Social Games und Kinder

Jana Hochberg, die gerade an einer Dissertation über die Wissenskonstruktionen verschiedener virtueller Plattformen an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg arbeitet, hat sich in einem Blogbeitrag Social Games auf Facebook sind für Kinder nicht geeignet!“ mit den Gefahren und Problemen beschäftigt, die sich vor allem aus entwicklungspsychologischen Aspekten (Freundschaften, Sammelleidenschaft, emotionale Bindungen, Werbung) bei Kindern und auch Jugendlichen ergeben. Sie schreibt: „Besonders aufgefallen ist mir, dass es sich bei den Social Games in der Regel um vordergründig kostenlose Spiele handelt. Schnell und fast unbemerkt wird dem Spieler dabei das Gefühl vermittelt, dass seine spielinternen Fortschritte zu langsam sind und er durch den Zukauf nur kommerziell erhältlicher Güter/Tiere etc. sein Spiel attraktiver gestalten kann und somit mehr in der Wahrnehmung seiner Freunde aufsteigt. Die Währung in diesen Spielen heißt ebenso wie in anderen Teilen des Social Webs: Aufmerksamkeit.“

Siehe dazu die psychologischen Fallen bzw. die Ursachen für das Suchtpotential von Social Games:

  • Einfach anfangen
  • Nicht überfordern
  • Niemals langweilen
  • Nie aufhören
  • Kontakte nutzen
  • Gegenseitig helfen
  • Mehr werden

All diese Prinzipien entsprechen fundamentalen Grundbedürfnissen von Menschen, insbesondere von Heranwachsenden.

Link
http://gophi.wordpress.com/2010/05/25/
social-games-auf-facebook-sind-fur-kinder-nicht-geeignet/ (10-08-11)




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