Zum Thema ‘Arbeitspsychologie’

Die Arbeitspsychologie ist das Teilgebiet der Wirtschaftspsychologie, welches sich mit der psychologischen Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten befasst. Die Ingenieurpsychologie als Teilgebiet der Arbeitspsychologie untersucht hierbei insbesondere die Beziehung Mensch-Technik.

Tipps für jugendliche BewerberInnen



In einem Weblog fanden sich einige logische Regeln für Bewerbungsgespräche vor allem jugendlicher BewerberInnen, die es zu beachten gilt, denn der erste Eindruck bleibt haften und dafür gibt es auch keine zweite Chance.

Daher muss man auf sein Äußeres achten, sich entsprechend anziehen, bevor man das Haus verlässt, duschen sollte und sich die Haare wäschst. Mädchen sollten tiefe Ausschnitte vermeiden, eine schöne Bluse, oder ein hübscher Pullover je nach Jahreszeit anziehen. Beim Schminken nicht übertreiben, denn ein dezentes Make-up ist passender als das Make-up, das man trägt, wenn man abends fortgeht. Auch Burschen sollten sich entsprechend der Stelle ankleiden, für die sie sich bewerben. Ein weißes Hemd ist durchaus angebracht. Man sollte das oberste Knopfloch offen lassen, denn das zeugt von Offenheit, denn knöpft man es zu, vermittelt es den Eindruck verschlossen zu sein und keine Einsicht in sein Leben geben zu wollen.

Jeder hat eine individuelle Sprechstimme, manche reden so laut, dass die gesamte Umgebung mithören kann, andere flüstern, sodass man sie als Gesprächspartner kaum versteht. Bei Bewerbungen sollte man nicht zu schnell sprechen Wenn man nervös ist, verhaspelt man sich oft, da man mehrere Wörter auf einmal sagen möchte, gedanklich viel schneller redet. Das ist zwar menschlich, aber vermeidbar, wenn man nur so schnell spricht, wie man auch mit Nervosität reden kann. Vor allem sollte man deutlich sprechen.

Wenn das Gegenüber immer wieder nachfragen muss, was man gemeint hat, entsteht automatisch Ablehnung. Der Mensch kommuniziert zwar mittels Sprache, aber die Körpersprache sagt unbewusst mehr, als das Gegenüber mit Worten preisgibt. Man sollte daher vermeiden, seine Arme zu verschränken, den Rücken gerade halten und den Augenkontakt halten, ohne sein Gegenüber anzustarren.

Es ist daher am besten, eine Bewerbung mit einem guten Bekannten oder einer guten Bekannten zu üben.



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Einstellungsgespräche und Personalauswahl oft verzerrt



Die Psychologie in der Personalauswahl befasst sich vorwiegend mit der Erstellung von Prognosen der beruflichen Eignung, wobei keine andere Wissenschaft für den Bereich der Personalauswahl so gut geeignet ist wie die Psychologie, verfügt doch nur sie über eine inzwischen mehr als hundertjährige Tradition in der persönlichkeitsbezogenen Diagnostik. Die Einführung der DIN-Norm 33430 legt zum Vorteil von Arbeitssuchenden und Personalsuchenden hohe Qualitätsstandards der Berufseignungsdiagnostik fest, die nur durch den Einsatz psychologischer Methoden zu erreichen sind. Im Wesentlichen geht es dabei um die Sicherstellung der Gütekriterien des psychologischen Messens: der Objektivität, der Reliabilität (Zuverlässigkeit) sowie der Validität (Gültigkeit). Für alle Personalauswahlverfahren, die für sich die DIN 33430 in Anspruch nehmen wollen, müssen diese Gütekriterien bestimmt und alle acht Jahre überprüft werden, wodurch die Prognoseleistung von Personalauswahlverfahren deutlich erhöht wird. Viele Unternehmen haben ihre Personalauswahl der neuen DIN-Norm angepasst, manche stehen dieser Norm eher kritisch gegenüber, haben sie abgesehen von den erhöhten Kosten durch den Einsatz psychologisch qualifizierter ExpertInnen die Sorge, ein Stück ihrer Entscheidungsgewalt über die Personalauswahl abzugeben. Hinzu kommt die weit verbreitete Überzeugung, dass man selbst gut dazu in der Lage ist, nach einem Bewerbungsgespräch ein Urteil zu fällen, allerdings zeigen Untersuchungen, dass eine dadurch verursachte geringere Trefferquote erhebliche wirtschaftliche Schäden mit sich bingen kann.

