‘Medien’

Psychologische Tätigkeitsfelder

Freitag, Juli 13th, 2018

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen hat in 5. Auflage seinen Überblick über die psychologischen Berufsfelder veröffentlicht. Auch wenn in der Öffentlichkeit Psychologen nach wie vor häufig mit Psychologischen Psychotherapeuten gleichgesetzt werden, so bilden diese nur einen Teil des psychologischen Berufsstands.

Das psychologische Berufsfeld ist vielgestaltig und differenziert sich zunehmend auf, wobei ein grundlegendes wissenschaftliches Studium der Psychologie nach wie vor die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche selbstständige Tätigkeit in allen Bereichen der angewandten Psychologie ist.

In dieser Dokumentation findet sich eine tiefergehende Beschreibung der Arbeitsmöglichkeiten als Psychologin oder als Psychologe. Auch wenn die Darstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und zukünftig ergänzt und fortgeschrieben werden soll (es fehlen Bereiche wie Gemeindepsychologie, Kunst- und Architekturpsychologie und Medienpsychologie, die allerdings aktuell nur begrenzte Beschäftigungsmöglichkeiten bieten), so bildet diese Zusammenstellung einen guten Einblick in das, was PsychologInnen so machen.

Download: Berufsbild Psychologie – Psychologische Tätigkeitsfelder (pdf, 348 KB)



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Sieben Motive, warum Menschen auf ein Suchresultat klicken

Freitag, November 4th, 2016

An important reason to click is

  1. the familiarity with and reliability of the website or organization. Keywords which refer to a brand are therefore very important.
  2. A highposition in the search results also creates trust and suggests to the respondents that the information is recent.
  3. A third important reason for clicking is the presence of the keyword in the search result.
  4. Consumers are also looking for certain website services such as the opportunity to read user experiences or to compare different products.
  5. (Indirect) price information is important: especially keywords which refer to ‘low costs’.
  6. The announcement that there is a large variety of products can also be a reason for respondents to click on the search result.
  7. Finally, consumers seem to avoid results with aggressive advertising. Preventing (too) many capital letters and exclamation marks can positively influence click behaviour.

Quelle: A study by Market Research Agency De Vos & Jansen in cooperation with full service Search Engine Media Agency Checkit



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Killervideo kann zum Mord motivieren

Mittwoch, Juni 29th, 2016

Wenn Phantasie und Wirklichkeit verschwimmen

Phantasien, Tag- oder Nacht-Träume entwickeln sich häufig zu einer Art „Nebenrealität“; sie kann durch Medienkonsum intensiviert werden. Unter Umständen kann die Grenze zwischen Realität und Nebenrealität verschwimmen, die Nebenrealität wird in die Tat umgesetzt. Jürgen Bartsch – Mörder von vier kleinen Jungen – war das prominenteste Beispiel, schreibt der Psychiater Prof. Dr. Reinhart Lempp (Stuttgart) in der aktuellen Ausgabe „Forensische Psychiatrie und Psychotherapie“.
„Wer sehr häufig und regelmäßig Videos oder Filme mit einer bestimmten Figur anschaut, die seiner Wunschvorstellung entspricht, wird sich mit dieser identifizieren – je länger, je intensiver.“ Im Extremfall einer „Überidentifikation meint der Rezipient, er sei jetzt tatsächlich derjenige, mit dem er sich identifiziert hatte und der er immer sein wollte. Wir finden diese Überidentifikation am ehesten bei Jugendlichen in der Pubertät oder unmittelbar danach – oder bei Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ.“ In diesem Kontext sieht Lempp eine große Zahl von Straftätern – und besonders spektakulär School Shootings.
„Bei dem Maskenmörder in Gersthofen, der am 12. März 2002 ein ihm unbekanntes achtjähriges Mädchen ohne äußeren Anlass tötete, gab es eine typische Vorbereitungsphase mit intensivem Konsum eines bestimmten Videos mit der Gestalt des Todes, mit dem er sich identifizierte und dessen Habitus er kopierte.“ Nicht die Aggression gegen ein bestimmtes Opfer war das Motiv, sondern die Übernahme einer ganz bestimmten Rolle, in die er sich über eine längere Zeit eingelebt hatte. „Das Motiv lag in dieser Überidentifizierung.“

Reinhart Lempp (2006). Mörderische Phantasien und Wirklichkeit – die kriminologische Bedeutung der Nebenrealität. Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, 3, S. 17-49.



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!


Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2018