Zum Thema ‘Studium der Psychologie’

Information über Psychologie und psychologieverwandte Studiengänge



Psychologie ist nach wie vor eines der beliebtesten Studienfächer, und auch die Arbeitsmarktchancen für Psychologinnen und Psychologen sind unverändert positiv. Eine Vielzahl an Universitäten und Hochschulen bieten Psychologie und psychologieverwandte Studiengänge an, wobei die Wahl des richtigen Studiengangs und der Hochschulart bei der großen Auswahl nicht immer leicht fällt.

2018 wurden neue Informationsseiten der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) zum Psychologiestudium und zu Karrierewegen in der Psychologie online unter https://studium.dgps.de zur Verfügung gestellt. Hier finden sich aktuelle Informationen zum Aufbau des Studiums, zu Studieninhalten, Studienorten sowie Videoclips zu den vielfältigen Berufsfeldern von Psychologinnen und Psychologen. Auch findet man dort, was Studierende im Psychologiestudium lernen, für wen das Studium das Richtige ist, und welche Jobperspektiven sich an das Studium anschließen.

Die hohe Qualität der universitären Bildung liegt vor allem in der Einheit von Forschung, universitärer Lehre und praktischer Aus- und Weiterbildung.

Zwar richtet sich dieses konkrete Angebot vor allem an Studierende in Deutschland, doch die wesentlichen Inhalte gelten auch für andere Studienorte und Ausbildungsstätten.

Besonders empfehlenswert ist die Möglichkeit zum Self-Assessment, also Tests, bei denen man die Anforderungen von Studiengängen kennenlernen kann. Wer an diesen Tests teilnimmt, erhält ein Feedback zu den eigenen Ergebnissen, das als Entscheidungshilfe dienen kann, ob das Psychologiestudium das Richtige ist.

Link Information: https://studium.dgps.de

Link Self-Assessment: https://studium.dgps.de/infos-zum-studium/self-assessment/


Psychologiestudium in Österreich

Um einen Platz für das Psychologiestudium zu bekommen, muss an allen österreichischen Universitäten ein Aufnahmetest absolviert werden. Die Tests in Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck finden jeweils am gleichen Tag statt und sind auch vom Aufbau und Inhalt identisch. Dabei sind Vorbereitungskurse eine bewährte und effiziente Art des Trainings für die anspruchsvolle Psychologie-Aufnahmeprüfung, wobei meist in Kleingruppen gelernt wird. In solchen Kursen erfolgt eine Auseinandersetzung mit allen prüfungsrelevanten Inhalten für das Aufnahmeverfahren, wobei dabei auf die im Test abgefragten Kapitel der Fachliteratur (Gerrig & Zimbardo, 2008), Beispiele zum formal-analytischen Denkens sowie auf die Bearbeitung von englischen und deutschen Fachtexten für den Textverständnis-Teil eingegangen werden sollte.

In solchen Kursen besteht auch die Möglichkeit, offene Fragen zu klären, den Stoff gemeinsam durchzuarbeiten und Tipps und Tricks zur optimalen Bearbeitung der Beispiele im Methodikteil zu erhalten. Um den aktuellen Leistungsstand überprüfen zu können und ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Bewerber bzw. die Bewerberin beim Aufnahmetest erwartet, wird im Kurs in der Regel ein Probetest durchgeführt, ausgewertet und nachbesprochen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Prüfungsinhalten steigt die Wahrscheinlichkeit, einen der begehrten Studienplätze für das Bachelorstudium Psychologie an einer österreichischen Universität zu bekommen.

