Psychologie des Motorrads

Die neuronale Verknüpfung von Mensch und Maschine ist die Voraussetzung dafür, dass ein hochkomplexer Werkzeuggebrauch möglich ist. Die schon bei Ernst Jünger beschriebene „Symbiose“ von „Mensch und Maschine“ lässt die MotorradfahrerInnen als eine Art „Zentaur“ erscheinen. Psychologische Mechanismen erklären, weshalb das Motorrad für manche eine persönliche Entwicklung anregen kann.

Das Motorrad schafft einen psychologischen Raum, der Motive, Bedürfnisse und Anforderungsstrukturen beinhaltet. Es kanalisiert auf diese Weise die Wahrnehmung, indem es nicht motorradrelevante Information ausfiltert und Handlungen motiviert, die mit dem Gegenstand zu tun haben. Die psychologische Matrix des Motorradfahrers strebt danach, sich im Sinne einer human-technischen Symbiose zu perfektionieren und gehorcht eigenen Gesetzen.

Nicht zuletzt kann man damit ausgedehnte Motorradreisen unternehmen.




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