‘Ausschreibung’

Workshop: Question Wording: Art or Science?

Donnerstag, Juni 11th, 2009

Workshopankündigung

Ausschreibung für einen Workshop für Nachwuchswissenschaftler/innen ausgerichtet durch die Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung, Bildungsrecht (KBBB) Sektion Empirische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Question Wording: Art or Science?
Münster Ι 07.10.2009 Ι 9-17 Uhr

„The Art of Asking Questions“ (Payne 1951) oder „The Science of Asking Questions“ (Schaeffer & Presser 2003)? Mittlerweile liegen vielfältige Erkenntnisse über die kognitiven Prozesse vor, die – im Rahmen der Evaluations- und Surveyforschung – bei der Beantwortung von standardisierten Befragungen ablaufen. Entscheidungen zur Itemformulierung und Instrumentenentwicklung können somit oftmals durch Rekurs auf aussagekräftige Forschungsergebnisse getroffen werden. In diesem Workshop werden eine Reihe von (überwiegend empirischen) Analysen aus den Bereichen Methodenforschung, kognitive Psychologie und Kommunikationsforschung zu- sammengetragen, die es ermöglichen, Entscheidungen bei der Frageformulierung evidenz-basiert treffen zu können.
Themen sind unter anderem:

  • die Validität negativ formulierter Items,
  • Effekte der Fragenanordnung,
  • Anzahl und Label der Antwortkategorien, unipolare vs. bipolare Antwortskalen,
  • Vor- und Nachteile einer mittleren Antwortkategorie und der Kategorie „weiß nicht“,
  • Formen der Evaluation von Fragen (Pretests).

Der Workshop wird von Rolf Strietholt geleitet (Institut für Schulentwicklungsforschung/TU Dortmund und Abteilung 2, Arbeitsbereich Qualitätsentwicklung und Evaluation/WWU Münster) und richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen, die im Bereich der empirischen Bildungsforschung tätig sind und bereits über grundlegende Kenntnisse der Fragenformulierung verfügen.
Die Teilnehmerzahl des Workshops ist auf 20 Personen begrenzt, die Anmeldung erfolgt elektronisch an nina.hogrebe@uni-muenster.de, Anmeldeschluss ist der 17.07.2009.
Die Veranstaltung wird durch das BMBF gefördert; Teilnahmegebühren entfallen daher. Für auswärtige Nachwuchswissenschaftler/innen können auf Antrag zudem die Reisekosten übernommen werden (Unterbringung im Jugendgästehaus Aasee; Buchung bitte selbständig vornehmen; Informationen unter http://www.djh-wl.de/jh/muenster/index.htm). Bei Problemen können Sie sich an die unten genannte Kontaktperson wenden.

Kontakt:
Nina Hogrebe
Westfälische Wilhelms-Universität
Fachbereich für Erziehungs- und Sozialwissenschaften
Institut für Erziehungswissenschaft
Abteilung 2
Arbeitsbereich Qualitätsentwicklung und Evaluation
Georgskommende 33
48143 Münster

Tel.: +49 251 83-29454
Email: nina.hogrebe@uni-muenster.de



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Tätigkeit als freiberufliche/r Video-Eltern-TrainerIn

Mittwoch, August 29th, 2007

Für die Tätigkeit als freiberufliche/r Video-Eltern-TrainerIn sucht die Abteilung Jugendwohlfahrt

