Zum Thema ‘Arbeitspsychologie’

Die Arbeitspsychologie ist das Teilgebiet der Wirtschaftspsychologie, welches sich mit der psychologischen Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten befasst. Die Ingenieurpsychologie als Teilgebiet der Arbeitspsychologie untersucht hierbei insbesondere die Beziehung Mensch-Technik.

Selbstschädigung



Eigennutz und eine positive Selbstwertbilanz werden oft als Hauptantriebskräfte im Arbeitsleben betrachtet, wobei allerdings eine durchaus häufige Komponente meist ignoriert wird: Selbstschädigende unbewusste Ambitionen können auch bei psychisch Gesunden den Alltag mitbestimmen und die eigene Arbeit sabotieren. Mummendey (2003) kennzeichnet selbstschädigendes Verhalten bei psychisch Gesunden generell als unangepasst, wenn etwa ein Erwerbstätiger eine zu große oder zu geringe Distanz gegenüber der beruflichen Umwelt aufbaut. Es gibt dabei ein reichhaltiges Repertoire möglicher Selbstschädigungen und vorsätzlicher Selbstsabotagen:

Eine primäre Selbstschädigung ist das Ergebnis einer stark negativen Einstellung zur eigenen Person und setzt eine erhöhte Selbstaufmerksamkeit voraus, geht oft mit einem geringen Selbstwertgefühl, starken Schuldgefühlen und negativen Emotionen wie Angst einher. Daraus kann ein Bedürfnis entstehen, sich selbst zu schädigen. Wenn vorhersehbar ist und akzeptiert werden muss, dass ein Verhalten sowohl Nutzen als auch Kosten bringt, spricht man von einem Tradeoff. Befürchten Betroffene eine krass negative Bilanz des Tradeoff, legen sie sich Steine in den Weg, um frühzeitig Entschuldigungsgründe für ihren Misserfolg zu besitzen. Bei kontraproduktive Strategien verhalten sich Menschen ohne bewusste Absicht fehlerhaft, besonders dann, wenn Leistungsdruck auf sie ausgeübt wird.

Literatur

Boothe, B., Marx, W. & Wehner, T. (Hrsg.) (2016). Panne, Irrtum, Missgeschick. Die Psychologie des Alltagslebens in interdisziplinärer Perspektive. Pabst.
Mummendey, H. D. (2003). Selbstschädigung. In B. Boothe & W. Marx (Hrsg.), Panne – Irrtum – Missgeschick. Die Psychopathologie des Alltagslebens in interdisziplinärer Perspektive (S. 145-160). Bern: Huber.



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Unbedingt Normalzeit als Standardzeit einführen, d. h., die aktuelle Winterzeit



Beinahe alle Schlafforscher sind für eine Abschaffung der Zeitumstellung, wobei die Winterzeit am besten der inneren Uhr entspricht, sodass davor gewarnt werden muss, die permanente Sommerzeit einzuführen. Bei permanenter Sommerzeit muss man nach Ansicht von Experten deutlich häufiger im Dunkeln aufstehen, was die Wahrscheinlichkeit für Diabetes und Depressionen erhöht, wodurch zusätzlich Schlaf- und Lernprobleme erzeugt werden, die wiederum die Leistungsfähigkeit einschränken. Die meisten Schlafforscher plädieren daher dafür, die Sommerzeit gänzlich abzuschaffen, denn Licht und Dunkelheit bestimmen, wann Menschen wach und wann sie müde werden. Die Normalzeit entspricht nach der Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin wesentlich besser dieser inneren Uhr. Das ist auch der Grund, weshalb es den meisten Menschen deutlich schwerer fällt, sich auf die Sommerzeit einzustellen, als den Körper im Winter wieder an die Normalzeit zu gewöhnen.

Besonders Schulkinder und Studenten, die das Gelernte bei einem chronischen Schlafmangel nicht genügend verarbeiten können, leiden unter einer permanenten Sommerzeit. Vor allem Österreich muss sich im Fall einer permanenten Umstellung auf Sommerzeit auf dunkle Wintervormittage einstellen, denn in Wien würde am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, erst um 8.43 Uhr die Sonne aufgehen, in Bregenz um 9.06 Uhr. Gleiches gilt allerdings auch für die heißen Monate: Während es in Wien im Juni während der Sommerzeit bis um kurz vor fünf Uhr dunkel bliebe, müsste man sich in der Normalzeit bereits gegen vier Uhr früh auf die ersten Sonnenstrahlen einstellen.

sommerzeit winterzeit

Literatur

Stangl, W. (201). Der Jet lag – Sommerzeit – Winterzeit _ Umstellung. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/Jet-lag.shtml (2018-10-27).



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Tipps für jugendliche BewerberInnen



In einem Weblog fanden sich einige logische Regeln für Bewerbungsgespräche vor allem jugendlicher BewerberInnen, die es zu beachten gilt, denn der erste Eindruck bleibt haften und dafür gibt es auch keine zweite Chance.

Daher muss man auf sein Äußeres achten, sich entsprechend anziehen, bevor man das Haus verlässt, duschen sollte und sich die Haare wäschst. Mädchen sollten tiefe Ausschnitte vermeiden, eine schöne Bluse, oder ein hübscher Pullover je nach Jahreszeit anziehen. Beim Schminken nicht übertreiben, denn ein dezentes Make-up ist passender als das Make-up, das man trägt, wenn man abends fortgeht. Auch Burschen sollten sich entsprechend der Stelle ankleiden, für die sie sich bewerben. Ein weißes Hemd ist durchaus angebracht. Man sollte das oberste Knopfloch offen lassen, denn das zeugt von Offenheit, denn knöpft man es zu, vermittelt es den Eindruck verschlossen zu sein und keine Einsicht in sein Leben geben zu wollen.

Jeder hat eine individuelle Sprechstimme, manche reden so laut, dass die gesamte Umgebung mithören kann, andere flüstern, sodass man sie als Gesprächspartner kaum versteht. Bei Bewerbungen sollte man nicht zu schnell sprechen Wenn man nervös ist, verhaspelt man sich oft, da man mehrere Wörter auf einmal sagen möchte, gedanklich viel schneller redet. Das ist zwar menschlich, aber vermeidbar, wenn man nur so schnell spricht, wie man auch mit Nervosität reden kann. Vor allem sollte man deutlich sprechen.

Wenn das Gegenüber immer wieder nachfragen muss, was man gemeint hat, entsteht automatisch Ablehnung. Der Mensch kommuniziert zwar mittels Sprache, aber die Körpersprache sagt unbewusst mehr, als das Gegenüber mit Worten preisgibt. Man sollte daher vermeiden, seine Arme zu verschränken, den Rücken gerade halten und den Augenkontakt halten, ohne sein Gegenüber anzustarren.

Es ist daher am besten, eine Bewerbung mit einem guten Bekannten oder einer guten Bekannten zu üben.



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