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Die fünf Gehirn-Typen nach Daniel Amen

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    Das menschliche Glücksempfinden ist maßgeblich von der individuellen neurobiologischen Beschaffenheit des Gehirns geprägt, wie der US-Neurowissenschaftler Daniel Amen durch die Analyse von über 200.000 Gehirn-Scans aus 155 Ländern darlegt. Er postuliert, dass das Wohlbefinden zu etwa 40 Prozent auf genetischer Veranlagung, zu 10 Prozent auf äußeren Lebensereignissen und zu signifikanten 50 Prozent auf dem eigenen Mindset sowie den täglichen Gewohnheiten basiert.

    Im Zentrum seiner Forschung stehen fünf primäre Gehirn-Typen, die jeweils unterschiedliche Aktivitätsmuster in spezifischen Hirnarealen aufweisen und somit individuelle Strategien zur Erlangung von Zufriedenheit erfordern.

    Während der balancierte Typ durch eine symmetrische Hirnaktivität und daraus resultierende emotionale Stabilität, Organisation und Fokus gekennzeichnet ist, weist der spontane Typ eine geringere Aktivität im präfrontalen Cortex auf, was ihn zwar kreativ und abenteuerlustig, aber auch impulsiv und anfällig für Langeweile macht, weshalb er ständig nach neuen Reizen sucht.

    Davon unterscheidet sich der hartnäckige Typ, dessen erhöhte Aktivität im anterioren cingulären Cortex einen starken Willen und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Routine sowie Kontrolle bedingt, wobei dieser Typ oft zu Grübeleien neigt und Schwierigkeiten mit plötzlichen Veränderungen hat.

    Eine besonders hohe Aktivität im limbischen System, dem emotionalen Zentrum, definiert hingegen den sensiblen Typ, der sich durch tiefgreifende Empathie auszeichnet, jedoch auch schneller durch soziale Isolation oder negative Denkmuster belastet wird und daher besonders von Achtsamkeit und Natur profitiert.

    Schließlich wird der vorsichtige Typ durch eine verstärkte Aktivität in den Basalganglien und der Amygdala charakterisiert, was zu einer hohen Zuverlässigkeit und Vorbereitungsbereitschaft führt, gleichzeitig aber eine Neigung zu Ängsten impliziert und ein gesteigertes Bedürfnis nach Sicherheit und Struktur hervorruft.

    Die Erkenntnis über den eigenen spezifischen Gehirn-Typ ermöglicht es Nach Ansicht des Autos dem Einzelnen, gezielte, wissenschaftlich fundierte Gewohnheiten und Entscheidungen zu treffen, um die Hirngesundheit zu optimieren und das persönliche Glückslevel unabhängig von der genetischen Ausgangslage oder aktuellen Lebensumständen nachhaltig zu steigern.

    Literatur

    Amen, D. G. (2022). You, happier: The 7 neuroscience secrets of feeling good based on your brain type. Tyndale Momentum.

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