Motivationspsychologie für Führungskräfte

Wie man Konzepte aus der Psychologie im speziellen aus der Motivationspsychologie umsetzen kann, ist vor allem für Führungskräfte eine wichtigere Frage. In der Psychologie wurden zahlreiche Verfahren und Methoden entwickelt, um die Beweggründe für menschliches Handeln zu beschreiben und zu erklären, und mit diesem Wissen als Hintergrund kann man als Führungskraft die Handlungsmuster seiner MitarbeiterInnen besser einordnen und in gewissem Ausmaß deren Verhalten in eine gewünschte Richtung steuern. Man kann etwa erklären, warum ein/e MitarbeiterIn ständig neue Ideen entwickelt, während ein/e andere/r am liebsten alles beim Alten belässt. Erkenntnisse aus der Psychologie schärfen den Blick einer Führungskraft für die ausgeprägten Motive anderer Menschen, wobei die Grundlage dafür ist, auch die eigenen Motive zu erkennen, und in der Folge auch diese bei den MitarbeiterInnen bewusster wahrzunehmen.
Durch den Einsatz von MitarbeiterInnen in jenen Bereichen, die dessen Motiven am ehesten entsprechen, lässt sich das Engagement und die Leistung deutlich steigern. Aber auch ein Team profitiert von solchem psychologischen Wissen, denn durch motivorientiertes Führen und Placement kann eine Führungskraft den Teamerfolg steigern. Ein/e MitarbeiterIn, für die/den Beziehungen mit anderen besonders wichtig sind, wird viel erfolgreicher im Kontakt zu Kunden oder im Team mit anderen arbeiten, als bei einer Aufgabe, die sie/er alleine zu bewältigen hat.




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