Massenpanik – Massenhysterie

Die Biologie des Menschen hat sich in der Evolution wenig verändert, aber das durchschnittliche Angstniveau in der Bevölkerung in den westlichen Industriestaaten ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen, d.h., Menschen sind heute ängstlicher als früher und daher auch anfälliger für Massenpanik. Der Begriff Massenpanik wird meist benutzt, um ein Unglück mit einer großen Zahl von Beteiligten auf engem Raum zu bezeichnen, wobei die Ursache einer Massenpanik echte oder vermeintlich bedrohliche äußere Umstände wie ein Brand, der Einsturz eines Gebäudes oder das Verhalten einzelner innerhalb einer Menschenmasse sein können.

Massenpanik, auch oft als Massenhysterie bezeichnet, ist ein schwer prognostizierbares Phänomen, denn es ist unvorhersehbar, wie ein einzelnes Individuum in einer bedrohlichen Lage reagiert, wobei nach Beobachtungen auch sonst rational denkende und besonnene Menschen von unkontrollierbarer Angst ergriffen werden und eben in Panik verfallen. In solchen Situtationen in denen die Angst nicht mehr kontrolliert werden kann, stellen sich starke Symptome wie Herzklopfen, Schwindel und Schweißausbrüche ein, und eine der drei vorprogrammieren Verhaltensmuster kommt zum Einsatz: Kampf, Flucht oder Schreckstarre. Beim Phänomen Massenpanik spielen Worte nur eine untergeordnete Rolle, die Ansteckung erfolgt vor allem auf einer nonverbalen Ebene. Bei dieser sozialen Ansteckung und ist niemals klar, wie ein einzelnes Individuum reagieren wird, denn Menschen, von denen man annimmt, dass sie schnell hysterisch werden, verhalten sich in solchen Situaionen oft besonnen und bewahren einen kühlen Kopf, während rationale Menschen von Panik überfallen werden.

Unter Verwendung von
http://www.n-tv.de/wissen/Massenpanik-ist-ansteckend-article2966896.html (11-03-30)
http://de.wikipedia.org/wiki/Massenpanik (10-09-21)




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