Zum Thema ‘Ankündigung’

Studie zum Geruchssinn



PsychologInnen der Universität Graz erforschen den Zusammenhang zwischen den Folgen einer Veränderung oder dem Verlust des Geruchssinns, den Charakteristika des inneren Lebensraumes und möglichen Veränderungen des Gehirns. Dafür werden Personen im Alter von 18 bis 45 Jahre, gesucht die Interesse haben, die eigene Geruchsfähigkeit zu verbessern oder unter einer teilweise oder gänzlich eingeschränkten Geruchsfähigkeit leiden. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Rechtshändigkeit, NichtraucherInnen und MRT-Tauglichkeit, sowie keine weitere neurologischen, psychiatrischen oder internistischen Erkrankung.

Diese Studie umfasst drei separate Terminblöcke innerhalb von sechs Monaten. An jedem dieser Blöcke erfolgt eine Erfassung Ihrer Riechfunktion, eine psychologische Testung, eine Messung neuronaler Veränderungen mittels funktioneller Magnetresonanztomographie, sowie eine Erfassung des Mikrobioms der Nase und des Darms. Zwischen den einzelnen Blöcken ist ein 12-wöchiges Riechtraining vorgesehen, welches zu Hause einfach und schnell absolviert werden kann.

Informtionen zur Studie https://psychologie.uni-graz.at/de/neuropsychologie/neuigkeiten/detail/article/von-der-nase-ins/



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Psychotherapie als eigenständige akademische Disziplin?



Das Gesundheitsministerium der BRD plant eine Novellierung der Ausbildung der bisherigen PsychotherapeutInnen in Form einer Direktausbildung umzusetzen, und zwar als eigenständige akademische Disziplin. Die Psychotherapie soll daher nicht mehr als Appendix, Paradisziplin oder Subfach von ausschließlich Psychologie oder Medizin in den akademischen und professionellen Fächerkanon eingeordnet werden. Methodisch und inhaltlich soll eine sichtbare Kontur der Psychotherapie als Wissenschaft und Profession im Zusammenhang all ihrer Bezugswissenschaften (Medizin, Psychologie, Gesundheitsökonomie, gender studies, Pädagogik, Soziologie, Ethik, spezifische Methodologie für die Psychotherapieforschung, Problemgeschichte und Theorieentwicklung der wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Schulen, Praxeologie im Rahmen von “Famulaturen” usw. usf.) im Rahmen einer Psychotherapiewissenschaft entstehen. Es wird auch empfohlen, ein konsekutives Psychotherapiestudium ausschließlich an solchen Universitäten anzusiedeln, um ein entsprechendes interdisziplinäres Forschungsumfeld gewährleisten zu können, um so die eigenständige Entwicklung im Dienste des Faches Psychotherapie unter Einbeziehung ihrer Vielfalt und dem Methodenpluralismus auf hohem universitären Niveau gerecht werden zu können. Durch die Institutionalisierung auf universitärer Ebene soll ein gesamteuropäisches Professionsverständnis der PsychotherapeutInnen erreicht werden kann.

Siehe dazu Studium der Psychotherapie im Rahmen der Psychologie.

Literatur

Stangl, W. (2019). Studium der Psychotherapie im Rahmen der Psychologie. Werner Stangls Psychologie News.
WWW: https://psychologie-news.stangl.eu/3090/studium-der-psychotherapie-im-rahmen-der-psychologie (2019-05-16).
https://www.openpr.de/news/1048798/Psychotherapie-eine-neue-eigenstaendige-Wissenschaft-Profession.html (19-05-16)



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31. Mai Weltnichtrauchertag und Tabaksymposium



Jedes Jahr am 31. Mai begehen die WHO und ihre globalen Partnerorganisationen den Weltnichtrauchertag, denn Rauchen ist weltweit für über zwei Drittel aller durch Lungenkrebs bedingten Todesfälle verantwortlich, und Passivrauchen erhöht auch bei Nichtrauchern das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Die Folge sind chronische Atemwegserkrankungen wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma. Vor allem tragen Kinder, die Passivrauch ausgesetzt sind, ein höheres Risiko in Bezug auf häufige Infektionen der unteren Atemwege sowie auf Ausbruch und Verschlimmerung von Asthmabeschwerden, Lungenentzündung und Bronchitis. Der Weltnichtrauchertag soll für die besonderen Gefahren des Rauchens für die Lungengesundheit sowie für die grundlegend wichtige Rolle der Lunge für Gesundheit und Wohlbefinden aller Menschen sensibilisieren, und ein Bewusstsein für kostenwirksame und realistische Maßnahmen schaffen, mit denen die zentralen Zielgruppen, insbesondere Regierungen und die Öffentlichkeit, die durch Tabak bedingten Risiken für die Lungengesundheit senken können.

Da die Psychologie nachweislich bei der Tabakentwöhnung hilft, hat der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen, die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse und ein wissenschaftliches Tabaksymposium in St. Pölten organisiert, um auf die Möglichkeiten, die die Psychologie bei der Prävention und Tabakentwöhnung bietet, aufmerksam zu machen. Die Tagung soll aufzeigen, wie die psychologische Wissenschaft im Rahmen der Tabakkontrollmaßnahmen zur Motivation und Unterstützung zu einer möglichst rauchfreien Gesellschaft beitragen kann.

Aus dem Programm:

  • Keynote: How psychological science can be used to motivate and support smoking cessation (Robert West)
  • NichtraucherInnenschutz in Österreich – Status Quo und AusblickMinisterialrat (Franz Pietsch)
  • Gesundheitseffekte von Rauchinhaltsstoffen aus der umweltmedizinischen Perspektive (Hans-Peter Hutter)
  • Möglichkeiten zur Raucherberatung – Erfahrungen des Rauchfrei Telefons (Sophie Meingassner)
  • Die Kosten durch das Rauchen: sozioökonomische Aspekte (Thomas Czypionka)
  • Nichtraucherschutz im Betrieb: Rechtliche Grundlagen und praktische Handlungsempfehlungen für die Prävention (Edith Pickl)
  • Rauchfreie Schule: Erfahrungen und Vorgangsweise (Michel Fleck)
  • Rauchertherapie bei PatientInnen mit tabakassoziierten Erkrankungen (Irmgard Homeier)
  • Die Rolle der Gesundheitspsychologie bei der Tabakkontrolle (Rudolf Schoberberger)

Programm-Download: https://www.boep.or.at/download/5cb447633c15c83602000005/Programm-4.pdf (19-05-01)



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