Bitte: das eigentliche Verkaufsziel. Dieses wird aufgrund der vorangegangenen Ablehnung sehr viel häufiger zugesagt, als wenn es ohne vorhergehendes Angebot an die Zielperson gestellt worden wäre. Diese… Weiterlesen »Die Door-in-the-face-Technik

    Was ist Selbstregulierung?

      Menschen wissen und handeln nicht nur aufgrund äußerer Reize, sondern sie reagieren auch auf sich selbst und besitzen die Fähigkeit, ihr Verhalten anzupassen und zu lenken. Diese Selbstregulierung von Handlung und Motivation basiert letztendlich auf internen Normen und bewertenden Reaktionen eigenen Verhaltens. Menschen suchen Zufriedenheit durch Erreichen hoch bewerteter Ziele und werden durch Unzufriedenheit mit Leistungen, die unterhalb ihres eigenen Standards liegen, motiviert. Diskrepanzen zwischen Verhalten und persönlichen Standards erzeugen somit selbstreaktive Einflüsse, die als Motivatoren und… Weiterlesen »Was ist Selbstregulierung?

      Killerphrasen und wie man damit umgeht

        Killerphrasen sind pauschale und abwertende Angriffe in einer Diskussion. Sie sind nicht an der Sache orientiert, sondern werden im Gegenteil vorzugsweise dann hervorgezogen, wenn Sachargumente fehlen: Hervorkehren sozialer Dominanz bei sachlicher Unterlegenheit. Killerphrasen sind Scheinargumente, die dazu dienen, Vorstellungen und Ideen des anderen als ungeeignet darzustellen, ohne es direkt auszusprechen. Sie sind eine Form konfrontativen Argumentierens, das die Person des anderen herabsetzt, ihn verunsichern, bloßstellen und mundtot machen soll. Alles Wissenswerte zu diesem Thema: Umgang mit Killerphrasen

        Wolf Singer: Das Gehirn ist ein selbstorganisiertes System

          Das menschliche Gehirn ist ein komplexes System mit hochgradig koordinierten Interaktionen zwischen großen spezialisierten Gruppen von Neuronen, den neuronalen Netzen. Die Dynamik und Formbarkeit dieser Netze (Neuroplastizität) bildet die Basis für die Gehirnentwicklung und das Lernen. Als grundlegende Einheit der Neuroplastizität fungieren die Kontaktpunkte zwischen den Neuronen (Synapsen), die die Informationsweitergabe innerhalb des Gehirns sowie zum Rest des Körpers ermöglichen. Alle menschlichen Gedanken, Handlungen, Emotionen und Erinnerungen entstehen dabei in einem Geflecht aus elektrochemischen Signalen, das durch… Weiterlesen »Wolf Singer: Das Gehirn ist ein selbstorganisiertes System

          Vom Beginn der Psychologie in Leipzig

            Von der Geburt der Wissenschaft Psychologie erzählt eine Ausstellung im Neuen Augusteum der Universität Leipzig. Die Universität gilt als Begründungsort der akademischen Psychologie. Doch auch ihre aktuelle Entwicklung wird nachgezeichnet. Am 13. September eröffnet die Ausstellung der Kustodie Kunstsammlung und des Instituts für Psychologie der Universität Leipzig. Kuratiert wurde diese neben anderen von Erich Schröger und Immo Fritsche. Um die besondere Rolle, die die Stadt und Universität Leipzig im Feld der Psychologie spielt, wissen wahrscheinlich eher wenige… Weiterlesen »Vom Beginn der Psychologie in Leipzig

            Warum Menschen schlafen

            Der Schlaf ist eines der großen ungelösten Rätsel der Biologie, denn jedes Lebewesen mit einem Gehirn muss sich pro Tag einige Stunden von der bewussten Welt verabschieden. Das hat trotz aller Notwendigkeit des Schlafes für die Regeneration aber auch Nachteile, denn dann ist das Lebewesen verwundbar, es kann keine Nahrung aufnehmen, nicht trinken, nicht flüchten. Studien an Mäusen zeigen übrigens, dass die Schlafqualität einen stärkeren Einfluss auf die Gesundheit hat als die Schlafdauer, wobei die Schlafqualität einen… Weiterlesen »Warum Menschen schlafen

