Neuer Lügendetektor mittels fMRT?

Unter dem Titel „Neurowissenschaft Wie frei sind die Gedanken noch?“ berichtet die Süddeutsche Zeitung: Der Psychiater Daniel Langleben (University of Pennsylvania) konstruierte einen fMRT-basierten Lügendetektor, mit dem er messen will, ob eine Person einen wahren Gedanken zugunsten einer Lüge unterdrückt. Er glaubt, das neuronale Korrelat für absichtsvolle Täuschungen im sogenannten anterioren Cingulum gefunden zu haben, also jenem Teil der Großhirnrinde, in dem Konfliktsituationen verarbeitet werden. Allerdings muss die Person kooperationswillig sein, denn sie darf sich keinen Zentimeter bewegen, da bereits leichte Kopfbewegungen sich störend auf die Ergebnisse auswirken.




  1. 3 Responses to “Neuer Lügendetektor mittels fMRT?”

  2. Die funktionelle Magnetresonanztomographie ist eine relativ junge Weiterentwicklung der herkömmlichen MRT. Sie ist in der Lage – zusätzlich zu den anatomischen Bildern – auch Änderungen der Gehirnaktivität bildlich darzustellen. Wir können sozusagen dem Gehirn beim Denken zuschauen (Grundlagen). Durch die Wahl einer geeigneten Stimulation bzw. Aufgabe können mit der fMRT unterschiedlichste Hirnfunktionen am wachen Patienten bzw. Probanden untersucht werden. Diese reichen von motorischen Funktionen (z.B. Hand- oder Fußbewegungen), der Verarbeitung von Sinneseindrücken (visuell, akustisch, taktil, Schmerzreize, …), bis hin zu höheren kognitiven Funktionen (z.B. Gedächtnis- und Sprachfunktionen, Entscheidungsaufgaben, Verarbeitung emotionaler Inhalte, usw.).
    Quelle: http://radiologie-ms.klinikum.uni-muenster.de/1653.html

    By Doktor on Aug 18, 2007

  3. Toller Bericht ich habe, mir den Blog, direkt meinen Favouriten hinzugefuegt. Ich bin gespannt was es hier noch geniales zu lesen gibt.

    By Kip Cavness on Mrz 5, 2011

  1. 1 Trackback(s)

  2. Aug 18, 2007: Das neue Psychoblog » Blog Archiv » Geldverlust wirkt wie körperlicher Schmerz

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