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Randständiges

Randständig bedeutet ursprünglich eine Randgruppe betreffend, zu ihr gehörend, etwa randständige Bevölkerungsgruppen. Randständig kann sich aber auch auf etwas Inhaltliches beziehen, und meint damit etwas, das nicht in Zentrum dieses Bereiches steht.

Das Böse in der Welt

Auf die bösen Menschen ist Verlass, die ändern sich nicht. William Faulkner In einem durch ein eher skurriles Jesusbild gekennzeichneten Büchlein mit dem Titel „Selbsterkenntnis: Der Weg zum Herzen Jesu“ versucht die in den verschiedensten Medien präsente Journalistin und Soziologin Gabriele Kuby, eine ihrer Meinung nach noch unaufgeklärte Öffentlichkeit von ihrem eigenen katholischen Weltbild zu überzeugen, das sie offensichtlich nach einer gescheiterten Ehe durch eine wie auch immer geartete Erleuchtung entdeckt hat. Sie erinnert dabei ein wenig… Weiterlesen »Das Böse in der Welt

Ein Kind und seine Umarmungen

    Bei einer Internetrecherche nach der Bedeutung der Umarmungen für Kinder spülte Google eine Webseite hoch, die sich in einer Art und Weise mit dem Thema beschäftigte, die ich nur mit einem Kopfschütteln den LeserInnen meiner Seiten vorlegen kann. Hier wird für einen unbedarften Leser ein vermutlich von einem Computer zusammengestoppeltes Konvolut an Sätzen und Satzteilen angeboten, das sich zwar mit dem Thema auseinandersetzt aber letztlich nur Unsinn darstellt: Fast jedes Kind hat mindestens zehn Umarmungen. Es beginnt… Weiterlesen »Ein Kind und seine Umarmungen

    Die sich drehende Tänzerin …

      Die bekannte Animation der drehenden Tänzerin, die an anderer Stelle unter dem Thema „Rechte vs linke Gehirnhälfte“ für Diskussionen gesorgt hat, kann durch Hilfslinien bzw. vor allem das Einsetzen der Augen dekonstruiert werden, wie man in der unten stehenden dreifachen Animation sehen kann. Silhouetten sind für einen Betrachter immer doppeldeutig, wobei das Gehirn automatisch versucht, die zweidimensionale Darstellung in eine räumliche umzuwandeln. Das erfolgt dadurch, dass im Sehzentrum des Gehirns Informationen hinzufügt werden, die einer möglichen Realität… Weiterlesen »Die sich drehende Tänzerin …

      Typologie der Cappuccino-TrinkerInnen

        Alfred Gebert, Professor der Psychologie an der Fachhochschule des Bundes in Münster, hat im Rahmen einer Studie Probanden beim Spiel mit dem Kaffeeschaum beobachtet und eine Kaffeetrinkertypologie entwickelt, die sich vor allem im Verhalten gegenüber dem Milchschaum zeigt: Kaffeetrinker, die das Schaumhäubchen optisch durch Einrühren vernichten, weil sie sich nicht gern an die Kalorien erinnern lassen, haben kein schlechtes Gewissen und sind vom Typ her Genießer. Das Gegenteil vom Einrührer sind die Ecken-Freimacher, die man daran erkennt,… Weiterlesen »Typologie der Cappuccino-TrinkerInnen

        Scheibenkratzer-Psychologie ;-)

        Wolfgang Görl berichtet in der SZ vom 5. Jänner 2011 über jungen Forschungszweig der Scheibenkratzer-Psychologie, einem Teilgebiet psychologischer Feldforschung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Archetypen jener Menschen zu bestimmen, die an Wintermorgen das Eis von ihren Windschutzscheiben entfernen. Diese Personen treten in drei bisher noch nicht empirisch ausreichend abgesicherten Formen auf, da diese Gruppen bisher nur im Großraum München systematisch beobachtet wurden: „Der Pedant, meist ein mittlerer Beamter aus dem Nichtrauchermilieu, betrachtet vereiste Windschutzscheiben als… Weiterlesen »Scheibenkratzer-Psychologie 😉