Zum Thema ‘Erziehung’

Als Erziehung bezeichnet man alle bewußten und gezielten (= intentionalen) Handlungen und Verhaltensweisen eines relativ erfahreneren Menschen (= Erzieher, Educans), die einen jeweils weniger Erfahrenen (= Zögling, Educandus) zur selbständigen Lebensführung befähigen sollen.

Mobbing und seine Spielarten



Mobbing in all seinen Varianten wird auf diesen interessanten Seiten beschrieben. In einer Reihe von wissenschaftlichen Disziplinen wird dieses Phänomen untersucht: Psychologie, Soziologie, Psychiatrie, Juridik, Politische Wissenschaft, Sozialpsychologie, Betriebswirtschaft usw. Hier findet man einen Überblick und eine Gesamtschau zu diesem aktuellen Thema.

Die öffentliche Diskussion zum Thema Mobbing ist ja polarisierend, denn auf der einen Seite finden sich dramatische Schilderungen von Mobbingvorgängen, auf der anderen Seite stehen jene, die die Existenz des Phänomens bestreiten und die individuellen psychischen Probleme der Mobbingopfer nicht als Folge von Ausgrenzung am Arbeitsplatz sondern eher als deren Ursache betrachten.



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Modell der multiplen Intelligenz nach Gardner



Howard Gardner IntelligenzHoward Gardner bezweifelt das ganze Konzept der Intelligenzmessung. Aufbauend auf vielen Jahren psychologischer Forschung legt Gardner die Beweise für seine Theorie vor, dass es mindestens acht verschiedene Intelligenzbereiche gibt und sich jeder Mensch in verschiedenen Intelligenzbereichen einordnen kann. Nicht alle Intelligenzbereiche lassen sich aber mit Standardtests erfassen. Erst im Zusammenspiel dieser vielfachen Intelligenzen aber ergibt sich, wie Gardner es nennt, “menschlich kompetentes Verhalten”, das zu fördern die eigentliche Aufgabe jeder Gesellschaft sein müsste.
Gardner unterschied ursprünglich acht Intelligenzenformen: sprachlich, musikalisch, logisch-mathematisch, körperlich-kinästhetisch, intrapersonal, intrapersonal, naturalistisch. In neuerer Zeit verweist er auf eine neunte Form der Intelligenz, die existenzielle:
1. Sprachliche Intelligenz

Die Fähigkeit, Sprache treffsicher einzusetzen, um die eigenen Gedanken auszudrücken und zu reflektieren, aber auch die Fähigkeit andere zu verstehen.
2. Musikalische Intelligenz
Die Fähigkeit, zu Musik komponieren und aufzuführen; ein besonderes Gespür für Intonation, Rhythmik und Klang, aber auch ein subtiles Gehör dafür.
3. Logisch-mathematische Intelligenz
Die Fähigkeit, mit Beweisketten umzugehen. aber auch durch Abstraktionen Ähnlichkeiten zwischen Dingen zu erkennen, mit Zahlen, Mengen und mentalen Operationen umzugehen.
4. Räumliche Intelligenz

Die Fähigkeit, die sichtbare Welt akkurat wahrzunehmen, Wahrnehmungsresultate zu transformieren und abzuwandeln sowie visuelle Erfahrungen selbst in Abwesenheit physikalischer Reize nachzuschaffen.
5. Körperlich-kinästhetische Intelligenz

Die Beherrschung, Kontrolle und Koordination des Körpers und einzelner Körperteile.
6. Intrapersonale Intelligenz
Impulse kontrollieren, eigene Grenzen kennen und mit den eigenen Gefühlen klug umgehen.
7. Interpersonale Intelligenz
Die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen und mit ihnen einfühlsam zu kommunizieren.
8. Naturalistische Intelligenz
Die Fähigkeit, Lebendiges zu beobachten, zu unterscheiden und zu erkennen, sowie die Sensibilität für Naturphänomene .
9. Existentielle Intelligenz
Potentielle Intelligenz , die das Erfassen und Durchdenken von grundlegenden Fragen der Existenz erlaubt.

Er behauptet, dass diese biologisch-evolutionär begründbar sind, hauptsächlich durch das Gehirn, und dass sie den Weg widerzuspiegeln scheinen, den das nervöse System über die Jahrtausende genommen hat, um bestimmte Formen der Intelligenz zu entwickeln. Gardner gründet seine Ideen auf der Tatsache, dass normal entwickelte Kinder von sich aus unterschiedliche Arten von Fähigkeiten zeigen.

Gardner im Vergleich zu anderen Intelligenzmodellen: Klassische Intelligenzmodelle
Weitere Seiten zur Theorie der multiplen Intelligenzen nach Howard Gardner:
Die 8 1/2-Formen der Intelligenz

Howard Gardner – zur Person
Howard Gardner – im Interview
Alles zum Thema Emotionale Intelligenz (EQ)

Siehe auch Definition Intelligenz

Quellen:
Gardner, Howard (2005). Abschied vom IQ – die Rahmen-Theorie der vielfachen Intelligenzen, Klett-Cotta.
http://www.begabung.ch/html/intelligenzen.html (10-02-02)

Bildquelle: http://www.pz.harvard.edu/PIs/HGphoto.jpg



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Überblick über Essstörungen



Ein guter Überblick über Essstörungen findet sich im Standard. Dort heißt es: Essstörungen sind “multifaktoriell bedingte psychosomatische Syndrome mit süchtigen Verhaltensweisen”. Nach Angaben des Ernährungspsychologischen Institutes der Universität Göttingen leidet jede 2. deutsche Frau an Essstörungen. Es “gibt (…) kaum eine Frau, die auf ganz natürliche Weise mit dem Essen umgehen kann, die keine Waage, keine Diäten kennt, und isst, worauf sie Appetit hat.” Auch wenn immer mehr Männer an Essstörungen erkranken, liegt das geschlechtsspezifische Verhältnis noch immer bei ca. 90:10. Als häufigste Typen sind Bulimia nervosa und Anorexia nervosa zu unterscheiden. In den letzten Jahren wird auch immer öfter von einem sogenannten “Binge-Eater-Typ” oder “Binge-Eater” gesprochen.”

Siehe auch Essstörungen im Jugendalter



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