Zum Thema ‘Studium der Psychologie’

Studium der Psychotherapie im Rahmen der Psychologie



In Deutschland soll im Zuge der Reform der Psychotherapeutenausbildung an Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen angesiedelten psychologischen Fakultäten das Studium der Psychotherapie angeboten werden. Die psychologischen Bachelor- und Masterstudiengänge sind bestens dazu geeignet, die im Gesetzesentwurf geforderten wissenschaftlichen und klinisch-praktischen Fertigkeiten zu vermitteln, d. h., PsychotherapeutInnen werden zukünftig noch besser auf die postgraduale praktische Tätigkeit vorbereitet werden. Die Universitäten und gleichgestellten Hochschulen verfügen bereits heute über Strukturen, die bei der Umsetzung des Ausbildungsziels benötigt werden. Die an den universitären psychologischen Instituten angesiedelten Hochschulambulanzen können bei den berufspraktischen Einsätzen mit direktem Patientenkontakt mitwirken, so dass Praxisphasen direkter Teil des Studiums sind. Deshalb planen die psychologischen Universitätsinstitute, das im Gesetzentwurf neu vorgeschlagene Studium zur Approbation in Psychotherapie nicht als eigenen Studiengang anzubieten, sondern in Psychologie-Studiengänge zu integrieren. Mit den neuen Regelungen und den vorgegebenen ECTS-Punkten wird ausreichend Spielraum für einen polyvalenten Bachelorabschluss in Psychologie gegeben. Studierende können sich im Anschluss an das Bachelorstudium für unterschiedliche Psychologie-Masterstudiengänge entscheiden, wie etwa für solche, die die gesamte Psychologie beinhalten, oder solche, die Schwerpunkte etwa in der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie setzen.



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Information über Psychologie und psychologieverwandte Studiengänge



Psychologie ist nach wie vor eines der beliebtesten Studienfächer, und auch die Arbeitsmarktchancen für Psychologinnen und Psychologen sind unverändert positiv. Eine Vielzahl an Universitäten und Hochschulen bieten Psychologie und psychologieverwandte Studiengänge an, wobei die Wahl des richtigen Studiengangs und der Hochschulart bei der großen Auswahl nicht immer leicht fällt.

2018 wurden neue Informationsseiten der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) zum Psychologiestudium und zu Karrierewegen in der Psychologie online unter https://studium.dgps.de zur Verfügung gestellt. Hier finden sich aktuelle Informationen zum Aufbau des Studiums, zu Studieninhalten, Studienorten sowie Videoclips zu den vielfältigen Berufsfeldern von Psychologinnen und Psychologen. Auch findet man dort, was Studierende im Psychologiestudium lernen, für wen das Studium das Richtige ist, und welche Jobperspektiven sich an das Studium anschließen.

Die hohe Qualität der universitären Bildung liegt vor allem in der Einheit von Forschung, universitärer Lehre und praktischer Aus- und Weiterbildung.

Zwar richtet sich dieses konkrete Angebot vor allem an Studierende in Deutschland, doch die wesentlichen Inhalte gelten auch für andere Studienorte und Ausbildungsstätten.

Besonders empfehlenswert ist die Möglichkeit zum Self-Assessment, also Tests, bei denen man die Anforderungen von Studiengängen kennenlernen kann. Wer an diesen Tests teilnimmt, erhält ein Feedback zu den eigenen Ergebnissen, das als Entscheidungshilfe dienen kann, ob das Psychologiestudium das Richtige ist.