            Kleine Geschichte des Spielzeugs

              In der Steinzeit wurden Tonpuppen, Klappern, Rasseln und Pfeifen für Kinder verfertigt. In der Antike gab es bewegliche Puppen aus Holz, Ton, Terrakotta, Knochen oder Gips. In Rom fand man sogar Puppenmöbel! Wer im Mittelalter wohlhabend war, schenkte seinen Kindern eine Schaukel und Steckenpferde, Holz und Tontiere, Ritterfiguren oder Puppen. Gebraucht wurden auch Windrad, Kreisel, Pfeifen, Trommeln, Zimbeln (Saiten- Schlaginstrument, ähnlich der Zither), Klickern, Reifen oder Springseilen. Die Kinder einfacher Leute besaßen Murmeln, Bälle aus Bast, Ton-… Weiterlesen »Kleine Geschichte des Spielzeugs

              Immer mehr Jugendliche konsumieren Cannabis

                *** Hier KLICKEN: Das BUCH dazu! *** Nach Kay Uwe Petersen & Rainer Thomasius (2007) konsumieren aber immer jüngere und immer mehr Jugendliche Cannabis (Cannabis sativa, Cannabis indica). 19% der 12-bis 25-jährigen Deutschen besaßen 1997 Cannabis-Erfahrung, während der folgenden 10 Jahre stieg der Anteil weit über 30%. Noch deutlicher wuchs die Probierbereitschaft im gleichen Zeitraum – von mehr als 20% auf etwa 50%. Wer besonders früh – also bereits vor dem 16. Lebensjahr – mit dem Cannabis-Konsum… Weiterlesen »Immer mehr Jugendliche konsumieren Cannabis

                Rezepte für ewiges Liebesglück

                Bigamie ist es, eine Frau zu viel zu haben, Monogamie dasselbe. Oscar Wilde Der Partnerschaftsberater Christian Thiel gibt 20 Tipps gibt, die jede Liebe lebenslang konservieren. Er denkt auch, dass es möglich ist, ganz alleine, ohne Mithilfe des Partners die Beziehung zu verbessern. 1.) Sorgen Sie für gute Stimmung und lassen Sie Probleme manchmal ruhen. 2.) Vermeiden Sie Streit, denn faires Streiten gibt es nicht. 3.) Lieben Sie Ihren Partner wie er ist und versuchen Sie nicht,… Weiterlesen »Rezepte für ewiges Liebesglück

                Zufriedenheit

                  Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt! Suche von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann, wie eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest. Marcus Aurelius Die Wissenschaftsjournalistin der Süddeutschen Zeitung Christina Berndt legt mit dem Buch „Zufriedenheit – Wie man sie erreicht und warum sie lohnender ist als das flüchtige Glück“, ein gut lesbares und informatives Buch zur stilleren Schwester des… Weiterlesen »Zufriedenheit

                  Killervideo kann zum Mord motivieren

                    Wenn Phantasie und Wirklichkeit verschwimmen *** Hier KLICKEN: Das BUCH dazu! *** Phantasien, Tag- oder Nacht-Träume entwickeln sich häufig zu einer Art „Nebenrealität“; sie kann durch Medienkonsum intensiviert werden. Unter Umständen kann die Grenze zwischen Realität und Nebenrealität verschwimmen, die Nebenrealität wird in die Tat umgesetzt. Jürgen Bartsch – Mörder von vier kleinen Jungen – war das prominenteste Beispiel, schreibt der Psychiater Prof. Dr. Reinhart Lempp (Stuttgart) in der aktuellen Ausgabe „Forensische Psychiatrie und Psychotherapie“. „Wer sehr… Weiterlesen »Killervideo kann zum Mord motivieren

                    Schau deinem Prüfer nie in die Augen!

                    Erwachsene wenden ihren Blick bei der Beantwortung einer Frage oft automatisch ab, um Unwichtiges auszublenden und so besser nachdenken zu können. Kinder müssen diese Strategie des Wegschauens erst erlernen. In einer englischen Studie wurde eine Gruppe von Fünfjährigen darauf trainiert, ihr Gegenüber bei der Lösung einer Kopfrechnung bewusst nicht anzusehen. Die Wahrscheinlichkeit eines korrekten Ergebnisses erhöhte sich gegenüber einer Kontrollgruppe deutlich. Bei Experimenten mit Erwachsenen stellten die Forscher Ähnliches fest. Wurden die Versuchsteilnehmer jedoch gebeten, zum Beispiel… Weiterlesen »Schau deinem Prüfer nie in die Augen!