Wirtschaftspsychologie an Fachhochschulen – Studienführer

WirtschaftspsychologInnen sind nach einem Fachhochschulstudium seltener arbeitslos als nach einem vergleichbaren Universitätsabschluss. Die FH-Studiengänge bieten ein interdisziplinäres Wissensspektrum: Psychologie, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechtswissenschaft, Soft Skills, Personalauswahl- und Betreuung, Konsumpsychologie, Arbeit und Technik, Organisation, Consulting usw.
Klauk und Stäudel berichten über Studienmöglichkeiten und konkrete Inhalte. Als wesentliche Berufsfelder nennen die Autoren:
– Personalauswahl, Personalentwicklung, Training, Coaching
– Organisationsentwicklung, Changeprozesse
– Marktforschung und Marketing
– Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten bzw. Arbeitssystemen – unter den Perspektiven Gesundheit, Risikominimierung, Effizienz
– Consulting
Klauk beschreibt die wichtigsten Gründe für das Engagement freiberuflicher Wirtschaftspsychologen als Unternehmensberater:
1. Fachwissen und Ideen – Der Berater bringt spezielles Know-how oder Erfahrung mit, die unternehmensintern nicht verfügbar ist oder nur teuer und langsam aufgebaut werden kann.
2. Methodenkompetenz – Man erwartet von den Beratern umfassendes Methodenwissen, etwa zu den Themen „Organisationsdiagnose“ oder „Projektmanagement“.
3. Neutralität – Der externe Berater wird als unabhängiger Moderator benötigt, der bspw. bei Konflikten im Unternehmen vermittelt oder eine neutrale Stellung einnehmen kann.
4. Delegation von Verantwortung – Der Auftraggeber sucht für unangenehme Sachverhalte, etwa für die Schließung eines Unternehmensteils, einen „Schuldigen“: den Consultant.




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