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Tests

Als ein psychologischer Test wird eine Methode bezeichnet, das psychische Merkmale, wie aktuelle Zustände oder überdauernde Eigenschaften von Personen, Personengruppen oder Organisationen erfasst.

Der Early Humor Survey (EHS) zur Messung des Humors bei Kindern in den ersten vier Lebensjahren

    Humor ist ein komplexer Prozess ist, der sich in den ersten vier Lebensjahren entwickelt. Hoicka et al. (2021) haben ein zwanzig Items umfassendes Inventar über die Entwicklung des Humors im Alter von 1 bis 47 Monaten entwickelt: den Early Humor Survey (EHS). Sie haben den EHS in einer ersten Studie (N = 219) gezeigt, dass der EHS bei 1- bis 47-Monats-Kindern zuverlässig funktioniert und eine hohe Korrelation mit dem Alter aufweist. In einer zweiten Studie (N =… Weiterlesen »Der Early Humor Survey (EHS) zur Messung des Humors bei Kindern in den ersten vier Lebensjahren

    Soll ich Psychologie studieren?

    Entgegen einem verbreiteten Bild ist die Psychologie eine streng empirische Wissenschaft, die neben einer stark naturwissenschaftlich-experimentellen Orientierung auch Elemente der empirischen Sozialwissenschaften beinhaltet. Ziel der Psychologie ist es, aus Theorien und Modellen abgeleitete Hypothesen und Vorhersagen durch objektive Beobachtungen und Experimente zu überprüfen, weiter zu entwickeln und anwendungsorientiert umzusetzen. Ein wichtiger Teil des Psychologiestudiums besteht daher in der Vermittlung von experimentellen und quasi-experimentellen Untersuchungsmethoden und mathematisch-statistischen Verfahren zur Datenanalyse. Im Studium der Psychologie und der Sozialwissenschaften spielt… Weiterlesen »Soll ich Psychologie studieren?

    Zusammenhang zwischen Hirnanatomie und beruflichen Neigungen

      Berufliche Neigungen werden meist über psychologische Interessenstests bestimmt. Neuroradiologe Christoph Krick hat nun gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der berufsbildenden Schule Zweibrücken (Ignaz-Roth-Schule) und ihrem Lehrer Stefan Gurres herausgefunden, dass es einen messbaren Zusammenhang zwischen diesen per Test gemessenen beruflichen Neigungen und den dafür benötigten Hirnregionen gibt. Die Forschungsergebnisse haben sie nun – für alle frei zugänglich – veröffentlicht. „Du willst Lehrer werden? Aber die sind doch gerade gar nicht gefragt auf dem Arbeitsmarkt“, „Kunstgeschichte? Um Himmels… Weiterlesen »Zusammenhang zwischen Hirnanatomie und beruflichen Neigungen

      Einstellungsgespräche und Personalauswahl oft verzerrt

        Die Psychologie in der Personalauswahl befasst sich vorwiegend mit der Erstellung von Prognosen der beruflichen Eignung, wobei keine andere Wissenschaft für den Bereich der Personalauswahl so gut geeignet ist wie die Psychologie, verfügt doch nur sie über eine inzwischen mehr als hundertjährige Tradition in der persönlichkeitsbezogenen Diagnostik. Die Einführung der DIN-Norm 33430 legt zum Vorteil von Arbeitssuchenden und Personalsuchenden hohe Qualitätsstandards der Berufseignungsdiagnostik fest, die nur durch den Einsatz psychologischer Methoden zu erreichen sind. Im Wesentlichen geht… Weiterlesen »Einstellungsgespräche und Personalauswahl oft verzerrt