Link Information: https://studium.dgps.de

Link Self-Assessment: https://studium.dgps.de/infos-zum-studium/self-assessment/


Psychologiestudium in Österreich

Um einen Platz für das Psychologiestudium zu bekommen, muss an allen österreichischen Universitäten ein Aufnahmetest absolviert werden. Die Tests in Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck finden jeweils am gleichen Tag statt und sind auch vom Aufbau und Inhalt identisch. Dabei sind Vorbereitungskurse eine bewährte und effiziente Art des Trainings für die anspruchsvolle Psychologie-Aufnahmeprüfung, wobei meist in Kleingruppen gelernt wird. In solchen Kursen erfolgt eine Auseinandersetzung mit allen prüfungsrelevanten Inhalten für das Aufnahmeverfahren, wobei dabei auf die im Test abgefragten Kapitel der Fachliteratur (Gerrig & Zimbardo, 2008), Beispiele zum formal-analytischen Denkens sowie auf die Bearbeitung von englischen und deutschen Fachtexten für den Textverständnis-Teil eingegangen werden sollte.

In solchen Kursen besteht auch die Möglichkeit, offene Fragen zu klären, den Stoff gemeinsam durchzuarbeiten und Tipps und Tricks zur optimalen Bearbeitung der Beispiele im Methodikteil zu erhalten. Um den aktuellen Leistungsstand überprüfen zu können und ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Bewerber bzw. die Bewerberin beim Aufnahmetest erwartet, wird im Kurs in der Regel ein Probetest durchgeführt, ausgewertet und nachbesprochen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Prüfungsinhalten steigt die Wahrscheinlichkeit, einen der begehrten Studienplätze für das Bachelorstudium Psychologie an einer österreichischen Universität zu bekommen.

Psychologiestudium in Deutschland

Will man in Deutschland Psychologie studieren möchte, sind die meisten Psychologie Studiengänge örtlich zulassungsbeschränkt, was bedeutet, es gibt für das Psychologiestudium einen Numerus Clausus, anhand dessen die vorhandenen Studienplätze an die StudienbewerberInnen vergeben werden. Hinzu kommen oft manchmal Voraussetzungen wie z.B. Auswahl- und Eignungsfeststellungsverfahren. Psychologie studieren ohne Numerus Clausus ist nur in wenigen Studiengängen möglich. Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) hat nun ergeben, dass durch die starke Gewichtung von Einzelnoten (Mathematik und Englisch) oder Praktika der Studienerfolg in der Psychologie nicht so gut vorherzusagen ist wie durch die Abitur­note – diese Form der Selektion sei daher wenig sinnvoll. Man wertete dafür die Leistungsdaten von 298 Studenten aus, wobei man neben Abitur, Einzelnoten und Praxiserfahrungen die Note in der ersten Statistik-Klausur, die Bachelorendnote und die Studiendauer berücksichtigte. Die DGPs spricht sich daher für die Entwicklung von Eignungstests aus, wie dies in Österreich der Fall ist, denn derzeit gibt es keine deutsche Universität, die solche Tests für die Auswahl nutzt. Nur solche ermöglichen faire und leistungsbezogene Kriterien sowie ein transparentes Bewerbungsverfahren.


Literatur

Stangl, W. (2018). Soll ich Psychologie studieren?. Werner Stangls Psychologie News.
WWW: https://psychologie-news.stangl.eu/1819/soll-ich-psychologie-studieren (2018-09-25).



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Aufnahmeverfahren für das Studium der Psychologie in Österreich



Das Studium der Psychologie in Österreich ist nur möglich, wenn man in einem Aufnahmeverfahren erfolgreich war und alle Voraussetzungen für die Zulassung zu einem Bachelorstudium an der Universität erfüllt. Falls man noch keine Deutschkenntnisse auf Niveau B1 oder höher hat, sollte man Sie die Informationen zu den Deutschkenntnissen und zum Zulassungsverfahren sorgfältig durchlesen.

Die Prüfungsliteratur ist

Gerrig, R. J. (2016). Psychologie (20. akt. Aufl.), München: Pearson Studium, ISBN 978-3868942163.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich und steht für StudienwerberInnen auch in digitaler Form in den Räumlichkeiten der Universitätsbibliothek zur Verfügung. Details über die erforderlichen Kapitel der Prüfungsliteratur und alle Informationen für die Registrierung und Antrag auf Zulassung finden sich hier:

http://studienservice-lehrwesen.univie.ac.at/aufnahme-und-eignungsverfahren/psychologie/



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