Binge Eating und Bulimie

Im Vergleich etwa zu Bulimie ist das Binge-Eating-Syndrom genauso gesundheitsgefährdend wie alle anderen Essstörungen auch, denn Betroffene sind massiv in ihrer Lebensqualität eingeschränkt, der psychische Leidensdruck ist groß, und nicht zuletzt riskieren sie durch die Gewichtszunahme auch Folgeerkrankungen wie Stoffwechselstörungen oder Gelenksprobleme. Bei den Ursachen spielen viele Faktoren eine Rolle, vor allem Selbstwertgefühle, Ängste und Depressionen, aber auch das soziale Umfeld bzw. die familiäre Situation und die Medien tragen dazu bei. Menschen mit der Binge-Eating-Störung sollten auf jeden Fall eine Psychotherapie machen, und zwar ergänzt um eine Ernährungstherapie, um wieder einen Zugang zum normalen Essen zu bekommen. Im Vergleich zu normalen Essattacken, die die meisten Menschen kennen, schlagen Binge-Eater nicht nur ein bisschen über die Stränge, sondern sie essen nicht nur ein zweites Stück Torte sondern gleich die ganze. Die Essanfälle treten bei krankheitswertigem Essverhalten im Durchschnitt mindestens einmal pro Woche über einen Zeitraum von drei Monaten auf, meist aber auch häufiger, wobei die Betroffenen dabei das Gefühl haben, die Kontrolle über ihr Essverhalten zu verlieren.




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