Medien

Kann man Depressionen an der Sprache erkennen?

Absolutistisches Denken wird in den vielen kognitiven Therapien gegen Angst und Depression als kognitive Verzerrung betrachtet, dennoch gibt es nur wenige empirische Belege für seine Prävalenz oder Spezifität in Bezug auf diese psychischen Erkrankungen. Die Sprache kann in zwei Komponenten analysiert werden: Inhalt und Stil, wobei sich der Inhalt auf das bezieht, was man ausdrücken möchte, also die Bedeutung oder den Gegenstand von Aussagen. Menschen mit Depressionssymptomen verwenden übermäßig viele Wörter, die negative Gefühle ausdrücken, insbesondere negative… Weiterlesen »Kann man Depressionen an der Sprache erkennen?

Vergleiche in sozialen Netzwerken können depressiv machen

Die Frage, ob die Nutzung sozialer Netzwerke depressive Tendenzen hervorrufen kann, wurde bisher widersprüchlich beantwortet.  Ozimek & Bierhoff (2019) haben eine experimentelle und zwei Fragebogenstudien durchgeführt, um zu untersuchen, ob die Nutzung sozialer Netzwerke depressive Tendenzen hervorrufen kann. In der ersten Studie ließen sie zwei Gruppen von Versuchspersonen fünf Minuten lang entweder auf ihrer Facebook-Pinnwand oder auf der Mitarbeiterwebseite der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Informationen über die ersten fünf Personen herausschreiben, die sie sahen, die dritte… Weiterlesen »Vergleiche in sozialen Netzwerken können depressiv machen

Das Internet: für Jugendliche nur ein Ergänzungsmedium

Jugendliche nutzen das Internet in erster Linie, um zu kommunizieren, Informationen zu suchen und neue Technologien zu erlernen. „Doch im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit jugendtypischen Entwicklungsaufgaben ist das Internet offensichtlich nur sehr bedingt nützlich“, ergab eine Studie der Soziologin Dr. Dagmar Hoffmann. Allgemein lassen sich über Medienpräferenzen – wie z.B. die allabendliche TV-Sendung „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“ – spezielle Lebensstil- und Szenenzugehörigkeiten erreichen. Online ist dies kaum möglich. Einen „identitätsstiftenden Gewinn“ ziehen Jugendliche nur ausnahmsweise… Weiterlesen »Das Internet: für Jugendliche nur ein Ergänzungsmedium

Psychologische Tätigkeitsfelder

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen hat in 5. Auflage seinen Überblick über die psychologischen Berufsfelder veröffentlicht. Auch wenn in der Öffentlichkeit Psychologen nach wie vor häufig mit Psychologischen Psychotherapeuten gleichgesetzt werden, so bilden diese nur einen Teil des psychologischen Berufsstands. Das psychologische Berufsfeld ist vielgestaltig und differenziert sich zunehmend auf, wobei ein grundlegendes wissenschaftliches Studium der Psychologie nach wie vor die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche selbstständige Tätigkeit in allen Bereichen der angewandten Psychologie ist. In… Weiterlesen »Psychologische Tätigkeitsfelder

Sieben Motive, warum Menschen auf ein Suchresultat klicken

An important reason to click is the familiarity with and reliability of the website or organization. Keywords which refer to a brand are therefore very important. A highposition in the search results also creates trust and suggests to the respondents that the information is recent. A third important reason for clicking is the presence of the keyword in the search result. Consumers are also looking for certain website services such as the opportunity to read user experiences… Weiterlesen »Sieben Motive, warum Menschen auf ein Suchresultat klicken

Killervideo kann zum Mord motivieren

Wenn Phantasie und Wirklichkeit verschwimmen Phantasien, Tag- oder Nacht-Träume entwickeln sich häufig zu einer Art „Nebenrealität“; sie kann durch Medienkonsum intensiviert werden. Unter Umständen kann die Grenze zwischen Realität und Nebenrealität verschwimmen, die Nebenrealität wird in die Tat umgesetzt. Jürgen Bartsch – Mörder von vier kleinen Jungen – war das prominenteste Beispiel, schreibt der Psychiater Prof. Dr. Reinhart Lempp (Stuttgart) in der aktuellen Ausgabe „Forensische Psychiatrie und Psychotherapie“. „Wer sehr häufig und regelmäßig Videos oder Filme mit… Weiterlesen »Killervideo kann zum Mord motivieren

iQ-Test am Smartphone?

Ulmer Psychologen haben eine Smartphone-App entwickelt, mit denen sich die Leistungsfähigkeit spielerisch in kurzer Zeit testen lässt. Anhand der Daten wollen die Forscher prüfen, inwiefern sich Intelligenztests auf dem Smartphone umsetzen lassen, und ob die Ergebnisse mit konventionellen Messungen vergleichbar sind. Sind die sechs Denksportaufgaben erledigt, können sich Nutzer ihr Ergebnis im Abgleich mit der Referenzgruppe anzeigen lassen. Die Entwickler freuen sich über zahlreiche Teilnehmer, denn je mehr Personen die Smartphone-Anwendung nutzen, desto aussagekräftiger wird dieser Abgleich.… Weiterlesen »iQ-Test am Smartphone?

E-Learning und Wissensmanagement

In der „zeitschrift für e-learning 1/07“ bietet das neue Heft Artikel zum Thema „E-Learning und Wissensmanagement“. Die Beiträge  liefern diesbezügliche Antworten und schließen dabei Unternehmen und Hochschulen gleichermaßen mit ein. Wissen und Lernen sind in vielen Fällen zwei Seiten einer Medaille: Versuche, Wissen in Organisationen zu managen, gehen auch mit Lernprozessen einher; umgekehrt können individuelle Lernprozesse durch Konzepte und Methoden des Wissensmanagements für eine größere soziale Einheit fruchtbar gemacht werden. Die Beiträge stellen hierzu verschiedene Methoden und… Weiterlesen »E-Learning und Wissensmanagement

Persönliche Profile in beruflichen Netzwerken

Sieversa et al. (2015) untersuchten, wie glaubwürdig die Profile in beruflichen Netzwerken sind, denn Netzwerke wie XING oder LinkedIn gewinnen im Wettbewerb um gute berufliche Positionen immer mehr an Bedeutung. Mit Fragebögen wurden Nutzer der Plattform XING zu deren Persönlichkeitseigenschaften befragt, wobei neben dem realistischen Selbstbild auch das Ideal-Selbst erfasst wurde. Fünf unabhängige Gutachter schätzten an Hand der Profile die Persönlichkeit der jeweiligen Bewerber ein, wobei sich zeigte, dass die Fremdeinschätzungen mit den realistischen Selbstbeschreibungen der Probanden… Weiterlesen »Persönliche Profile in beruflichen Netzwerken

Die sich drehende Tänzerin …

Die bekannte Animation der drehenden Tänzerin, die an anderer Stelle unter dem Thema „Rechte vs linke Gehirnhälfte“ für Diskussionen gesorgt hat, kann durch Hilfslinien bzw. vor allem das Einsetzen der Augen dekonstruiert werden, wie man in der unten stehenden dreifachen Animation sehen kann. Silhouetten sind für einen Betrachter immer doppeldeutig, wobei das Gehirn automatisch versucht, die zweidimensionale Darstellung in eine räumliche umzuwandeln. Das erfolgt dadurch, dass im Sehzentrum des Gehirns Informationen hinzufügt werden, die einer möglichen Realität… Weiterlesen »Die sich drehende Tänzerin …