        Test der Stressbelastung – Stresstest

          Stressreaktionen sind von den Lebensumständen aber auch von der individuellen Sichtweise und Wahrnehmung der Umwelt abhängig, und somit an die kognitive Bewertung eines Stressfaktors gebunden. Zur Feststellung des gerade aktuellen Ausmaßes der Stressbelastung bietet sich dieser Stress-Test an, der aus vierzig Fragen besteht, wobei man bei jeder Frage drei Auswahlmöglichkeiten besitzt. Neben den Ergebnissen zu seiner Stressbelastung erhält man nach dem Test auch zahlreiche praktische Hinweise, wie man in Zukunft vermeiden kann, in Stresssituationen zu geraten bzw.… Weiterlesen »Test der Stressbelastung – Stresstest

          Studie zu Gefühlen, Mitgefühl und Befinden

            Mitgefühl ist nie verschwendet, es sei denn, man hat Mitleid mit sich selbst. Henri Dunant Am Institut für Angewandte Psychologie der Universität Wien wurde  2012 von Judith Reiss und Dorothea König eine Studie zum Thema „Gefühle, Mitgefühl und Befinden“ durchgeführt. In dieser Studie wurde untersucht, wie Menschen mit schwierigen Situationen und Gefühlen umgehen und wie es ihnen dabei geht, wenn sie andere Menschen beobachten, die solche Situationen erleben. Die Studie zu Gefühlen, Mitgefühl und Befinden wurde im Rahmen… Weiterlesen »Studie zu Gefühlen, Mitgefühl und Befinden

            Task-Analysis-Tools – TAToo

              WissenschaftlerInnen haben beobachtet, dass Praktiker bei der Personalauswahl häufig Ressentiments gegenüber Methoden oder Verfahren aus der Forschung haben, wobei diese als Ursachen u.a. ökonomische Zwänge oder fehlende Informationen nennen, aber auch skeptisch gegenüber strukturierten Vorgehensweisen generell sind. Die werden Anforderungen an BewerberInnen werden dabei meist vage nach „Bauchgefühl“ beschrieben, d.h., eine wissenschaftlich fundierte Anforderungsanalyse findet in der Regel nicht statt. Allerdings optimiert eine Anforderungsanalyse die Möglichkeiten, für eine bestimmte Aufgabe die passgenauen MitarbeiterInnen auszuwählen. Studien zegen, dass… Weiterlesen »Task-Analysis-Tools – TAToo

              Selbst-Achtsamkeit-Test

                Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft. Oscar Wilde Der Selbst-Achtsamkeit-Test (SAT) ist die Übertragung der von Kristin Neff 2003 entwickelten „Self-Compassion Scale“, die eine Persönlichkeitseigenschaft misst, die insgesamt am ehesten mit positiver und fürsorglicher Selbstzuwendung oder Selbstachtung umschrieben werden kann. Selbst-Achtsamkeit (Self-Compassion) bedeutet unter anderem, sich selbst gegenüber einfühlsames Verständnis und wohlwollenden Respekt zu zeigen, besonders dann, wenn man sich mit seinen Schwächen und Unzulänglichkeiten konfrontiert weiß. Self-Compassion macht einen achtsamen Umgang mit den eigenen Emotionen… Weiterlesen »Selbst-Achtsamkeit-Test

                Vorteile der Eignungsdiagnostik durch den Computer

                  Bei der Eignungsbeurteilung bieten psychologische Tests per Computer wesentliche Vorteile. Subjektive Einflüsse des Testleiters und Fehlschlüsse bei der Auswertung werden verhindert. Klaus Kubinger und Rene Proyer schreiben dazu: Der Computer vergisst nichts, d.h. die Test-Instruktionen werden immer vollständig gegeben. Es wird immer standardisiert geprüft, ob die Instruktion gelesen und verstanden wurde. Bei Verständnisproblemen wird zuerst standardisiert (d.h. nach den im Computerprogramm festgeschriebenen Regeln) reagiert und erst bei massiven Schwierigkeiten – wenn die festgelegte Vorgehensweise nicht hilft –… Weiterlesen »Vorteile der Eignungsdiagnostik durch den Computer