Psychologie studieren

Nach einer ausgiebigen Testphase durch das Fach Psychologie und verschiedenen kleineren Optimierungen ist das Online Self Assessment für das Studienfach Psychologie nun offiziell online. Drei der wichtigsten neuen Elemente:

  • Grundlegende Überarbeitung der Darstellung des Gesamtfeedbacks
  • Ergänzung des OSAs um Informationen zu typischen Berufsbildern und Berufschancen von Psychologie-Absolventen
  • Ergänzung einer Schnittstelle zu SchülerVZ, StudiVZ und meinVZ (teile und diskutiere Dein OSA-Ergebnis mit Freunden) zusätzlich zu den bereits vorhanden SocialMedia-Schnittstellen.

Link: http://www.osa.uni-freiburg.de/psychologie/

Soll ich überhaupt Psychologie studieren?

Wer Psychologie studieren will, sieht sich zahlreichen unterschiedlichen Richtungen gegenüber, die je nach Universität unterschiedlich gewichtet werden, was daher schon bei der Wahl der Universität in Betracht gezogen werden sollte. In der Regel folgt dem allgemeinen Bachelorstudium das spezialisierende Masterstudium, das zum Abschluss führt. Generell wollen viele junge Menschen Psychologie studieren, da bei der Psychologie der Mensch im Mittelpunkt steht, daher sollte man als angehende Psychologin oder als angehender Psychologe entsprechende soziale Fähigkeiten mitbringen und den Umgang mit Menschen mögen. Menschen, die lediglich Psychologie studieren wollen, um den eigenen Problemen auf den Grund zu gehen, hat selten eine Chance bzw. wird enttäuscht sein, denn im theorielastigen Bachelorstudium sind die Ansprüche besonders hoch, wobei auch sehr gute Mathematikkenntnisse und Englischkenntnisse erforderlich sind. In der Regel steht in den ersten Semestern vor allem Theorie auf dem Lehrplan, also Methodenlehre, Statistik, Geschichte und Grundlagen gelehrt. Erst in den höheren Semestern geht es um die angewandte Psychologie, zu der dann auch Praktika gehören, bei denen man es mit den eigentlichen Kernthemen der Psychologie zu tun hat. Je nach Interesse spezialisieren sich einige schon während des Bachelorstudiums, andere erst im Masterstudium, wobei etwa klinische Psychologie oder pädagogische Psychologie, Wirtschaftspsychologie oder Neuropsychologie zur Auswahl stehen. Wer vor allem anderen Menschen bei seelischen bzw. psychischen Problemen helfen möchte, sollte nicht unbedingt Psychologie studieren, sondern hier ist eine Ausbildung etwa in Psychotherapie oft die bessere Wahl, wobei auch hier die Anforderungen recht hoch sind, insbesondere dann, wenn man später praktisch tätig sein möchte.

Siehe dazu auch Soll ich Psychologie studieren?




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