Das partizipative Produktivitäts-Managementsystem

Verkürzungen der Arbeitszeit stehen derzeit nicht zur Debatte, sondern immer relevanter wird eine Steigerung des Lebenswertes der Arbeit, um sie menschenwürdiger zu machen. Unternehmen legen inzwischen Wert darauf, die Arbeitsaufgaben reich, weit und vielgestaltig zu strukturieren, damit die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten entfaltet werden können. Vor allem über eine Steigerung der Arbeitsmotivation kann ein Produktivitätswachstum erreicht und auf Dauer gesichert werden. Das in diesem Buch vorgestellte Partizipative Produktivitäts-Managementsystem bietet Unternehmen eine  Basis für das Führen mit Zielvereinbarungen und die Gestaltung von Entgeltsystemen mit leistungsabhängigen Anteilen, und ermöglicht nicht nur den Vergleich zwischen den Produktivitätswerten einzelner MitarbeiterInnen und Arbeitsgruppen, sondern auch zwischen ganzen Abteilungen, d.h., es unterstützt koordinierte Zielvereinbarungen. Das System erfordert von Führungskräften neben der Delegation von Verantwortung auch den Abbau sozialer Distanz bei der Partizipation der MitarbeiterInnen an Entscheidungsprozessen. Beides ist notwendig, um Zielvereinbarungsgespräche zu führen und negativen Leistungsrückmeldungen den persönlichkeitsbedrohenden Aspekt zu nehmen, wodurch sich die Arbeitsmotivation der MitarbeiterInnen erhöht. Mit der Gestaltung variabler, leistungsabhängiger Entgeltanteile wird weiteres Motivierungspotential geschaffen, das durch ein Gerechtigkeitserleben die Arbeitszufriedenheit erhöht.




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