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	<title>Kommentare für Psychologie-News</title>
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	<description>Neues aus der Psychologie</description>
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		<title>Kommentar zu Online-Kommunikation in Firmen und Organisationen von Teamleiter</title>
		<link>http://psychologie-news.stangl.eu/129/online-kommunikation-in-firmen-und-organisationen#comment-20110</link>
		<dc:creator>Teamleiter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 08:39:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In einem Artikel der Zeit online vom 4. Juni 2012 fand sich ein Artikel von Sabine Hockling, der vor allem das Teambuilding und die Soft-Skills in virtuellen Gruppen hervorhebt - die fasse ich kurz zusammen: Immer mehr Unternehmen arbeiten mit virtuellen Teams - immer mehr auch in internationalen Projekten -, denn das spart nicht nur Zeit,´sondern vor allem Personal- und Reisekosten. Allerdings fordert doch die Leitung solcher Teams den F&#252;hrungskr&#228;ften viel ab, zumal immer h&#228;ufiger mit wechselnden Teams mit wechselnden Projekten gearbeitet werden muss, ohne dass sich die KollegInnen jemals pers&#246;nlich treffen. Nach Studien liegt das Misslingen der Arbeit solcher Gruppen vor allem daran, dass sie wie ein Pr&#228;senzteam gef&#252;hrt werden, f&#252;r die jedoch ganz andere Arbeitsbedingungen gelten. So fehlen in der Regel wichtige Grundlagen der Kooperation wie Vertrauen und Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl, das Wissen um die Zuverl&#228;ssigkeit der Kollegen sowie das Commitment f&#252;r einzelne Aufgaben oder das Gesamtprojekt. Leiter solcher Gruppen m&#252;ssen in erster Linie daf&#252;r daf&#252;r sorgen, dass solche sozialen Grundlagen vorhanden sind bzw. eingehalten werden, dass sich ein Arbeitsstil herausbildet und das Arbeitspensum gleichm&#228;&#223;ig aufgeteilt wird. Wichtig ist bei virtuellen Teams auch auch, dass die Mitglieder der Gruppe auch selbstverantwortlich arbeiten und sich selbst motivieren k&#246;nnen. Der Teamleiter ist in virtuellen weniger Vorgesetzter als Moderator des Arbeitsprozesses, sodass zu dominantes und autorit&#228;res Auftreten abtr&#228;glich f&#252;r den Erfolg des Projekts sind. Der Leiter muss dabei vor allem f&#252;r  Vertrauen und Verl&#228;sslichkeit sorgen.
Die Zusammenstellung solcher virtueller Teams sollte nicht nur nach Kompetenzen wie Sachkenntnis erfolgen, sondern es sollten auch die Soft-Skills bei den TeilnehmerInnen vorhanden sein, zumal bei einer virtuellen Zusammenarbeit die Kommunikation h&#228;ufig nur &#252;ber Telefon, Videokonferenz, Mails oder Chats erfolgt - Teambuilding ist daher unverzichtbar. Die Teamleitung muss schon zu Beginn klare Strukturen schaffen, d.h., meist schon vor dem Projektstart die Rollen und Verantwortlichkeiten klar definieren, insbesondere muss er f&#252;r eine klare Aufgabenverteilung sorgen, wobei eine schriftliche fixierte und transparente Aufstellung, die allen MitarbeiterInnen bekannt ist, sich als g&#252;nstig erweist, damit alle den zeitlichen Rahmen und die definierten Meilensteine kennen, denn nur so k&#246;nnen sich die einzelnen Teammitglieder auch selbst kontrollieren. Und schlie&#223;lich sind wichtig. Leiter von virtuellen Teams m&#252;ssen das gemeinsame Ziel verdeutlichen und die individuellen Ziele sowie die verschiedenen Standpunkte offenlegen. Unverzichtbar sind teambildende Ma&#223;nahmen. Die beste ist ein reales Treffen aller Mitarbeiter zum Austausch von Erfahrungen und Gemeinsamkeiten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Artikel der Zeit online vom 4. Juni 2012 fand sich ein Artikel von Sabine Hockling, der vor allem das Teambuilding und die Soft-Skills in virtuellen Gruppen hervorhebt &#8211; die fasse ich kurz zusammen: Immer mehr Unternehmen arbeiten mit virtuellen Teams &#8211; immer mehr auch in internationalen Projekten -, denn das spart nicht nur Zeit,´sondern vor allem Personal- und Reisekosten. Allerdings fordert doch die Leitung solcher Teams den F&#252;hrungskr&#228;ften viel ab, zumal immer h&#228;ufiger mit wechselnden Teams mit wechselnden Projekten gearbeitet werden muss, ohne dass sich die KollegInnen jemals pers&#246;nlich treffen. Nach Studien liegt das Misslingen der Arbeit solcher Gruppen vor allem daran, dass sie wie ein Pr&#228;senzteam gef&#252;hrt werden, f&#252;r die jedoch ganz andere Arbeitsbedingungen gelten. So fehlen in der Regel wichtige Grundlagen der Kooperation wie Vertrauen und Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl, das Wissen um die Zuverl&#228;ssigkeit der Kollegen sowie das Commitment f&#252;r einzelne Aufgaben oder das Gesamtprojekt. Leiter solcher Gruppen m&#252;ssen in erster Linie daf&#252;r daf&#252;r sorgen, dass solche sozialen Grundlagen vorhanden sind bzw. eingehalten werden, dass sich ein Arbeitsstil herausbildet und das Arbeitspensum gleichm&#228;&#223;ig aufgeteilt wird. Wichtig ist bei virtuellen Teams auch auch, dass die Mitglieder der Gruppe auch selbstverantwortlich arbeiten und sich selbst motivieren k&#246;nnen. Der Teamleiter ist in virtuellen weniger Vorgesetzter als Moderator des Arbeitsprozesses, sodass zu dominantes und autorit&#228;res Auftreten abtr&#228;glich f&#252;r den Erfolg des Projekts sind. Der Leiter muss dabei vor allem f&#252;r  Vertrauen und Verl&#228;sslichkeit sorgen.<br />
Die Zusammenstellung solcher virtueller Teams sollte nicht nur nach Kompetenzen wie Sachkenntnis erfolgen, sondern es sollten auch die Soft-Skills bei den TeilnehmerInnen vorhanden sein, zumal bei einer virtuellen Zusammenarbeit die Kommunikation h&#228;ufig nur &#252;ber Telefon, Videokonferenz, Mails oder Chats erfolgt &#8211; Teambuilding ist daher unverzichtbar. Die Teamleitung muss schon zu Beginn klare Strukturen schaffen, d.h., meist schon vor dem Projektstart die Rollen und Verantwortlichkeiten klar definieren, insbesondere muss er f&#252;r eine klare Aufgabenverteilung sorgen, wobei eine schriftliche fixierte und transparente Aufstellung, die allen MitarbeiterInnen bekannt ist, sich als g&#252;nstig erweist, damit alle den zeitlichen Rahmen und die definierten Meilensteine kennen, denn nur so k&#246;nnen sich die einzelnen Teammitglieder auch selbst kontrollieren. Und schlie&#223;lich sind wichtig. Leiter von virtuellen Teams m&#252;ssen das gemeinsame Ziel verdeutlichen und die individuellen Ziele sowie die verschiedenen Standpunkte offenlegen. Unverzichtbar sind teambildende Ma&#223;nahmen. Die beste ist ein reales Treffen aller Mitarbeiter zum Austausch von Erfahrungen und Gemeinsamkeiten.</p>
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