‘Linktipps’

LIVIVO – Lebenswissenschaftliches Suchportal

Dienstag, März 27th, 2018

PSYNDEX, die Referenzdatenbank des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), ergänzt ab sofort das Fächerspektrum aus den Lebenswissenschaften um den Bereich Psychologie, um das interdisziplinäre Suchen in Bereichen, die sowohl die Lebenswissenschaften als auch die Psychologie betreffen zu erleichtern und so die Sichtbarkeit der psychologischen Beiträge zu den Lebenswissenschaften zu erhöhen.

Psychologische Erkenntnisse umfassen bekanntlich wichtige Aspekte aus dem Wissensgebiet der Lebenswissenschaften, etwa die Gesundheitspsychologie, physiologische Psychologie, psychische Erkrankungen sowie psychische Aspekte von körperlichen Erkrankungen, Behandlungsmethoden oder die Gesundheitsversorgung. Damit soll auch das Wissen über Mensch, Natur und Umwelt zu einem ganzheitlichen Verständnis der Zusammenhänge verbunden werden.

LIVIVO bietet nicht nur Zugriff auf die Bestände von ZB MED an seinen zwei Standorten Köln und Bonn, sondern verbindet rund 70 verschiedene Datenquellen und bietet Zugriff auf über 60 Millionen Datensätze. Das Portal nutzt eine indexbasierte Suchmaschine mit speziell entwickelter Suchtechnologie. Besonderheit dieser Technologie ist die automatisierte linguistische Anreicherung und semantische Verknüpfung von Suchbegriffen mittels speziell auf den lebenswissenschaftlichen Bereich zugeschnittener, definierter Vokabulare, die dabei helfen, die relevanten Informationen schnell zu finden.

Link: http://www.livivo.de



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PubPsych – ein Open Access Psychologie-Suchportal

Mittwoch, September 20th, 2017

Unter der Federführung des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) an der Universität Trier bzw. von zahlreichen europäischen und amerikanischen Informationsanbietern wird PubPsych zur Verfügung gestellt, ein Open Access Psychologie-Suchportal mit europäischem Schwerpunkt. Das Suchportal PubPsych bietet einen breiten und fundierten Überblick über psychologisches Wissen und wird  bereitgestellt.

PubPsych unterstützt den offenen Zugang zu Bildungsressourcen und enthält Referenzen mit umfassender Indexierung und Kurzdarstellungen zu Zeitschriftenartikeln, Büchern, Buchkapiteln, Dissertationen, Interventionsprogrammen und Forschungsdaten aus allen Bereichen der Psychologie sowie psychologischen und pädagogischen Testverfahren. PubPsych wird kontinuierlich aktualisiert und ausgebaut, um es als entgeltfreie Recherchemöglichkeit für die Psychologie und ihre Nachbardisziplinen weiter zu optimieren.

2017 enthält das Psychologie-Suchportal PubPsych schon mehr als eine Million Datensätze. Großen Zuwachs hat es im März gegeben, weil mit dem jährlichen Reload der Datenbank MEDLINE der National Library of Medicine (USA) und einem neuen Abzug der Datenbank NARCIS vom Data Archiving and Networked Services aus den Niederlanden mehr als 40.000 neue Datensätze integriert werden konnten. Auch das jährliche Update der Datenbank Eric vom Education Resources Information Center in den USA brachte weitere Datensätze.

Link: http://pubpsych.de/



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Positive Lexicography Project

Montag, Februar 20th, 2017

Der Psychologe Tim Lomas (University of East London) ist dabei, in seinem Positive Lexicography Project ein Lexikon für die Gefühle dieser Welt aufzubauen, in dem sich aktuell 645 Wörter in mehr als 80 Sprachen finden. Der Der Psychologe ist Experte für positive Psychologie und erforscht die guten Aspekte des menschlichen Miteinanders, wie etwa Glück, Optimismus, Solidarität und Vertrauen. In Lomas Glücks-Glossar finden sich sowohl einfache als auch komplexe Begriffe, wobei einige schwer in andere Sprachen zu übersetzen sind. Lomas hofft, dass es durch sein Online-Lexikon mehr Austausch zwischen den Kulturen geben wird und man sich auch Begriffe aus anderen Kulturen aneignet. So steht etwa das dänische Wort „Hygge“ für Gemütlichkeit, Zufriedenheit und findet sich auf der Shortlist der Wörter des Jahres 2016 der „Oxford Dictionaries“. Einige weitere Beispiele:
Tarab (arabisch): durch Musik ausgelöste Ekstase/Entzücken.
Utepils (norwegisch): Bier, das draußen getrunken wird.
Vybafnout (tschechisch): jemanden überraschen.
Jayus (indonesisch): ein Witz, der so unlustig oder so lahm erzählt ist, dass man nicht anders kann, als zu lachen.
Forelsket (norwegisch): das euphorische Gefühl, sich zu verlieben.
Mbuki-mvuki (Bantu): die Kleider ausziehen, um zu tanzen.
Sobremesa (spanisch): wenn das Essen vorbei, die Unterhaltung am Tisch aber noch im vollen Gang ist.
Harikoa (Maori): freudig, verzückt, überglücklich.
Kilig (philippinisch): Schmetterlinge im Bauch haben, verliebt sein, jemanden attraktiv finden.

Link: https://www.drtimlomas.com/positive-lexicography (17-02-18)

Quelle

Der Kurier vom 12. Februar 2017

 

 



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