Wie Forschungen zeigen, sind Prüfer und Personalbeurteiler nicht unvoreingenommen, auch wenn sich Menschen, die Prüfungen abnehmen oder Einstellungsgespräche führen, sich meist für unbelastet und objektiv halten. Nach Ansicht von Karl Westhoff ist dies eine Illusion, denn schon der allererste Eindruck eines ansonsten völlig unbekannten Kandidaten ist eher positiv oder eher negativ und fast nie neutral. Daher muss sich ein Prüfer seiner Voreingenommenheit selbstkritisch bewusst werden, damit er sich fair auf den Gesprächspartner einstellen kann. Der qualifizierte „Interviewer bereitet sich nach Möglichkeit auf jedes Gespräch sorgfältig vor, doch beim Durcharbeiten der vorliegenden Unterlagen entwickelt er manchmal ein Bild vom Kandidaten, das negativ getönt sein kann, auch wenn die meisten es als unfair erleben, einem Kandidaten negativ voreingestellt gegenüberzutreten.
Problematischer allerdings ist der Fall einer positiven Voreinstellung, weil sie nicht mit einem Störungsempfinden einhergeht, d.h., eine Reflexion entfällt und das Gespräch verläuft dann oft freundlich, aber unsachlich. Wenn der Interviewer im Verlauf des Gesprächs feststellt, dass der Kandidat keineswegs seinem zunächst positiven Bild entspricht, dann fühlt er sich enttäuscht und unreflektierte und unfaire Reaktionen können folgen. Bemerket der Interviewer seine Selbsttäuschung nicht, kann dies die gesamte Informationsaufnahme und -verarbeitung verzerren. Psychologen haben darüber hinaus festgestellt, dass sehr häufig Prüfungs- oder Einstellungsgespräche dilettantisch geführt werden und daher oft zu fehlerhaften und sogar grotesken Ergebnissen führen können.



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Motivationsbilder und Motivationsposter



Voran MotivationMotivationsbilder oder Motivationsposter bilden eine gute Möglichkeit, auf nicht ganz konventionelle aber doch sehr effektive Art die Motivation zu einer Veränderung zu unterstützen. Motivationsbilder oder Motivationsposter beinhalten meist motivierende Bilder mit Begriffen oder motivierenden Sätzen, wobei diese, auf einem Platz aufgehängt, an dem man während des Tages häufig vorbeikommt, zu den Betroffenen sprechen.
Viele Menschen nehmen sich vor, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sie machen aber den Fehler, dass sie dieses ständig unsichtbar mit sich herumschleppen und nicht schwarz auf weiß zu sehen bekommt. Viele Menschen sträuben sich gegen Veränderungen und wollen nicht wirklich etwas verändern, sondern wursteln einfach so dahin, wobei es ihnen dabei immer schlechter geht und sie nie genau wissen, warum das eigentlich so ist. Das liegt zum großen Teil auch daran, dass sie mit sich selber unzufrieden sind, weil sie doch ein Ziel haben, aber dieses Ziel einfach nicht erreichen.
Seine Ziele sollte man daher ganz konkret formulieren und schriftlich auf einem Motivationsbild oder Motivationsposter festhalten. Wichtig ist dabei, sein Ziel positiv zu formulieren, sodass in keinem Fall die Worte „kein“ und „nicht“ vorkommen. Motivationsposter und Motivationsbilder schaffen von Beginn an mehr Eigenverantwortung und üben durch ihre Präsenz im Alltag einen gewissen Veränderungsdruck aus.

Siehe dazu auch den Lerntipp „Voran!“ oder „Ich schaffe es!“

Bildquelle: http://schule.lerntipp.at/51/voran.jpg (10-11-21)



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