Mobbing und seine Spielarten


Mobbing in all seinen Varianten wird auf diesen interessanten Seiten beschrieben. In einer Reihe von wissenschaftlichen Disziplinen wird dieses Phänomen untersucht: Psychologie, Soziologie, Psychiatrie, Juridik, Politische Wissenschaft, Sozialpsychologie, Betriebswirtschaft usw. Hier findet man einen Überblick und eine Gesamtschau zu diesem aktuellen Thema.

Homophobe bzw. transphobe Gewalt umfasst nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch psychische, wobei gerade in der Schule viele transidente, schwule, lesbische und bisexuelle Kinder und Jugendliche wegen ihrer anderen sexuellen Orientierung bzw. Identität diskriminiert und gemobbt werden. Die Täter sind vor allem männliche Jugendliche, denn Mädchen und junge Fraue sind empathischer, was Transsexualität, Homosexualität und Bisexualität betrifft und beschützen oft angefeindete Kinder und Jugendliche. Oft zeigen weibliche Jugendliche auch mehr Zivilcourage, wobei auch Lehrerinnen häufiger bei homophober bzw. transphober Gewalt als Lehrer intervenieren. Psychische Gewalt gegenüber homosexuellen, bisexuellen und transidenten Kindern und Jugendlichen kann zu schweren psychischen Traumatisierungen und Folgen führen, etwa Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Angststörungen, sozialer Isolation, zu Sucht und Substanzmissbrauch oder Suizidalität. Für die Opfer selbst gilt, dass sie sich niemals mit dem homophoben bzw. transphoben Mobbing abfinden sollten, denn wenn sich ein Opfer nicht wehrt und keine Hilfe sucht, dann lassen die TäterInnen nicht von ihm ab und die Gewaltdynamik kann eskalieren. Kinder und Jugendliche, die solche Gewalt erleben müssen, sollten sich unbedingt Hilfe suchen, indem sie sich an Erwachsene wenden und die Bullies meiden. Auch hilfreiche Dritte wie MitschülerInnen oder LehrerInnen sollten um Hilfe gebeten werden, wobei es wichtig ist, dass SchülerInnen, die Opfer von Gewalt werden, Fähigkeiten erwerben, die ihnen helfen, sich zu wehren, Hilfe zu suchen, sich nicht provozieren zu lassen und schlagfertig zu reagieren.

Die öffentliche Diskussion zum Thema Mobbing ist ja polarisierend, denn auf der einen Seite finden sich dramatische Schilderungen von Mobbingvorgängen, auf der anderen Seite stehen jene, die die Existenz des Phänomens bestreiten und die individuellen psychischen Probleme der Mobbingopfer nicht als Folge von Ausgrenzung am Arbeitsplatz sondern eher als deren Ursache betrachten.

Literatur

Friedrch, F. (2020). Homophobe und transphobe Gewalt in der Schule.
WWW: https://www.psychotherapie-salzburg.de/homophobe-und-transphobe-gewalt-in-der-schule-psychologische-hilfe-beratung-und-psychotherapie-in-salzburg (20-11-02)







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