Zum Thema ‘Allgemein’

Information über Psychologie und psychologieverwandte Studiengänge



Psychologie ist nach wie vor eines der beliebtesten Studienfächer, und auch die Arbeitsmarktchancen für Psychologinnen und Psychologen sind unverändert positiv. Eine Vielzahl an Universitäten und Hochschulen bieten Psychologie und psychologieverwandte Studiengänge an, wobei die Wahl des richtigen Studiengangs und der Hochschulart bei der großen Auswahl nicht immer leicht fällt.

2018 wurden neue Informationsseiten der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) zum Psychologiestudium und zu Karrierewegen in der Psychologie online unter https://studium.dgps.de zur Verfügung gestellt. Hier finden sich aktuelle Informationen zum Aufbau des Studiums, zu Studieninhalten, Studienorten sowie Videoclips zu den vielfältigen Berufsfeldern von Psychologinnen und Psychologen. Auch findet man dort, was Studierende im Psychologiestudium lernen, für wen das Studium das Richtige ist, und welche Jobperspektiven sich an das Studium anschließen.

Die hohe Qualität der universitären Bildung liegt vor allem in der Einheit von Forschung, universitärer Lehre und praktischer Aus- und Weiterbildung.

Zwar richtet sich dieses konkrete Angebot vor allem an Studierende in Deutschland, doch die wesentlichen Inhalte gelten auch für andere Studienorte und Ausbildungsstätten.

Besonders empfehlenswert ist die Möglichkeit zum Self-Assessment, also Tests, bei denen man die Anforderungen von Studiengängen kennenlernen kann. Wer an diesen Tests teilnimmt, erhält ein Feedback zu den eigenen Ergebnissen, das als Entscheidungshilfe dienen kann, ob das Psychologiestudium das Richtige ist.

Link Information: https://studium.dgps.de

Link Self-Assessment: https://studium.dgps.de/infos-zum-studium/self-assessment/



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Aspekte einer modernen Neurodidaktik



Unter dem Titel „Aspekte einer modernen Neurodidaktik. Emotionen und Kognitionen im Lernprozess“ ist als Band 67 in den „Schriften der Philosophischen Fakultäten der Universität Augsburg“ die Dissertation der Augsburger Schulpädagogin Dr. Margret Arnold erschienen (Verlag Ernst Vögel, München 2002, ISBN 3-89650-131-3).

Emotionale Intelligenz und emotionale Kompetenz – Selbstbewusstsein, Selbststeuerung und Selbstmotivation, Empathie und soziale Kompetenz – spielen in der Pädagogik und Schulpädagogik eine immer größere Rolle. Unter „emotionalem Lernen“ versteht die Didaktik die Umsetzung von Emotionaler Intelligenz im Klassenzimmer.

Margret Arnold rezipiert in diesem Zusammenhang mit bislang unbekannter Intensität die Erkenntnisse der jüngsten amerikanischen Gehirnforschung. Amerikanische Neurologen haben nachgewiesen, dass Emotionen an der Aufnahme, Speicherung und Wiedergabe von Informationen wesentlich beteiligt sind. Emotionen energetisieren, initiieren, verbinden und bewerten Gedanken und Ideen. Dies bedeutet, dass Emotionen geistige Flexibilität und Lernfähigkeit aufrecht erhalten wollen. Sie tragen zu dem bei, was man unter Kreativität versteht.

Margret Arnold stellt die jüngsten Forschungsmethoden auf dem Gebiet der emotionalen Gehirnforschung vor. Sie fragt nach den Konsequenzen, die sich aus den Erkenntnissen der Neurowissenschaften zum Verhältnis von Emotionalität und Rationalität für die didaktische Forschung und für die schulische Praxis ergeben. Sie stellt aktuellste amerikanische Theorien zu „Brain-Based Learning and Teaching“ vor und konfrontiert die amerikanischen Konzepte mit dem deutschen Diskussionsstand zum Thema „Schulentwicklung“.

Die Untersuchung bringt die Bedeutung von Emotionen für Lernprozess, Lernfähigkeit, Kreativität und Intelligenz im Allgemeinen in den Blick. Sie leistet damit einen substantiellen Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion über die Schulreform.



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Nachsorge per Telefon bei der Behandlung von Depressionen



Zwar können akute Depressionen wirksam behandelt werden, doch bleibt auch nach erfolgreicher Therapie ein hohes Rückfallrisiko, sodass sich gezielte psychotherapeutische Massnahmen zur Nachsorge und Rückfallprophylaxe als sinnvoll erweisen. Allerdings scheitert in der Praxis die Umsetzung solcher erhaltungstherapeutischer Massnahmen häufig, sowohl am Aufwand als auch am Fehlen nahtloser Weiterbehandlungsmöglichkeiten. Im Schweizer Projekt „Nachsorge per Telefon“ werden systematische erhaltungstherapeutische Telefonkontakte eingesetzt, um eine flexible und ortsunabhängige therapeutische Unterstützung anzubieten. Das Angebot richtet sich speziell an KlientInnen, die wegen einer akuten Episode einer Major Depression eine Psychotherapie absolviert haben und aufgrund ihrer Krankheitsgeschichte ein erhöhtes Rückfallrisiko aufweisen. Die Erhaltungstherapie schliesst dabei nahtlos an die Akuttherapie an, dauert sechs Monate und umfasst acht Telefongespräche, die durch eigens geschulte Therapeuten der beteiligten Zentren durchgeführt werden. Die Stichprobe der Studie umfasst etwa 220 Menschen mit rezidivierender oder chronischer Depression, die zuvor eine ambulante oder stationäre kognitiv-verhaltenstherapeutische Akutbehandlung an einem der beteiligten Zentren in der Schweiz und Deutschland absolviert haben. Als Endpunkt der Studie werden depressive Rückfälle im Zeitraum von 18 Monaten nach Abschluss der Akuttherapie und zentrale psychologische Mechanismen der Rückfallprophylaxe sowie die Kosteneffektivität der Intervention untersucht.
Link: http://www.psychologie.uzh.ch/de/fachrichtungen/klipfor/forschung/forschungsprojekte/NaTel.html (17-07-05)



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