‘Arbeitspsychologie’

Die Arbeitspsychologie ist das Teilgebiet der Wirtschaftspsychologie, welches sich mit der psychologischen Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten befasst. Die Ingenieurpsychologie als Teilgebiet der Arbeitspsychologie untersucht hierbei insbesondere die Beziehung Mensch-Technik.

Motivationsbilder und Motivationsposter

Samstag, Januar 2nd, 2016

Voran MotivationMotivationsbilder oder Motivationsposter bilden eine gute Möglichkeit, auf nicht ganz konventionelle aber doch sehr effektive Art die Motivation zu einer Veränderung zu unterstützen. Motivationsbilder oder Motivationsposter beinhalten meist motivierende Bilder mit Begriffen oder motivierenden Sätzen, wobei diese, auf einem Platz aufgehängt, an dem man während des Tages häufig vorbeikommt, zu den Betroffenen sprechen.
Viele Menschen nehmen sich vor, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sie machen aber den Fehler, dass sie dieses ständig unsichtbar mit sich herumschleppen und nicht schwarz auf weiß zu sehen bekommt. Viele Menschen sträuben sich gegen Veränderungen und wollen nicht wirklich etwas verändern, sondern wursteln einfach so dahin, wobei es ihnen dabei immer schlechter geht und sie nie genau wissen, warum das eigentlich so ist. Das liegt zum großen Teil auch daran, dass sie mit sich selber unzufrieden sind, weil sie doch ein Ziel haben, aber dieses Ziel einfach nicht erreichen.
Seine Ziele sollte man daher ganz konkret formulieren und schriftlich auf einem Motivationsbild oder Motivationsposter festhalten. Wichtig ist dabei, sein Ziel positiv zu formulieren, sodass in keinem Fall die Worte „kein“ und „nicht“ vorkommen. Motivationsposter und Motivationsbilder schaffen von Beginn an mehr Eigenverantwortung und üben durch ihre Präsenz im Alltag einen gewissen Veränderungsdruck aus.

Siehe dazu auch den Lerntipp „Voran!“ oder „Ich schaffe es!“

Bildquelle: http://schule.lerntipp.at/51/voran.jpg (10-11-21)



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Arbeitsstil

Samstag, Dezember 12th, 2015

Arbeitsstile sind überdauernde Muster, wie Menschen ihre Aufgaben angehen und erledigen, wobei diese Arbeitsstile häufig schon in der Kindheit geprägt werden und für das spätere Arbeitsleben relevant sind. Arbeitsstile kennzeichnen somit jene besondere Art und Weise der Arbeitsverrichtung, wobei man individuelle, gruppenspezifische und  gesellschafts- oder kulturspezifische Arbeitsstile unterscheiden kann, wie sie für bestimmte Epochen als typisch anzusehen sind. Das individuelle Moment des Arbeitsstils ist angesichts der Formalisierung und Technisierung von Arbeitsabläufen in seiner Bedeutung stark gesunken, andererseits gewinnt es Bedeutung bei allen kreativen Tätigkeitsbereichen, bei Formen selbstbestimmter Arbeit sowie bei allen Aufgabenbereichen, bei denen das Ergebnis entscheidend ist, die Art und das timing der Ausführung der Person selbst überlassen bleiben.

In einer Fragebogenuntersuchung (Bayl-Smith & Griffin, 2015) fand man vier individuelle Arbeitsstile: Schnelligkeit, Energie, Anstrengung und Ausdauer, wobei alle vier Stile mit Gewissenhaftigkeit, Engagement und Passung am Arbeitsplatz zusammenhingen.  Alle vier Arbeitsstile sagten vorher, wie gewissenhaft und wie engagiert jemand arbeitete, denn je größer Schnelligkeit, Energie, Anstrengung und Ausdauer waren, desto gewissenhafter und engagierter war er. Außerdem erlebten Menschen mit stark ausgeprägten Arbeitsstilen eine gute Passung zwischen Anforderungen und ihren Fähigkeiten.

Literatur

Bayl-Smith, P. H. & Griffin B. (2015). Measuring work styles: Towards an understanding of the dynamic components of the theory of work adjustment. Journal of Vocational Behavior, 90, 132-144.
http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/arbeitsstil/arbeitsstil.htm (14-11-11)



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Persönliche Profile in beruflichen Netzwerken

Donnerstag, Oktober 8th, 2015

Sieversa et al. (2015) untersuchten, wie glaubwürdig die Profile in beruflichen Netzwerken sind, denn Netzwerke wie XING oder LinkedIn gewinnen im Wettbewerb um gute berufliche Positionen immer mehr an Bedeutung. Mit Fragebögen wurden Nutzer der Plattform XING zu deren Persönlichkeitseigenschaften befragt, wobei neben dem realistischen Selbstbild auch das Ideal-Selbst erfasst wurde. Fünf unabhängige Gutachter schätzten an Hand der Profile die Persönlichkeit der jeweiligen Bewerber ein, wobei sich zeigte, dass die Fremdeinschätzungen mit den realistischen Selbstbeschreibungen der Probanden gut korrelierten, nicht jedoch mit dem idealen Selbstbild. Die Aufrichtigkeit in den Profilen lässt sich nach Ansicht der ForscherInnen damit erklären, dass sich die Menschen bewusst sind, dass nicht nur Arbeitgeber die Profile sehen, sondern auch Bekannte und KollegInnen. die die Stärken und Schwächen der betreffenden Person kennen.

Literatur
Sieversa, K., Wodzickia, K., Aberleb, I., Keckeisenb, M. & Cress, U. (2015). Self-presentation in professional networks: More than just window dressing. Computers in Human Behavior, 50, 25-30.



Wenn Sie nur den kompletten Text lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!


Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2018