Tagesablauf, um glücklich zu sein

Übrigens fand sich in der Berliner Morgenpost vom 6. September 2013 ein Tagesablauf, der – angeblich wissenschaftlich abgesichert – jeden Menschen glücklich machen sollte. Ich möchte Sie hier kurz gefasst wiedergeben:

  1. Früh schlafen gehen, denn viel Schlaf sorgt dafür, am nächsten Tag nicht so anfällig für negative Gefühle und Erinnerungen zu sein.
  2. Hinaus an die Luft, wobei jemand, der ohnehin ins Büro muss, das damit erledigt hat – sofern er zu Fuß geht -, die anderen müssen nur den richtigen Moment dafür finden. Zwanzig Minuten verbessern die Laune und das Arbeitsgedächtnist. Ideal ist es, wenn die Sonne scheint, am besten mit rund 14 Grad, denn die Temperatur hat größere Auswirkungen auf das Wohlbefinden als Windstärke oder Luftfeuchtigkeit.
  3. Auf dem Weg zur Arbeit Pläne schmieden, etwa näher ans Büro zu ziehen, denn lange Wege dorthin sind auf Dauer belastend.
  4. Das gezielte Lächeln beim Umgang mir den Kollegen funktioniert und wirkt sogar schmerzlindernd. Wer es schafft, sich nicht auf falsches Lächeln zu beschränken,
  5. sondern es es noch mit mit schönen Gedanken herauszulocken, der hat noch mehr davon.
  6. Helfen sollte man etwa zwei Stunden pro Woche, denn das sind dann einhundert Stunden im Jahr, jene magische Zahl, bei der Geben seliger ist als Nehmen.
  7. Dankbar sein, dass man einen Job hat und schon den nächsten Urlaub planen kann, denn Dankbarkeit verhindert depressive Symptome und erhöht das Wohlbefinden und die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, ebenso wie der Arbeit selbst. Vorfreude beim Planen erhöht das Wohlbefinden ganze zwei Monate lang, während der Urlaub selbst dagegen keinen so durchschlagenden Effekt auf das persönliche Glücksempfinden hat.
  8. Sie müssen sich bewegen. Sport, und wenn es nur ein paar Minuten sind, gilt als eines der besten Mittel, um das Wohlbefinden zu steigern und Depressionen zu mindern. Sogar Depressive, die regelmäßig Sport treiben, verfallen nach sechs Monaten seltener in die Depression zurück als jene, die nur mit Medikamenten behandelt wurden .
  9. Viel Zeit mit der Familie und Freunden verbringen, denn wer das zu wenig tut, bereut dies meist auf dem Sterbebett. Erst Beziehungen machen unser Leben lebenswert, wobei auch hier die Qualität mehr als die Quantität zählt.
  10. Eine Runde Meditation verbessert die Konzentration und entspannt. Wer sich mit Meditation trotzdem nicht anfreunden kann, kann sich zumindest entspannen.

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