Psychologiestudium in Deutschland

Will man in Deutschland Psychologie studieren möchte, sind die meisten Psychologie Studiengänge örtlich zulassungsbeschränkt, was bedeutet, es gibt für das Psychologiestudium einen Numerus Clausus, anhand dessen die vorhandenen Studienplätze an die StudienbewerberInnen vergeben werden. Hinzu kommen oft manchmal Voraussetzungen wie z.B. Auswahl- und Eignungsfeststellungsverfahren. Psychologie studieren ohne Numerus Clausus ist nur in wenigen Studiengängen möglich. Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) hat nun ergeben, dass durch die starke Gewichtung von Einzelnoten (Mathematik und Englisch) oder Praktika der Studienerfolg in der Psychologie nicht so gut vorherzusagen ist wie durch die Abitur­note – diese Form der Selektion sei daher wenig sinnvoll. Man wertete dafür die Leistungsdaten von 298 Studenten aus, wobei man neben Abitur, Einzelnoten und Praxiserfahrungen die Note in der ersten Statistik-Klausur, die Bachelorendnote und die Studiendauer berücksichtigte. Die DGPs spricht sich daher für die Entwicklung von Eignungstests aus, wie dies in Österreich der Fall ist, denn derzeit gibt es keine deutsche Universität, die solche Tests für die Auswahl nutzt. Nur solche ermöglichen faire und leistungsbezogene Kriterien sowie ein transparentes Bewerbungsverfahren.


Literatur

Stangl, W. (2018). Soll ich Psychologie studieren?. Werner Stangls Psychologie News.
WWW: http://psychologie-news.stangl.eu/1819/soll-ich-psychologie-studieren (2018-09-25).



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Aufnahmeverfahren für das Studium der Psychologie in Österreich



Das Studium der Psychologie in Österreich ist nur möglich, wenn man in einem Aufnahmeverfahren erfolgreich war und alle Voraussetzungen für die Zulassung zu einem Bachelorstudium an der Universität erfüllt. Falls man noch keine Deutschkenntnisse auf Niveau B1 oder höher hat, sollte man Sie die Informationen zu den Deutschkenntnissen und zum Zulassungsverfahren sorgfältig durchlesen.

Die Prüfungsliteratur ist

Gerrig, R. J. (2016). Psychologie (20. akt. Aufl.), München: Pearson Studium, ISBN 978-3868942163.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich und steht für StudienwerberInnen auch in digitaler Form in den Räumlichkeiten der Universitätsbibliothek zur Verfügung. Details über die erforderlichen Kapitel der Prüfungsliteratur und alle Informationen für die Registrierung und Antrag auf Zulassung finden sich hier:

http://studienservice-lehrwesen.univie.ac.at/aufnahme-und-eignungsverfahren/psychologie/



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Arbeitsmarkt für Psychologinnen und Psychologen



Der Arbeitsmarkt hat sich für PsychologInnen in den vergangenen Jahren grundsätzlich positiv entwickelt, denn die Arbeitslosenquote ist niedrig und PsychologInnen arbeiten in vielen unterschiedlichen Bereichen. Es empfiehlt sich, im Studium frühzeitig Gedanken zu machen, in welcher Richtung man arbeiten möchte und dann in Praktika Erfahrungen zu sammeln. PsychologInnen sind dabei vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch im Bildungswesen oder in der Unternehmensberatung tätig. PsychologInnen können dabei in der Weiterbildung, in der Marktforschung bzw. in der Forschung generell oder in der Personalentwicklung arbeiten. Neben dem Bereich der Wirtschaftspsychologie hat auch die Neuropsychologie einen großen Aufschwung erlebt, allerdings gibt es in diesem Segment nur eine geringe Zahl von Arbeitsplätzen.
Dass Psychologen so vielfältige Möglichkeiten haben, liegt vor allem daran, dass sie nicht nur wissen, wie das menschliche Seelenleben funktioniert, sondern auch, wie das System funktioniert, mit dem Menschen denken, sie kennen die Gesetze von Gruppen, unter welchen Bedingungen Menschen gut oder schlecht lernen, wie sich Gedanken auswirken oder auch wie Wahrnehmung funktioniert und der Mensch Dinge aufnimmt. Daher sind PsychologInnen auch bei der Entwicklung von technischen Equipments beteiligt, also bei der Entwicklung von Computerprogrammen, Robotern oder Navigationsgeräten, wobei es darum geht, wie technische Geräte aufgebaut sein sollten, damit man sie intuitiv benutzen kann.
In manchen interessanten aber sehr speziellen Bereichen gibt es meist nur wenige Stellen, etwa im Umwelt-, Sport- und Medienbereich, wo PsychologInnen oft freiberuflich im Rahmen von Projekten mitarbeiten. Wenn PsychologInnen PsychotherapeutInnen werden möchten, müssen sie nach dem Psychologiestudium noch berufsbegleitend die Ausbildung zum Psychotherapeuten absolvieren.
Siehe auch Beruf Psychologe.



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