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Kurioses & Randständiges

Psychologie-Zeitschrift für Frauen

    Der Hamburger Verlag Inspiring Network bringt eine neue Psychologie-Zeitschrift für Frauen auf den Markt, wobei das populärwissenschaftliche Magazin mit dem Titel „Psychologie“ erstmals am 13. April erscheinen soll. Das Heft wird als Lizenzausgabe des niederländischen Verlag Weekbladpers Media herausgebracht, der den gleichnamigen Titel seit mehr als 30 Jahren in den Niederlanden verlegt. Motto: Psychologie bringt dich weiter. „Psychologie“ kostet 6,50 Euro, die Druckauflage zum Start beträgt 80.000 Exemplare. Die Zeitschrift beschäftigt sich unter anderem mit Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheit,… Weiterlesen »Psychologie-Zeitschrift für Frauen

    Grundlagen eines Mentaltrainings ;-)

      Auf einer hier verständlicherweise nicht genannten Internetseite wird für ein Mentaltraining geworben: Die Methoden des hier zum Einsatz kommenden Mentaltrainings vereinen die erfolgreichsten Elemente mentaler Techniken wie Autogenes Training, Meditation, Visualisierung, Neuro-Linguistisches-Programmieren (NLP) und Hypnose und sind ergänzt mit neuesten Erkenntnissen aus Gehirnforschung, Psychologie und Quantenphysik. Da kann ja wirklich nichts schief gehen 😉 Es kostet übrigens 380,- € inkl. MwSt.

      Ein Kind und seine Umarmungen

        Bei einer Internetrecherche nach der Bedeutung der Umarmungen für Kinder spülte Google eine Webseite hoch, die sich in einer Art und Weise mit dem Thema beschäftigte, die ich nur mit einem Kopfschütteln den LeserInnen meiner Seiten vorlegen kann. Hier wird für einen unbedarften Leser ein vermutlich von einem Computer zusammengestoppeltes Konvolut an Sätzen und Satzteilen angeboten, das sich zwar mit dem Thema auseinandersetzt aber letztlich nur Unsinn darstellt: Fast jedes Kind hat mindestens zehn Umarmungen. Es beginnt… Weiterlesen »Ein Kind und seine Umarmungen

        Goldfisch und Gedächtnis ;-)

          In der Bietigheimer Zeitung vom 6. August fand sich folgender Artikel, dessen Witz sich nach anfänglichem Kopfschütteln erst nach einiger Zeit erschließt 😉 Grüß Gott. Guten Morgen. Neulich habe ich gelesen, dass das Gedächtnis eines Goldfisches gerade einmal drei Sekunden zurückreicht. Wie das wohl wäre, wenn das bei Menschen auch der Fall wäre? Hallo, lieber Leser. Wussten Sie, wie lange sich ein Goldfisch etwas merken kann? Drei Sekunden! Guten Morgen. Neulich habe ich gelesen, dass das Gedächtnis… Weiterlesen »Goldfisch und Gedächtnis 😉

          Baby Brain – gibt es das wirklich?

            Schwangere berichten manchmal davon, an einem „Baby Brain“ oder „Pregnancy Brain“ zu leiden, d. h., sie sie geben an, deutlich vergesslicher und zerstreuter als vor der Schwangerschaft zu sein. Als Ursache dieses Phänomens vermutet man eine hormonell gesteuerte Entwicklung des Gehirns während der Schwangerschaft, denn Studien haben gezeigt, dass das Gehirn einer werdenden Mutter während der Schwangerschaft vorübergehend schrumpft und nach der Geburt erst wieder seine normale Größe erreicht. Allerdings zeigen andere Untersuchungen, dass die werdenden Mütter… Weiterlesen »Baby Brain – gibt es das wirklich?

            Die sich drehende Tänzerin …

              Die bekannte Animation der drehenden Tänzerin, die an anderer Stelle unter dem Thema „Rechte vs linke Gehirnhälfte“ für Diskussionen gesorgt hat, kann durch Hilfslinien bzw. vor allem das Einsetzen der Augen dekonstruiert werden, wie man in der unten stehenden dreifachen Animation sehen kann. Silhouetten sind für einen Betrachter immer doppeldeutig, wobei das Gehirn automatisch versucht, die zweidimensionale Darstellung in eine räumliche umzuwandeln. Das erfolgt dadurch, dass im Sehzentrum des Gehirns Informationen hinzufügt werden, die einer möglichen Realität… Weiterlesen »Die sich drehende Tänzerin …

              Tagesablauf, um glücklich zu sein

                Die glücklichsten Menschen haben nicht zwangsläufig die besten und teuersten Dinge. Sie schätzen die Dinge, die sie haben. Warren Edward Buffett Übrigens fand sich in der Berliner Morgenpost vom 6. September 2013 ein Tagesablauf, der – angeblich wissenschaftlich abgesichert – jeden Menschen glücklich machen sollte. Ich möchte Sie hier kurz gefasst wiedergeben: Früh schlafen gehen, denn viel Schlaf sorgt dafür, am nächsten Tag nicht so anfällig für negative Gefühle und Erinnerungen zu sein. Hinaus an die Luft,… Weiterlesen »Tagesablauf, um glücklich zu sein

                Die Black-Box der Psychologie und die Neurowissenschaften

                  Ein Merkmal der Neurowissenschaften ist nach Felix Hasler, dass unbedeutende Forschungsergebnisse überverkauft werden, wobei von einer Revolution des Menschenbildes durch die Neurowissenschaften keine Rede sein kann. Hinzu kommt, dass die Hirnforschung in den letzten 50 Jahren kaum wichtige Erkenntnisse geliefert hat, wobei in den letzten Jahren die Selbstüberschätzung der Neurowissenschaften kontinuierlich zugenommen hat, siehe dazu Neurodidaktik,  Neuroökonomie, Neuroethik. Die sogenannten Erkenntnisse der Hirnforschung haben ja nicht dazu geführt, dass Kinder heute besser lernen oder das Verständnis psychischer… Weiterlesen »Die Black-Box der Psychologie und die Neurowissenschaften

                  Unterstützung der Psychotherpie durch Katzen

                    Eine amüsante Methode, eine Psychotherapie zu unterstützen, wendet nach einem Pressebericht Regina Lessenthin an, die als Diplom-Psychologin bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen Katzen einsetzt, wobei die bloße Anwesenheit der Tiere auf den Patienten bereits beruhigend wirkt. Die KlientInnen beschreiben einen ähnlichen Effekt, wobei vor allem das Schnurren der Katzen beruhigt, den Blutdruck senkt und heilend wirkt. Durch das Geräusch wird beim Menschen wie auch bei der Katze selbst Serotonin im Gehirn ausgeschüttet, das den Gemütszustand und den… Weiterlesen »Unterstützung der Psychotherpie durch Katzen

                    Vornamen, Namen und deren Bedeutung für die Einschätzung von Intelligenz, Persönlichkeit und Bedeutung

                      Unterschiedliche Vornamen lösen unterschiedliche Erwartungen bezüglich der Intelligenz, des Alters und der Attraktivität aus. Dies kann dazu führen, dass Lehrer ihnen unbekannte Schüler und Schülerinnen besser oder schlechter beurteilen, je nachdem wie attraktiv oder unattraktiv der Vorname des Schülers oder der Schülerin ist. Diese Erwartungshaltung verschwindet aber bei persönlicher Bekanntschaft mit dem Namensträger.