PsychologInnen

Als Video-Eltern-TrainerIn ist es Ihre Aufgabe, Alltagssituationen in der Familie zu filmen um die positiven basiskommunikatorischen Elemente im elterlichen Erziehungsverhalten zu verstärken. Dafür ist es notwendig die Filmaufnahmen nach diesen Kriterien zu sichten und daraus einen Arbeitsfilm für die nächste Trainingseinheit in der Familien vorzubereiten.
Sie sind PsychologIn und arbeiten gerne selbständig mit Familien, welche an ihren Erziehungsschwierigkeiten arbeiten wollen.
Sie haben Kenntnisse im Bereich Entwicklungspsychologie, verfügen über Kommunikationstheoretisches Wissen (Basiskommunikation), sind mit der Bindungstheorie vertraut und haben weiters Erfahrung in der Beratungstätigkeit mit Kinder und Eltern. Sie zeigen Bereitschaft mit der regionalen Jugendwohlfahrt (Maßnahmenbehörde) zu kooperieren. Sie sind interessiert mit Videoanalyse zu arbeiten. Und Sie sind bereit Familien bei diesen zu Hause zu trainieren (Führerschein B und privat PKW erforderlich).
Sie haben die Möglichkeit ca. 20 Std:/Wo. zu investieren (Einsatz in 4 – 5 Familien)

Sollten Sie Interesse haben so wenden Sie sich bis spätestens 20. Sept. 2007 an
Amt der OÖ Landesregierung
Abteilung Jugendwohlfahrt
Mag. Maria Scheschy-Prechtl
Bahnhofplatz 1
4021 Linz
Telefon: 0732/7720 (Di 8.00 – 16.00, Mi 8.00 – 12.00)
Mail: maria.scheschy-prechtl@ooe.gv.at



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Curriculum Notfallpsychologie

Dienstag, April 17th, 2007

Ausbildungsrichtlinien für Notfallpsychologinnen und Notfallpsychologen des Berufsverbandes Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP):

Im November 2001 wurden im Sinne der Qualitätssicherung und der Standardisierung notfallpsychologischer Leistungen in Österreich Ausbildungsrichtlinien für vom BÖP zertifizierte Notfallpsychologinnen und Notfallpsychologen herausgegeben, welche laufend an die neuesten Erkenntnisse und Bedürfnisse angepasst werden.

Voraussetzung ist das abgeschlossene Studium der Psychologie und die abgeschlossene Ausbildung zur Klinischen Psychologie und Gesundheitspsychologie. Für die notfallpsychologischen Kompetenzen werden von der Ausbildung zur Klinischen Psychologie und Gesundheitspsychologie insgesamt 360 Stunden angerechnet (60 Stunden theoretisch-fachliche Kompetenz und 300 Stunden praktisch-fachliche Kompetenz gem. § 5 und § 6 des PG).

Die Ausbildung für Notfallpsychologie bei der Fortbildungsakademie des BÖP umfasst 140 Stunden und gliedert sich in die theoretische Ausbildung (Curriculum Notfallpsychologie) mit 68 Einheiten, die praktische Ausbildung mit 70 Einheiten und ein Abschlussgespräch vor Mitgliedern der Kommission „Notfallpsychologie“ mit 2 Einheiten.

Das „Curriculum Notfallpsychologie“ besteht aus den Seminaren:

  • Notfallpsychologie und Grundlagen der Psychotraumatologie (18 Einheiten)
  • Interventionstechniken der Akutpsychologie (16 Einheiten)
  • Grundlehrgang „Posttraumatische Stressbewältigung“ (CISM) nach Mitchell (18 Einheiten)
  • Notfallpsychologische Gruppenintervention und Einsätze im Rahmen von Großschadensereignissen (16 Einheiten)

Die praktische Ausbildung umfasst folgende Bereiche:

  • Praxiserfahrung im notfallpsychologischen Bereich im Ausmaß von 5 Fällen nach den Richtlinien der Indikationsliste (50 Einheiten)
  • Dokumentation über 5 notfallpsychologische Fälle (10 Einheiten)
  • Supervision über 5 notfallpsychologische Fälle (10 Einheiten)

Klinische Psychologinnen und Psychologen, die die theoretische und praktische Ausbildung für Notfallpsychologie wie oben beschrieben absolviert haben, werden vom BÖP zertifiziert und können die Zusatzbezeichnung „Notfallpsychologin“ bzw. „Notfallpsychologe“ führen.



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!


Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2018