Ist Intelligenz trainierbar?

Intelligenz ist nicht trainierbar bzw. die Aufgabentypen von IQ-Tests sind in einem sehr beschränkten Maß trainierbar. Man nimmt an, dass die maximal mögliche geistige Leistungsfähgigkeit eines Menschen genetisch bedingt ist, die tatsächliche Ausprägung aber von der individuellen Förderung abhängt. Ebenso wie Kinder gleicher Erbanlage je nach Förderung und Forderung unterschiedliche IQ-Niveaus ausbilden können, kann jeder den Typ von Aufgaben, wie sie IQ-Tests im allgemeinen abverlangen, üben und damit unter Umständen ein besseres Testergebnis erreichen als er vor dem Training gehabt hätte – aber ab einem bestimmten Punkt wird ihm Training nicht mehr nützen, weil er dann sein maximal mögliches Potential ausgebildet hat. Mit dem Aufgabentyp vertraut zu sein, bedeutet nicht, in der konkreten – und vor allem zeitbegrenzten – Situation auch jede Aufgabe dieses Typs richtig lösen zu können. Im allgemeinen dürfte Training einem Getesteten nur eine in gewissem Maß förderliche Sicherheit geben, weil er im „Ernstfall“ durch die Art der Aufgaben nicht mehr überrascht wird.

Geräte, Audio- und Videokassetten sowie Computersoftware, die eine Intelligenzsteigerung versprechenhaben mehr loder minder nur einen Placeboeffekt, d.h. sie funktionieren nur, weil ihre Benutzer meinen, sie würden etwas bewirken; wer würde sich auch eingestehen wollen, daß er vielleicht Unsummen für etwas ausgegeben hat, das keinen Nutzen hat? Meßbare Intelligenz- bzw. IQ-Steigerungen konnten aber noch nie belegt werden.

Kurioses: In einem Forum gibt es eine viel bessere Möglichkeit, um die Intelligenz zu steigern: „Wichtig für Intelligenz und Lernfähigkeit ist vor Allem der Mineralstoff Magnesium – er spielt im Energie-und Gehirnstoffwechsel eine tragende Rolle, da Magnesium an der Aktivierung von über 300 Enzymen beteiligt ist und steuert die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen und die Datenspeicherung im Gehirn. Ein Mangel führt u.a. zu Übererregung der Nerven und macht sich deshalb insbesondere durch Hyperaktivität, Vergesslichkeit oder Konzentrationsstörungen bemerkbar. Dummerweise wird das oft als ADS/ADHS diagnostiziert. Ausreichende Versorgung mit Magnesium fördert die Konzentration und senkt die Reizbarkeit. Es beruhigt die Nerven, entkrampft die Muskeln und fördert damit innere Ausgeglichenheit. Genügend Magnesium trägt dazu bei, die Voraussetzung für Aufmerksamkeit, Konzentration, Belastbarkeit und Lernfähigkeit zu schaffen.“ Na dann …

Quellen

http://www.mensa.ch/ (15-03-21)




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